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BEACHVOLLEYBALL: Die ersten Nationen trainieren auf dem Lido-Sand

Am Mittwoch beginnt im Lido die Beachvolleyball U21-Weltmeisterschaft. Teams aus aller Welt sind bereits in Luzern angekommen.
Vera Bachmann (links) und Esther Rohrer auf dem Beachvolleyball-Feld in Luzern. (Bild Roger Grütter)

Vera Bachmann (links) und Esther Rohrer auf dem Beachvolleyball-Feld in Luzern. (Bild Roger Grütter)

Luzern ist im Beachvolleyball-Fieber. In den kommenden Tagen treten im Lido die besten Nachwuchsspieler der Welt gegeneinander an. Die besten Athletinnen und Athleten aus 49 Nationen kämpfen ab Mittwoch bis und mit Pfingstmontag um die Goldmedaille. Während rund um das Hauptfeld die letzten Vorbereitungsarbeiten laufen, absolvierten im Lido die ersten Teams bereits am Dienstag Trainingseinheiten.

Zentralschweizer Hoffnungsträgerinnen

Unter den teilnehmenden Mannschaften befinden sich vier Teams aus der Schweiz. Dabei dürfte sich das Interesse des Luzerner Publikums vor allem auf das Team um Esther Rohrer (Alpnach) und Vera Bachmann (Sempach) richten. Das Innerschweizer Duo qualifizierte sich Ende April für die Heim-WM.

OK-Präsident Marcel Bourquin bezeichnet die Teilnahme der Zentralschweizerinnen als «Glücksfall für das Turnier». Für die Schweiz im Einsatz stehen auch die beiden Bernerinnen Selina Marolf und Dunja Gerson (Schweizermeisterinnen 2015); bei den Männern sind Tim Köpfli (Hermetschwil-Staffeln) und Irian Mirka (Meisterschwanden) sowie die Basler Florian Breer und Yves Haussener (U17-Weltmeister 2014) dabei.

Finalspiele live im TV

Zu einem weiteren Höhepunkt kommt es am Pfingstmontag. An diesem Tag werden alle Finalspiele live auf dem Zentralschweizer Fernsehsender Tele 1 übertragen. Die Übertragung beginnt um 14 Uhr mit dem «kleinen Final» der Frauen. Noch mehr Action gibt es nur im Lido selbst: Dank Sponsoren bleibt der Eintritt für alle Zuschauer während des gesamten Turniers gratis.

Wissenswertes rund um die U21-WM

  • 50'000 Zuschauern werden während der U21-WM im Lido erwartet. Der Centercourt bietet Platz für 2500 Fans.
  • 600 Mitarbeiter unterstützen die U21-WM in unzähligen verschiedenen Funktionen. Der ganz grosse Teil der Helfer arbeitet ehrenamtlich.
  • 80 Balljungen sind jeden Tag auf der Lidowiese im Einsatz. Wie viele davon später selber einmal Top-Beachvolleyballspieler werden, wird die Zukunft zeigen.
  • Auf der Lidowiese trifft sich die Welt: Die Spieler der U21-WM kommen aus über 50 Nationen nach Luzern.
  • Insgesamt nehmen 160 Sportler an der U21-Weltmeisterschaft teil. Von Mittwoch bis Montag finden auf der Lidowiese total 190 Spiele statt.
  • 360 Tonnen – So viel qualitativ hochwertiger Sand wird extra für die U21-WM von Koblenz nach Luzern transportiert. Dafür braucht es rund 16 Lastwagen. Der Aufwand lohnt sich, wie Turnierdirektor Siegbert Brutschin betont. «Sand ist nicht gleich Sand. Für die WM ist nur das beste Material gut genug!»
  • Das Volleyball-Netz hängt auf 2,43 Metern Höhe – bei den Männern. Die Frauen haben «nur» 2,24 Meter zu bewältigen.
  • Beachvolleyball ist 101 Jahre alt. Der Amerikaner George David Center spielte 1915 auf dem Waikiki Beach auf Hawaii zum ersten Mal mit Freunden Volleyball auf Sand. 1927 fand der Sport den Weg nach Europa. In einem französischem FKK- Badeort wurde Beach-Volleyball zum einem öffentlichen Spiel erklärt.
  • Beachvolleyball erfreut sich in der Schweiz grosser Beliebtheit. Nebst Grossanlässen wie der U21-WM finden hierzulande jedes Jahr rund 400 regionale Beachvolleyball-Turniere statt.
  • Am meisten Preisgeld gibt es in der Schweiz beim Turnier in Gstaad zu gewinnen. An der Beach Volleyball World Tour in Gstaad wurden letztes Jahr 400'000 Franken Preisgeld verteilt.

49 Nationen an der U-21-WM in Luzern

Vom 11. bis 16. Mai findet im Luzerner Lido die U-21-Weltmeisterschaft im Beachvolleyball statt, bei der 160 Sportlerinnen und Sportler aus 49 Nationen am Start sind. Erwartet werden rund 50 000 Zuschauer, der Eintritt ist gratis. Aus der Schweiz sind vier Duos (zwei Männer, zwei Frauen) dabei, darunter die beiden Innerschweizerinnen Esther Rohrer (Alpnach) und Vera Bachmann (Sempach Station). Die Spiele auf dem Center Court werden auf die verschiedenen Plätze im Lido übertragen. Benötigt werden rund 360 Tonnen Sand.

Modus

Die Teams werden nach der Qualifikation in einen Vierer-Pool eingeteilt. Jedes Duo bestreitet drei Spiele. Der Ranglistenerste qualifiziert sich direkt für die Achtelfinals, Platz 2 und 3 sind eine Runde weiter. Der Letztplatzierte scheidet aus.

Regel

Ein Team besteht aus zwei Spielern, einem Block- und einem Abwehrspieler. Ein Spiel führt über zwei Gewinnsätze (21 Zähler) mit mindestens zwei Punkten Unterschied. Der Entscheidungssatz (Tiebreak) wird auf 15 Zähler gespielt.


Das Programm in Luzern

Dienstag, 18.30: Vorqualifikation Frauen. – 20.30: Qualifikation Männer.
Mittwoch, 8.00: Qualifikation Frauen und Männer.
Donnerstag, 9.00: Pool-Spiele Frauen und Männer.
Freitag, 9.00: Pool-Spiele Frauen und Männer.
Samstag, 9.00: Pool-Spiele der Männer und Frauen. – 15.00: Showact. – 16.00: Achtelfinals Frauen.
Sonntag, 9.30: Achtelfinals Männer. – 13.30: Viertelfinals Frauen, anschliessend Showact. – 17.00: Viertelfinals Männer.
Montag, 9.00 und 10.00: Halbfinals Frauen. – 11.00 und 12.00: Halbfinals Männer.
14.00: Spiel um Platz 3 der Frauen. – 15.00: Spiel um Platz 3 der Männer.
16.20: Final der Frauen. – 17.20: Final der Männer. – 18.30: Siegerehrung.


Internet

Mehr zur Beachvolleyball-WM unter www.beachvolley-lucerne.ch

pd/rem

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