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BEACHVOLLEYBALL: Die Geheimsprache im Sand

Sie sind während der U-21-WM im Luzerner Lido zu sehen: die magischen Finger. Was bedeuten diese Zeichen? Wir bringen Licht ins Dunkel.
Theres Bühlmann
Die linke Gegenspielerin wird mit diesen Zeichen von der Blockspielerin longline und die rechte Spielerin diagonal geblockt.

Die linke Gegenspielerin wird mit diesen Zeichen von der Blockspielerin longline und die rechte Spielerin diagonal geblockt.

Theres Bühlmann

Jedes Team besteht aus einem Block- und einem Abwehrspieler. Der Blockspieler steht am Netz, der Abwehrspieler sichert im hinteren Feld. Der Blocker gibt mit seinen Zeichen hinter dem Rücken seinem Mitspieler zu verstehen, wie er sich im nächsten Spielzug verhalten will. Der Abwehrspieler weiss nun, welchen Bereich der Blockspieler abdeckt, und für welche Zone er im Feld zuständig ist. Die linke Hand symbolisiert den Gegenspieler, der in der linken Courthälfte steht, die rechte Hand entspricht jenem Gegner in der rechten Hälfte. Ein gestreckter Finger bedeutet, dass der Blockspieler die Longline-Seite abdeckt und der Abwehrspieler die Diagonale sichern muss. Zwei gestreckte Finger bedeuten, dass der Blockspieler die Diagonale sichert und sein Partner entlang der Seitenlinie abdecken muss. «Diese Zeichen sind die einzige Kommunikation auf dem Feld», sagt Esther Rohrer, die zusammen mit Vera Bachmann die Innerschweiz in Luzern vertritt. «Würden wir uns während des Spiels unterhalten, bekämen dies die Gegnerinnen mit. Zudem ist es jeweils sehr laut, da würden wir ja kaum etwas verstehen.»

Eigentlich sind die Fingerzeichen international einheitlich, im Laufe der Zeit haben viele Teams ihre individuelle Taktik entwickelt. Auch Rohrer/Bachmann haben eigene «Geheimcodes», die hier natürlich nicht verraten werden.

49 Nationen an der U-21-WM in Luzern

Vom 11. bis 16. Mai findet im Luzerner Lido die U-21-Weltmeisterschaft im Beachvolleyball statt, bei der 160 Sportlerinnen und Sportler aus 49 Nationen am Start sind. Erwartet werden rund 50 000 Zuschauer, der Eintritt ist gratis. Aus der Schweiz sind vier Duos (zwei Männer, zwei Frauen) dabei, darunter die beiden Innerschweizerinnen Esther Rohrer (Alpnach) und Vera Bachmann (Sempach Station). Die Spiele auf dem Center Court werden auf die verschiedenen Plätze im Lido übertragen. Benötigt werden rund 360 Tonnen Sand.

Modus

Die Teams werden nach der Qualifikation in einen Vierer-Pool eingeteilt. Jedes Duo bestreitet drei Spiele. Der Ranglistenerste qualifiziert sich direkt für die Achtelfinals, Platz 2 und 3 sind eine Runde weiter. Der Letztplatzierte scheidet aus.

Regel

Ein Team besteht aus zwei Spielern, einem Block- und einem Abwehrspieler. Ein Spiel führt über zwei Gewinnsätze (21 Zähler) mit mindestens zwei Punkten Unterschied. Der Entscheidungssatz (Tiebreak) wird auf 15 Zähler gespielt.


Das Programm in Luzern

Dienstag, 18.30: Vorqualifikation Frauen. – 20.30: Qualifikation Männer.
Mittwoch, 8.00: Qualifikation Frauen und Männer.
Donnerstag, 9.00: Pool-Spiele Frauen und Männer.
Freitag, 9.00: Pool-Spiele Frauen und Männer.
Samstag, 9.00: Pool-Spiele der Männer und Frauen. – 15.00: Showact. – 16.00: Achtelfinals Frauen.
Sonntag, 9.30: Achtelfinals Männer. – 13.30: Viertelfinals Frauen, anschliessend Showact. – 17.00: Viertelfinals Männer.
Montag, 9.00 und 10.00: Halbfinals Frauen. – 11.00 und 12.00: Halbfinals Männer.
14.00: Spiel um Platz 3 der Frauen. – 15.00: Spiel um Platz 3 der Männer.
16.20: Final der Frauen. – 17.20: Final der Männer. – 18.30: Siegerehrung.


Internet

Mehr zur Beachvolleyball-WM unter www.beachvolley-lucerne.ch

Die linke Gegenspielerin wird diagonal geblockt. Beim Angriff auf der rechten Seite verschiebt sich die Blockerin und blockt gezielt den Ball.

Die linke Gegenspielerin wird diagonal geblockt. Beim Angriff auf der rechten Seite verschiebt sich die Blockerin und blockt gezielt den Ball.

Die flache Hand bedeutet, dass die linke Spielerin entsprechend ihrer Anlaufrichtung geblockt wird. Die rechte Spielerin soll entlang der Seitenlinie geblockt werden.

Die flache Hand bedeutet, dass die linke Spielerin entsprechend ihrer Anlaufrichtung geblockt wird. Die rechte Spielerin soll entlang der Seitenlinie geblockt werden.

Die Blockerin wird die linke Gegenspielerin longline blocken. Gekrümmte Finger zeigen immer an, auf welche Gegnerin man servieren soll.

Die Blockerin wird die linke Gegenspielerin longline blocken. Gekrümmte Finger zeigen immer an, auf welche Gegnerin man servieren soll.

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