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BEACHVOLLEYBALL: Schweizer sorgen für Highlight in Luzern

Adrian Heidrich und Mirco Gerson holen sich beim Welttour-Anlass im Lido den dritten Platz. Das Drei-Sterne-Turnier wird drei weitere Jahre in Luzern über die Bühne gehen.
Daniel Gerber
Begeistert zusammen mit Mirco Gerson das Luzerner Publikum: Adrian Heidrich (rechts). (Bild: Pius Amrein (Luzern, 11. Mai 2018))

Begeistert zusammen mit Mirco Gerson das Luzerner Publikum: Adrian Heidrich (rechts). (Bild: Pius Amrein (Luzern, 11. Mai 2018))

Daniel Gerber

sport@luzernerzeitung.ch

Australien gegen China – so lautete die Begegnung im Frauen-Final vor der einprägsam-majestätischen Innerschweizer Kulisse, die durch die Beachvolleyball-Welttour während fünf Tagen in alle Welt hinausgetragen wurde.

«Australia, from Down Under, Mariafe Artacho und Taliqua Clancy», kündete der Stadionsprecher die Athletinnen an und erklärt anschliessend die Stärke der beiden Chinesinnen Fan Wang und Xinyi Xia. Drei dieser vier Sportlerinnen, die in der Arena zwischen dem Verkehrshaus und dem Schwimmbad Lido den Final in Luzern bestritten, traten in Rio 2016 bei den Olympischen Spielen an.

Doch noch vor dem Auftakt des interkontinentalen Final-Duells erinnerte der Stadionsprecher noch einmal an ein Geschehnis, das kurz zuvor über die Bühne gegangen war. Dies mit den Worten: «Die beste Nachricht überhaupt: Eine Medaille für die Schweizer Herren!» Das Publikum applaudiert erneut für Adrian Heidrich und Mirco Gerson, die kurz zuvor die Bronzemedaille geholt hatten. Turnier-CEO Marcel Bourquin freute sich über den Heimerfolg: «Es ist sehr gut, dass ein Schweizer Team auf dem Podest steht. Es ist die erste Medaille der beiden, diese haben sie in Luzern geholt – das ist eine Erinnerung, die bleibt.»

«Luzi» animiert das Publikum

«Clap your hands», ermutigte der Speaker die gut gelaunten Besucher immer wieder, und das in verschiedenen Blautönen gehaltene Löwen-Maskottchen namens Luzi animierte das Publikum, während sich die Athletinnen in diesem interkontinentalen Showdown vorerst eng auf den Fersen bleiben und auch die hintersten Ecken des Sandfelds nutzen, um die Punkte unter den schweren, mit Regen drohenden Wolken ins Trockene zu bringen.

Schliesslich setzen sich die Athletinnen aus dem Land der Kängurus in zwei Sätzen durch. Der Männer-Final wird von den USA (John Mayer/Trevor Crabb) gegen Serbien (Lazar Kolaric/Stefan Basta) gewonnen.

Verglichen mit dem Tennis kommt der World-Tour-Anlass in Luzern den Swiss Indoors in Basel gleich, und er wird noch mindestens dreimal in der Innerschweiz gastieren. Marcel Bourquin: «Wir haben einen Vertrag über vier Jahre, 2018 bis 2021.» Zu den Besuchern gehörten auch die jugendlichen Brüder Nil und Nelson. «Die Smashes gefallen mir am besten», sagt Nil, während sich Nelson vor allem über die signierten Bälle freut, die ins Publikum geworfen wurden. «Unsere Schwester ist am Turnier als Ballmädchen im Einsatz.» Nora spielt selber Volleyball – aber noch mehr mag sie Beachvolleyball. Und wer weiss, vielleicht steht sie später selber einmal in Luzern bei der World-Tour als Spielerin auf dem Feld.

World Tour

Luzern. World Tour (Drei-Sterne-Turnier). Männer. Final: Mayer/Crabb (USA/29) s. Kolaric/Basta (SRB/28) 21:10, 21:16. – Spiel um Platz 3: Heidrich/Gerson (SUI/10) s. Ashfiya/Rachmawan (INA/23) 21:19. 21:13. – Halbfinals: Mayer/Crabb s. Heidrich/Gerson 18:21, 21:17, 15:13. Kolaric/Basta s. Ashfiya/Rachwaman 21:14, 21:18.

Frauen. Final: Artacho/Clancy (AUS/1) s. Wang/Xia (CHN/3) 21:12, 21:18. – Spiel um Platz 3: Larsen/Stockman (USA/9) s. Ramond-van Iersel/Stubbe (NED/4) 19:21, 21:17, 15:9.

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