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Beim FC Luzern deutet vieles auf Häberli hin

Der FC Luzern befindet sich in Verhandlungen mit einem neuen Cheftrainer. Möglich ist, dass der FCL bald den Ballwiler Thomas Häberli als neuen Trainer kommuniziert.
Raphael Gutzwiller
Hier als Assistent beim FC Basel: Der mögliche neue FCL-Trainer Thomas Häberli. (Bild: Andy Müller/Freshfocus (Basel, 27. Juni 2018))

Hier als Assistent beim FC Basel: Der mögliche neue FCL-Trainer Thomas Häberli. (Bild: Andy Müller/Freshfocus (Basel, 27. Juni 2018))

Der neue Trainer des FC Luzern könnte tatsächlich Thomas Häberli (44) heissen. Die Anzeichen im Umfeld des FC Luzern verdichten sich, dass der ehemalige Basel-Assistenztrainer zum FCL stösst. Auf Anfrage will sich weder der FCL noch Häberli äussern. Per SMS meldet er lediglich:

«Ich kann und möchte mich im Moment noch nicht zu Luzern äussern.»

Häberli scheint in die Vorstellungen des FC Luzern zu passen, da er aus der Region stammt. Er wuchs als Bauernsohn in Ballwil auf, spielte in seiner Aktivkarriere aber nie für den FC Luzern. Als Stürmer hat er sich bei den Young Boys einen Legendenstatus erarbeitet. Schon im letzten Sommer war er ein Kandidat für den Trainerposten gewesen, sagte aber ab, weil er erst kurz zuvor einen Vertrag beim FC Basel als Assistenztrainer unterschrieben hat.

Für Häberli spricht neben dem Bezug zur Region auch die Tatsache, dass er wohl günstig zu haben wäre. Da er in Basel inzwischen nicht mehr tätig ist, wäre er sofort und wohl auch günstig zu haben. Froh um die Verpflichtung Häberlis wäre sicher auch der FC Basel, der noch bis im Sommer 2020 den Lohn für Häberli berappen müsste.

Anfang Jahr hat Häberli den FC Basel in «gegenseitigem Einvernehmen» verlassen, gab danach in Interviews zu Protokoll, dass er als nächstes gerne eine Stelle als Cheftrainer antreten möchte.

Berner und Wicky sind von der Liste

Hoch im Kurs beim FCL stand auch Ex-FCB-Trainer Raphael Wicky. Doch der Walliser hat gerüchteweise ein Angebot von Sportchef Remo Meyer bereits abgelehnt.

Nicht mehr auf der Liste ist auch Kriens-Trainer Bruno Berner. Aus Insiderkreisen ist zu vernehmen, dass er nicht kontaktiert worden sei und die Wahl somit auf jemand anderes falle.

Ähnlich soll auch die Ausgangslage der als mögliche Nachfolger gehandelten Maurizio Jacobacci, Heiko Vogel und Jeff Saibene sein. Auch sie kommen offenbar nicht mehr als neue Luzern-Trainer in Frage.

Der neue Cheftrainer soll schon beim nächsten Spiel am Sonntag gegen den FC Zürich auf der Bank sitzen, sagte Sportchef Remo Meyer an der Medienkonferenz am Montag. Es gilt als möglich, dass der FCL bereits am Donnerstag seinen Entscheid fällt und öffentlich kommuniziert.

Hinweis: In einer früheren Version dieses Artikels wurde auch der ehemalige FCL-Captain Christian Brand, aktuell U17-Trainer bei Werder Bremen, als Anwärter für den Trainer-Posten beim FC Luzern genannt. Der ehemalige Interims-Trainer des FCL dementierte dies; er stehe nicht in Verbindung mit dem Klub.

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