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BIATHLON: Barmettler feiert Gold-Premiere

Flavia Barmettler (19) holt sich an den Schweizer Meisterschaften in Ulrichen den ersten Meistertitel. Für Ivan Joller (33) hingegen ist es die letzte Goldmedaille in seiner Karriere.
Roland Bösch
Die 19-jährige Flavia Barmettler aus Alpnach an der Junioren-WM in der Slowakei im Einsatz. (Bild: PD)

Die 19-jährige Flavia Barmettler aus Alpnach an der Junioren-WM in der Slowakei im Einsatz. (Bild: PD)

Roland Bösch

regionalsport@luzernerzeitung.ch

Nach 17 Jahren beendete der Stanser Ivan Joller gestern in Ulrichen an den Schweizer Meisterschaften seine Biathlon-Karriere. Dem 33-Jährigen gelang ein goldener Abschluss. Der Athlet des Skiclubs Bannalp-Wolfenschiessen überzeugte im Massenstartrennen mit 19 von 20 möglichen Treffern und lief als Erster über die Ziellinie. Es folgten Momente der grossen Emotionen. Mehr zu Jollers letztem Rennen und dem Karrierenende des Nidwaldner Sportpreisträgers 2014 im Sportjournal von morgen.

Die 19-jährige Alpnacherin Flavia Barmettler nahm in ihrer noch jungen Karriere bereits an drei internationalen Grossanlässen teil. Zuletzt stand die Engelberger Sportmittelschülerin Ende Februar an den Junioren-Weltmeisterschaften in der Slowakei im Einsatz. Einen Schweizer Meistertitel konnte die Athletin des Skiclubs Schwendi-Langis bis gestern noch keinen feiern. «Auf diesen Titel habe ich seit langem gewartet und freue mich sehr darüber. An nationalen Meisterschaften ist der Zuschaueraufmarsch viel grösser und die Stimmung auch emotionaler», erklärt Barmettler.

Erst Bronze im Sprint, dann Gold beim Massenstart

Eigentlich startete Barmettler bereits am Samstag im Sprint zum Grossangriff in der Kategorie Jugend. Die immer weicher werdende Loipe machte ihr aber einen Strich durch die Rechnung. Es reichte zu Bronze. Im Massenstart-Rennen liess Barmettler, die zuletzt beim Alpencup-Rennen in Obertilliach die Ränge 5 und 6 belegte, nichts anbrennen. Die beiden ersten Schiesseinlagen (liegend) überstand sie fehlerlos. Mit der entsprechenden Leistung auf der Loipe konnte sich Barmettler bei den Stehendschiessen noch drei Fehlschüsse leisten und trotzdem souverän die goldene Auszeichnung nach Hause laufen – und die Engelbergerin Anja Fischer damit auf Rang 2 verdrängen.

Flavia Barmettler strahlte im Wallis mit den mitgereisten Fans um die Wette. Der 19-Jährigen ist aber klar, dass international die Früchte viel höher hängen werden. Dies hat Barmettler an der Junioren-WM einmal mehr erlebt: «Wenn man in der Schweiz ein, zwei Fehler mehr schiesst, kannst man allenfalls vorne noch mitmischen. International musst du läuferisch wie auch im Schiessstand top sein.» Diese Tatsache macht Barmettler aber keine Angst, sondern motiviert zusätzlich. «In der abgelaufenen Saison habe ich viel gelernt für die Zukunft. Es war sinnvoll, geduldig zu sein, die gesundheitlichen Probleme auszukurieren und erst im Januar ins Wettkampfgeschehen einzugreifen.»

Bronzemedaille für Lena Häcki

Erstmals an der SM bei den Aktiven am Start stand das Engelberger Aushängeschild Lena Häcki. Im letzten Jahr gewann die Junioren-Vizeweltmeisterin noch doppeltes SM-Gold bei den Juniorinnen. Im Sprintrennen vom Samstag vergab Lena Häcki eine Medaille im Schiessstand. Die vier Schiessfehler führten zu einem Zeitzuschlag von 1:40 Minuten. So viel Rückstand konnte die laufstarke 22-Jährige nicht mehr gutmachen.

Am Sonntag im Massenstart-Rennen erzielte Lena Häcki mit 16 von 20 möglichen Treffern eine bessere Schiessquote und gewann hinter Selina und Aita Gasparin Bronze. Für die Weltcup-Athletin Häcki ein versöhnlicher Saisonabschluss: «Ich habe die letzten beiden Tage nochmals alles gegeben. Ehrlich gesagt, ich war am Ende einer Saison noch nie so kaputt wie in diesem Jahr.»

Cup-Sieg für Leander Kiser

Im Rahmen der Elite-SM wurde auch das letzte Leonteq-Biath­lon-Cup-Rennen des Nachwuchses ausgetragen. Die Ob- und Nidwaldner Delegation vermochte dabei zu überzeugen. Die 14-jährige Engelbergin Chiara Arnet gewann in der ältesten Mädchen-Kategorie und sicherte sich so den zweiten Schlussrang in der Cup-Wertung. Sogar den Sieg in der Jahreswertung gelang Leander Kiser (SC Schwendi-Langis) bei den 13-Jährigen. Im Wallis musste er sich zwar von ­Gianmaria Tedaldi (Bachtel Wald) geschlagen geben. Mit Rang 2 setzte er aber einer ­unglaublichen Saison mit zwei Siegen und fünf zweiten Plätzen die Krone auf. Für weitere Podestplätze sorgten Jonas Duss (Alpnach) als Dritter bei den ­ältesten Knaben und Ronja ­Rietveld bei den 13-jährigen Mädchen. Die Sarnerin belegte auch in der Jahreswertung den dritten Schlussrang.

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