Auf diesen Radstars liegt der Fokus an der Tour de Suisse

Raphael Gutzwiller
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Der Weltmeister und Sieger der Flèche Wallone ist ein Spezialist für Eintagesrennen. Dass Alaphilippe aber auch an Rundfahrten mithalten kann, hat der 28-jährige Franzose an der Tour de France 2019 gezeigt, als er 14 Tage lang das gelbe Leadertrikot trug. An der Tour de Suisse fährt er auf einem Rad im Regenbogendesign – den Farben des Weltmeisters.
Mathieu van der Poel ist auf jedem Velo Weltklasse. Der niederländische Ausnahmekönner fährt Radquer, Mountainbike und auf der Strasse. Bisher gelingt ihm die Balance zwischen den Disziplinen eindrücklich. Nach seinen Weltcup-Einsätzen auf dem Mountainbike, kehrt er wie Konkurrent Thomas Pidcock an der Tour de Suisse auf die Strasse zurück.
Marc Hirschi: Hirschi ist der neue Goldjunge des Schweizer Radsports. WM-Bronzenmedaillengewinner und Etappensieger an der Tour de France im letzten Jahr: Hirschi hat auf sich aufmerksam gemacht. Das will der 22-Jährige auch an der Tour de Suisse. Ihm sollten die zweite und dritte Etappe liegen. Das gelbe Trikot scheint für den Berner in Reichweite.
Stefan Küng: Im Zeitfahren macht Küng fast keiner was vor: Der 27-jährige Thurgauer ist ein absoluter Spezialist auf dem Zeitfahrvelo. Im letzten Jahr krönte er sich zum Europameister und wurde an der WM Dritter. Küngs grosses Ziel sind die Olympischen Spiele, ein Erfolg im eigenen Wohnzimmer in Frauenfeld würde der 28-Jährige dennoch gerne mitnehmen.
Stefan Bissegger: Das zweite Schweizer Zeitfahr-Ass ist Bissegger. Wie sein Namensvetter Stefan Küng wohnt er in Frauenfeld, bestreitet beim Tour-Zeitfahren also ein Heimrennen. Der 22-jährige hat in dieser Saison bereits mehrfach als Zeitfahrer Ausrufezeichen gesetzt. An der Tour de Romandie den 2. Platz und bei Paris-Nizza holte er seinen ersten Profi-Sieg.
Gino Mäder: Nicht erst seit seinem Etappensieg am Giro d'Italia sind sich Radsportexperten einig, dass Mäder eine grosse Zukunft vor sich hat.