BORBA LUZERN: Borbanerinnen ziehen sich aus der NLA zurück

Nächste Saison wird die Zentralschweiz nur noch durch Spono Nottwil und Zug in der höchsten Spielklasse vertreten sein.

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Jasmin Gerster von Borba Luzern im Einsatz. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Jasmin Gerster von Borba Luzern im Einsatz. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Die Borbanerinnen hatten sich den Ligaerhalt in der höchsten Spielklasse nach dem freiwilligen Rückzug Usters vorzeitig gesichert.

Doch die Zentralschweiz wird nächste Saison nur noch durch Spono Nottwil und Zug in der höchsten Spielklasse vertreten sein. Denn auch die Stadtluzernerinnen folgen Uster in die NLB.

Der Entscheid kommt überraschend, ist aber nachvollziehbar. Borba-Präsidentin Cornelia Vogel über den Grund des freiwilligen Abstieges: «Wir hätten uns verstärken müssen, um in der NLA bleiben zu können. Unsere finanziellen Mittel sind aber bescheiden und lassen absolut keinen Verhandlungsspielraum zu.» Ein schwieriger, aber wohl vernünftiger Entscheid, um die gesunden Vereinsfinanzen im Lot zu halten und so den Handballsport in der Stadt Luzern nachhaltig zu sichern.

Michael Wyss/Neue LZ