BRÜNIG-SCHWINGET: Favoritenrollen zählen auf dem Brünig nicht

Jedes Jahr lädt der Brünig-Schwinget zur Gala. Auch diesen Sonntag lockte das Fest bereits am frühen Morgen zahlreiche Zuschauer an.

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Das Brünigschwinget. (Archivbild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Das Brünigschwinget. (Archivbild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Die Schwingfans sind Frühaufsteher – besonders auf dem Brünig. Wenn man am Sonntag früh um 7 Uhr durch das Festzelt geht (der Start ist um 8 Uhr), ist praktisch kein freier Platz mehr zu haben.

Das härteste der sechs Bergfeste nimmt keine Rücksicht auf schon Dagewesenes oder Favoritenrollen. Hier gewinnt nur derjenige, bei dem an diesem Tag alles stimmt. Selbst bestandene Routiniers mussten lange auf das begehrte Eichenlaub warten. So auch der dreifache eidgenössische Kranzschwinger Res Rüfenacht. Dem Berner gelang es erst im elften Versuch, im Alter von 34 Jahren, die begehrte Auszeichnung zu ergattern. Andere hatten da mehr Glück: Der Ausnahmekönner Geni Hasler gewann zwischen 1987 und 1999 13 Kränze in Serie und ist damit alleiniger Leader. Dazu verliess der Schwyzer den Platz fünf Mal als Sieger – wie der dreifache Schwingerkönig Rudolf Hunsperger.

Simon Gerber/sab

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Zentralschweiz am Sonntag.