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Der Entlebucher Erich Fankhauser erbt den Sieg auf dem Brünig

Weil Joel Wicki und Kilian Wenger im Schlussgang keinen Sieger finden, kommt Erich Fankhauser zum Handkuss.
Claudio Zanini
Lachender Dritter: Erich Fankhauser. (Bild: KEYSTONE/Alexandra Wey)

Lachender Dritter: Erich Fankhauser. (Bild: KEYSTONE/Alexandra Wey)

Zwischen Kilian Wenger und Joel Wicki gab es im Schlussgang nach zwölf Minuten keine Entscheidung. Und damit erbte der Klubkollege von Wicki, Erich Fankhauser, den Festsieg. Der 27-jährige aus Hasle gewann in seiner Karriere bisher zwei Kranzfeste. Mit dem prestigeträchtigen Brünig-Titel hätte Fankhauser nicht gerechnet: «Ich habe erst etwa nach drei Minuten der Gangdauer realisiert, dass ich bei einem Gestellten erben würde. Das ist alles gerade ein bisschen viel für mich.»

In der Schlussrangliste belegt Christian Stucki nach seinem Sieg im sechsten Gang gegen Andi Imhof den zweiten Rang. Auf dem geteilten dritten Platz folgen Wicki und der Nordwestschweizer Nick Alpiger.

5. Gang

Die Innerschweizer drehen im fünften Gang kräftig auf: Joel Wicki bezwingt den Berner Florian Gnägi, Andi Imhof gewinnt gegen Remo Käser und Christian Schuler bodigt Nick Alpiger. Wicki steht damit im Schlussgang. Er führt die Rangliste mit 48,25 Punkten an.

Auf dem zweiten Platz folgen mit 48,00 Punkten Schuler, Imhof und Kilian Wenger (Sieg gegen den Obwaldner Stefan Ettlin) - alle drei wären mögliche Kandidaten für den Schlussgang. Die Einteilung entschied sich aber für Kilian Wenger. Es kommt also einmal mehr zum Duell Innerschweiz versus Bern. Letztmals ging der Titel 2010 in die Innerschweiz, als der Schwyzer Martin Grab gewann.

Erich Fankhauser und Florian Weyermann, von links, während dem 5. Gang auf dem Brünig. (KEYSTONE/Alexandra Wey)
Erich Fankhauser erbt den Sieg am 125. Brünigschwinget am Sonntag. (KEYSTONE/Alexandra Wey)
Kilian Wenger und Joel Wicki, von links, nach dem gestellten Schlussgang. (KEYSTONE/Alexandra Wey)
Remo Kaeser und Patrick Raebmatter, von links, während dem 4. Gang. (KEYSTONE/Alexandra Wey)
Philipp Gloggner und Matthias Aeschbacher, von links, waehrend dem ersten Gang beim 125 traditionellen Bruenigschwinget am Sonntag, 29. Juli 2018, auf dem Bruenig. (KEYSTONE/Alexandra Wey)
Die Schwingerarena auf dem Brünig. (Bild: Alexandra Wey/Keystone, 29. Juli 2018)
Gebannte Blicke der Zuschauer auf das Geschehen im Ring. (Bild: Alexandra Wey/Keystone, 29. Juli 2018)
Gebannte Blicke der Zuschauer auf das Geschehen im Ring. (Bild: Alexandra Wey/Keystone, 29. Juli 2018)
Der Giswiler Schwinger Benji von Ah (links) und Tobias Widmer vor dem nächsten Einsatz. (Bild: Alexandra Wey/Keystone, 29. Juli 2018)
Christian Stucki (oben) legt im 4. Gang Urs Doppmann auf den Rücken. (Bild: Alexandra Wey/Keystone, 29. Juli 2018)
Joel Wicki und Florian Gnaegi während dem 5. Gang. (Bild: Alexandra Wey/Keystone, 29. Juli 2018)
Der Schlussgang mit gestelltem Resultat: Kilian Wenger (oben) bei einem der wenigen Versuche, Joel Wicki zu bodigen. (Bild: Alexandra Wey/Keystone, 29. Juli 2018)
Die Brünigarena zeigte sich bei diesem Wetter im Sonntagskleid. (Bild: Robert Hess, 29. Juli 2018)
Eine Ehrendame mit schönem Haarschmuck.(Bild: Robert Hess, 29. Juli 2018)
14 Bilder

Impressionen vom Brünig-Schwinget

4. Gang

Zur Wettkampf-Hälfte belegten die Berner die Spitzenplätze. Im vierten Gang konnten die Innerschweizer jedoch Boden gut machen. Joel Wicki besiegte Matthias Aeschbacher, Andi Imhof setzte dem Lauf des führenden Florian Weyermann ein Ende und Christian Schuler bodigte Simon Anderegg. Und der bislang makellose Berner Florian Gnägi wurde von Benji von Ah gestoppt - die beiden trennten sich Unentschieden.

Ein Ausrufezeichen setzte der Nordwestschweizer Gast Nick Alpiger. Der 21-Jährige bezwang Kilian Wenger, der somit die erste Niederlage hinnehmen musste. Alpiger führt nun mit vier Siegen die Rangliste an. Von den Berner Spitzenleuten konnte einzig Remo Käser brillieren. Er gewann gegen Patrick Räbmatter.

3. Gang

Im letzten Jahr konnte sich Christian Stucki noch als Co-Sieger auf dem Brünig feiern lassen, in diesem Jahr dürfte das mit grosser Wahrscheinlichkeit nicht geschehen. Stucki kommt im dritten Gang gegen den Entlebucher Marco Fankhauser nicht über einen Gestellten hinaus. Es ist das zweite Unentschieden für Stucki, eine Schlussgang-Teilnahme rückt damit in weite Ferne.

Eine weisse Weste haben zur Mittagspause immer noch die Berner Kilian Wenger und Florian Gnägi. Wenger besiegt Reto Fankhauser, Gnägi fügt Andi Imhof die erste Niederlage zu. Ebenfalls drei Siege hat der Gast Nick Alpiger - er bodigt Ueli Rohrer. Weiterhin überraschend ist die Vorstellung von Fabian Weyermann. Der Langenthaler übersteht auch den dritten Gang siegreich.

In der Zwischenrangliste führt Weyermann vor Florian Gnägi (2a) und Kilian Wenger (2b). Auf dem dritten Rang folgt Nick Alpiger. Immer noch mit dabei sind etwa Remo Käser, Matthias Aeschbacher oder Joel Wicki. Sie haben je zwei Siege und einen Gestellten.

2. Gang

Nach zwei Gängen ist naturgemäss alles offen. Von den grossen Namen haben derzeit einige zwei Siege auf dem Konto: Die Berner Kilian Wenger (Sieg gegen Michael Müller) und Florian Gnägi (gegen Michael Mangold), der Urner Andi Imhof (gegen Valentin Steffen) sowie der Nordwestschweizer Gast Nick Alpiger (gegen Stephan von Büren). Mit der Maximalpunktzahl führt allerdings Imhof derzeit die Rangliste an.

Christian Stucki, Joel Wicki, Remo Käser, Matthias Aeschbacher und Christian Schuler konnten ihre ersten Siege einfahren. Die grosse Überraschung gelang Fabian Weyermann. Der 25-jährige aus Langenthal bezwingt Sven Schurtenberger, den Eidgenossen aus Buttisholz.

1. Gang

Mit vier Siegen ist Joel Wicki der Mann dieser Saison. Und somit auch logischer Mitfavorit auf den Sieg am prestigeträchtigen Brünig-Schwinget. Doch im ersten Gang kann der Sörenberger nicht wie gewünscht Fahrt aufnehmen. Gegen den gleichaltrigen Berner Remo Käser kommt er nicht über einen Gestellten hinaus. Gleiches widerfährt Christian Stucki, dem anderen Top-Favoriten. Der Seeländer muss sich gegen den Rothenthurmer Christian Schuler ebenfalls mit einem Unentschieden begnügen.

Ein Startsieg kann dagegen Schwingerkönig Kilian Wenger einfahren. Er gewinnt gegen den Nordwestschweizer David Schmid. Wenger hätte ursprünglich mit dem Schwyzer Mike Müllestein anschwingen müssen - dieser fehlt aber verletzungsbedingt. Einen Sieg gibt es auch für Andi Imhof. Der Urner bezwingt Thomas Sempach, den Brünig-Sieger von 2016. Sven Schurtenberger besiegt im Duelle der beiden Schwergewichte Patrick Räbmatter. Nicht nach Wunsch läuft es dagegen für Benji von Ah. Der Giswiler unterliegt Nick Alpiger.

Die Naturarena auf dem Brünig. (Bild: Claudio Zanini (29. Juli 2018))

Die Naturarena auf dem Brünig. (Bild: Claudio Zanini (29. Juli 2018))

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