BRÜNIGSCHWINGET: Generalprobe für das Eidgenössische

Am Sonntag kämpfen Innerschweizer-, Berner- und Nordwestschweizer Schwinger um den begehrten Brünigkranz. Für sie ist es der letzte grosse Ernstkampf vor dem Eidgenössischen.

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Die herrliche Naturarena auf der Passhöhe ist Schauplatz des Brünigschwingets. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Die herrliche Naturarena auf der Passhöhe ist Schauplatz des Brünigschwingets. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

In der imposanten Naturarena auf der Passhöhe findet am Sonntag, 25. Juli (Ersatzdatum 1. August), das 117. Brünigschwinget statt. Das traditionelle Bergschwingfest ist gleichzeitig die Generalprobe und der letzte wichtige Test für das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest vom 21. und 22. August in Frauenfeld.

Spannung schon zum Auftakt
Auf dem Brünig sind 120 Kranzschwinger am Start, davon nicht weniger als 34 Eidgenossen. Bereits die Spitzenpaarungen im 1. Gang (Anschwingen um 8 Uhr) machen deutlich, dass mit hochstehenden Schwingsport und Spannung bis zum Schlussgang (17 Uhr) gerechnet werden kann. So trifft der favorisierte Seebner Philipp Laimbacher auf den 14-maligen Bergkranzgewinner Matthias Sempach (Kirchberg). Der ebenfalls hoch eingestufte Martin Grab (Rothenthurm) bekommt es zum Auftakt mit Matthias Siegenthaler (Fankhaus) zu tun. Und Lokalmatador Benji von Ah (Giswil) steigt mit Kilian Wenger (Horboden) ins Sägemehl.

Nur noch Stehplätze erhältlich
Für das Brünigschwinget sind nach Angaben des OK sämtliche Sitzplätze bereits ausverkauft. An der Tageskarte sind aber noch Stehplatztickets in genügender Anzahl erhältlich. Auch dieses Jahr werden wiederum rund 6000 Zuschauer zum wohl wichtigsten Bergfest des Jahres erwartet.

Volkstümliche Unterhaltung gehört seit jeher zum Rahmenprogramm des Brünigschwinget. Dieses Jahr mit dabei sind die Jodlergruppe Schlierätal, Alpnach, die Kapelle Edelweiss, Giswil und das Alphornduo Glogghüs, Rubin/Steudler, Hasliberg.

zim