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Brühler Handballerinnen verpassen am Supercup die Revanche

Der LC Brühl startet nicht mit einem Erfolgserlebnis in die Saison. Gegen das ebenfalls nicht vollends überzeugende Spono Nottwil verlieren die St. Gallerinnen mit 22:25. Trotzdem zeigt man sich optimistisch.
Laura Inderbitzin, Winterthur
Brühl (in Grün) verteidigt noch nicht optimal und kann Nottwil oft nicht aufhalten. (Bild: Martin Deuring)

Brühl (in Grün) verteidigt noch nicht optimal und kann Nottwil oft nicht aufhalten. (Bild: Martin Deuring)

«Die letzte Überzeugung hat ­gefehlt», sagt Martin Gersten­ecker. Soeben ist seine erste Partie als Trainer des LC Brühl abgepfiffen worden. Im Supercup in Winterthur setzte es gegen Spono Nottwil eine Niederlage ab. Erneut, ist man gewillt zu sagen. Wie schon im Cupfinal und im Playoff-Final der vergangenen Saison ziehen die St. Gallerinnen gegen Spono den Kürzeren – die Revanche gleich zu Saisonbeginn hat Brühl verpasst.

Das, obwohl die Vorzeichen gut waren. Spono Nottwil als auch Brühl verzeichneten einige Wechsel im Team und müssen erst wieder ihr Leistungsoptimum finden. Doch Spono Nottwil gelang das gestern besser als Brühl. «Wir vertrauen noch zu wenig in uns und unser Potenzial», sagte Gerstenecker. Auch Spono habe noch limitiert gespielt, aber «bei uns hat der entscheidende Nachdruck gefehlt».

Starker Rückhalt im Tor

Brühl war nicht eindeutig das schlechtere Team. Im Gegenteil, ins Spiel starteten beide Clubs nicht optimal. Ballverluste, Hektik und vergebene Chancen prägten das Spiel zu Beginn. Nur dank drei Penaltys und zwei Zwei-Minuten-Strafen gegen Brühl führte Spono nach elf Minuten mit 7:3. Dann aber fanden auch die St. Gallerinnen ins Spiel. Bis zur Pause kassierte Torhüterin Sladana Dokovic nur noch drei Gegentore und zeigte zahlreiche Paraden gegen die Nottwilerinnen. Gleichzeitig wachten die Angreiferinnen von Brühl auf. Bis zur Pause erzielten sie sieben Tore und damit den Ausgleich zum 10:10. Vier Tore steuerte die Deutsche Laura Schmitt bei.

«Wir waren uns nach der ­Pause einig, das durchzuziehen und weiterhin voll anzugreifen», sagte Gerstenecker. Doch, wie erwähnt, habe das Vertrauen schliesslich gefehlt. «Wir waren vielleicht zu bescheiden und ­haben es uns nicht zugetraut.» Der Start in die zweite Halbzeit gelang zwar nicht schlecht, und kein Team konnte gleich davonziehen. Dokovic, die am Ende zur besten Brühler Spielerin gewählt wurde, überzeugte im Tor weiter. Ab der 45. Minute konnten die St. Gallerinnen allerdings nicht mehr mithalten. Spono Nottwil zog kontinuierlich bis auf 19:14 davon, und Brühl erholte sich davon nicht mehr. «Ich weiss nicht genau, wieso wir es nicht geschafft haben», sagte eine enttäuschte Dokovic nach dem Spiel.

Ein Grund dürfte Pascale ­Wyder sein. Die Nottwilerin zeigte eine fantastische zweite Halbzeit und erzielte sieben Tore. Am Ende verlor Brühl mit 22:25. «Spono hat es solid durchgezogen», sagt Dokovic.

«Wir zeigten gute Ansätze»

Trotz dieser Niederlage ist man bei Brühl optimistisch. «Für die Meisterschaft haben wir gute ­Optionen», sagte der Trainer. Man müsse noch mehr Vertrauen aufbauen, dann sei alles möglich. «Diese Niederlage muss uns jetzt weh tun», sagte er. Dann könne man daraus lernen und den nächsten Schritt machen.

Auch Neuzuzug Fabiola ­Hostettler ist zuversichtlich. «Wir zeigten einige schöne Spielzüge und hatten gute Ansätze», so die Kreisläuferin, die ein Tor erzielt hat. Sie müssten nun an den kleinen Fehlern arbeiten und mehr Sicherheit gewinnen, «dann haben wir gute Chancen diese Saison».

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