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Bubble-Soccer ist die Trendsportart
aus Norwegen

Bei dieser Freizeitaktivität geht es zur Sache – und doch kommt der Spass nicht zu kurz. Der ungewohnte Mix aus Fussball, American Football und Wrestling begeistert Jung und Alt. Auch in St.Margrethen wird neu Bubble-Soccer gespielt.
Desirée Müller
Bei Bubble-Soccer geht es ruppig zu und her. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Bei Bubble-Soccer geht es ruppig zu und her. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Vor einem Monat erfasste das Fussballfieber die Welt, und in der Ostschweiz wurde während der WM-Spiele wohl auch die eine oder andere Brodworscht vom Grill gemampft. Kommenden Sonntag – nach dem Entscheidungsspiel – hat der Spuk für die nächsten vier(einhalb) Jahre ein Ende, und es wird Zeit, selbst wieder aktiv zu werden und die allenfalls zugelegten Kilos abzuspecken. Der Flow des wohl noch eine Weile anhaltenden Fussballhypes kann dabei behilflich sein, wieder in die Gänge zu kommen. Für jene, die nicht gleich dem Fussball-Dorfverein beitreten wollen, aber trotzdem Freude am runden Leder haben, gibt es eine witzige Alternative: Bubble-Fussball, auch Bubbel-Soccer oder Bumper-Soccer genannt. Eine trendige Freizeitaktivität aus Skandinavien für so ziemlich alle, bei denen weniger die Resultate auf dem Spielfeld, sondern vielmehr der Spass zählt. Hier unterbrechen weniger Fouls, sondern vielmehr Lachanfälle den Match.

Körpereinsatz gefragt

Beim Bubble-Fussball stülpen sich die Spielerinnen und Spieler aufblasbare, transparente Plastikkugeln über den Oberkörper. Sogenannte Bubble-Bälle, hergestellt aus einem sehr widerstandsfähigen Kunststoff. Und dann wird Fussball gespielt. Da auch der Kopf geschützt ist, darf es beim Spiel gerne mal etwas «ruppiger» zu und hergehen. Weil die Bubble-Bälle (1,5 Meter Durchmesser) um den Körper als Airbag dienen, ist die Verletzungsgefahr dementsprechend klein. Und hier gibt es auch schon den grössten Unterschied zwischen dem herkömmlichen Fussball und dem Bubble-Soccer: Es werden keine Fouls gepfiffen. Vielmehr stürmt man ganz bewusst auf den Gegenspieler zu, um ihn umzuwerfen und sich so einen Weg zum Tor zu bahnen. So ähnelt der Sport fast etwas dem American Football. Das runde Leder im Besitz zu behalten, ist dabei gar nicht so einfach. Die Spielzeit beträgt dazu nur fünf bis sieben Minuten. Bubble-Fussball ist nämlich ein wahrer Kraftakt, und es wird ganz schön heiss unter beziehungsweise in den Bubble-Bällen.

Bubble-Soccer weltweit

2015 gründete Giovanni Rotondaro den Verband Swiss-Bubble-Soccer. Er möchte den Trendsport in der Schweiz bekannter machen. Der Swiss-Bubble-Soccer-Verband ist der IBFA (International Bubble Football Association) angeschlossen. Der weltweit tätige Verein hat das Ziel, eine internationale Plattform für Bubble-Soccer-Interessierte aufzubauen und Turniere rund um den Globus zu organisieren. Langsam gewinnt Bubble-Soccer nun auch in der Ostschweiz an Beliebtheit.

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