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BUNDESLIGA: Die Bayern-Verfolger patzen

Hinter den souveränen Bayern zeigen die Herausforderer wenig Konstanz. Drei Teams haben je 13 Punkte Rückstand auf den Leader. Heute könnte die Differenz noch grösser werden.
RB Leipzig mit Ibrahima Konaté (links) verliert bei Freiburg 1:2. (Bild: Patrick Seeger/Keystone (Freiburg, 20. Januar 2018))

RB Leipzig mit Ibrahima Konaté (links) verliert bei Freiburg 1:2. (Bild: Patrick Seeger/Keystone (Freiburg, 20. Januar 2018))

Leipzig erlitt eine Woche nach dem Sieg im Spitzenspiel gegen Schalke eine 1:2-Niederlage beim SC Freiburg. Dabei hatte «RB» Mitte der zweiten Halbzeit noch geführt; doch die Freiburger schafften die Wende und sind nun seit sieben Spielen ungeschlagen. Leipzig-Sportdirektor Ralf Rangnick verzog sich angefressen und wortlos in den Mannschaftsbus. Dafür legte der Kapitän des schon wieder ziemlich leicht zu schlagenden deutschen Vizemeisters schonungslos den Finger in die Wunde. «Wir haben hier fahrlässig wichtige Punkte liegen gelassen», sagte Willi Orban kopfschüttelnd und fügte hinzu: «Es ist einfach unverständlich, wie wir solche Gegentore bekommen können.»

Die Ursachenforschung am Samstagabend führte aber zunächst nur zu der Erkenntnis, «dass wir keine grosse Mannschaft haben», sagte Trainer Ralph Hasenhüttl: «Wir haben körperliche Nachteile, und unsere spielerische Klasse geht vielleicht ein bisschen zu Lasten der Robustheit.» Zugegeben, die Freiburger Torschützen Janik Haberer (72.) und Robin Koch (76.) kratzen beide an den 1,90 Meter. Das allein sollte aber noch nicht reichen, um ein Spitzenteam wie Leipzig schlagen zu können. «Wir müssen dabei mal die Köpfe freibekommen und das souveräner lösen», sagte Orban. Zumal das Tor von Nationalspieler Timo Werner (65.) hätte Sicherheit geben können

Das Problem der deutschen Bundesliga wurde an den ersten beiden Spieltagen der Rückrunde offenbar. Den Herausforderern von Leader und Meister Bayern München fehlt die Konstanz. Kein Team der vorderen Tabellenhälfte hat es geschafft, die beiden ersten Spiele des Jahres zu gewinnen.

Während die Bayern, die heute zu Hause gegen Werder Bremen antreten, gewinnen und gewinnen, ist nach nahezu jeder Runde wieder ein anderes Team erster Verfolger. Dadurch wächst der Vorsprung des Rekordmeisters stetig an. Nun liegt Bayer Leverkusen schon 16 Verlustpunkte zurück. Der Rückstand des Zweiten auf Bayern ist also beträchtlich, dafür trennt ihn vom Siebten nur ein einziger Punkt.

Leverkusens bemerkenswerter Weg

Am Samstag rückte Bayer Leverkusen dank des 4:1 bei Hoffenheim auf Platz 2 vor. Zur Erinnerung: Bayer war zuvor beim Rückrundenstart gegen Bayern München chancenlos gewesen (1:3). Dennoch ist der Weg von Leverkusen bemerkenswert. Nach einer schwachen letzten Saison startete die Mannschaft von Ex-Stürmer Heiko Herrlich heuer mit bloss vier Punkten aus fünf Spielen. Doch seit Ende September hat Leverkusen nur noch einmal verloren, eben beim 1:3 vor Wochenfrist gegen Bayern München.

Wie wenig konstant die Verfolger von Bayern München sind, zeigt auch dies: Bayer Leverkusen schaffte in der letzten Saison den Ligaerhalt erst in der zweitletzten Runde – und ist jetzt Zweiter. Am Sonntag kann Leverkusen von Schalke (gegen Hannover) verdrängt werden; Schalke war 2016/17 ebenfalls in der unteren Tabellenhälfte klassiert. Dagegen ist Hoffenheim, das Überraschungsteam der letzten Saison, nach der deutlichen Niederlage gegen Bayer Leverkusen nur noch Neunter. (sid/sda)

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