FCL-Coach Celestini gefällt das Sturmduo Males/Margiotta

Der 18-jährige Darian Males und der 26-jährige Ex-Lausanner Francesco Margiotta harmonieren beim FC Luzern. Im Heimspiel gegen YB dürften die beiden Stürmer heute Samstag (19 Uhr) wieder gesetzt sein.

Daniel Wyrsch
Hören
Drucken
Teilen
FCL-Stürmer Darian Males (rechts) wird vom Zürcher Toni Domgjoni gefoult. Francesco Margiotta (links am Bildrand) beobachtet die Szene.

FCL-Stürmer Darian Males (rechts) wird vom Zürcher Toni Domgjoni gefoult. Francesco Margiotta (links am Bildrand) beobachtet die Szene. 

Martin Meienberger, Freshfocus (Zürich, 25.Januar 2020)

Fabio Celestini hat beim 3:2-Auswärtssieg am vergangenen Samstag beim FC Zürich auf Blessing Eleke verzichtet. Stattdessen spielte im 4-4-2-System an der Seite von Francesco Margiotta der 18-jährige Darian Males im Sturm. Der neue FCL-Trainer fand: «Das Sturmduo Males/Margiotta gefällt mir. Offensiv wie defensiv arbeiten sie zusammen, sie harmonieren miteinander.»

Mögliches Angreiferduo der Zukunft

Darian Males freut sich über das Vertrauen Celestinis. Auf den Trainerwechsel hat er richtig reagiert. «Ich wollte mich in der Vorbereitung möglichst beweisen, damit ich weiterhin spiele.» In Zürich erfüllte der Schweizer U19-Internationale die Aufgabe des Coaches. «Margiotta und Males machten es in Zürich sehr gut, vor allem in der ersten Halbzeit», so Celestini. Gegen YB dürften die beiden im Sturm wieder gesetzt sein. «Sie sind eine Möglichkeit für die Zukunft», bestätigte Celestini.

Die Harmonie zwischen dem 26-jährigen 1,77-Meter-Stürmer Margiotta und dem 12 Zentimeter grösseren Males ist auch in der Bilanz zu sehen: Bei vier Torbeteiligungen in zwölf Ligaspielen von Males hatte dreimal der Italiener die Füsse im Spiel. Zuletzt gegen den FCZ legte Males für Margiotta auf. Wie bereits im Herbst gegen Sion (3:1). Gegen Thun (2:0) gab umgekehrt Margiotta den Assist für Males.

Mit FCL-Topleistung «ist alles möglich gegen YB»

«Wir verstehen uns gut», sagte Males über seinen Sturmpartner. Sie würden viel miteinander kommunizieren, «wir wissen, wo der andere steht.» Dass Margiotta unter Celestini bereits in Lausanne spielte, sei ein Vorteil, denkt der Stadtluzerner. Mit vier Toren und sechs Assists ist Margiotta FCL-Topskorer.

Wie sieht Celestini die Rolle von Eleke? «Seine Chance kommt sicher.» Vielleicht schon heute für den gesperrten Flügelspieler Ibrahima Ndiaye. Males: «Wenn wir die Bestleistung abrufen, ist selbst gegen YB alles möglich.» In der Hinrunde holte der FCL daheim ein 2:2. 

Erstes Heimspiel für Fabio Celestini

Für FCL-Trainer Dario Celestini ist am Samstag ein besonderer Tag: Der 44-jährige Italo-Schweizer hat seine Premiere im Luzerner Stadion. Ausgerechnet gegen Meister YB.
Daniel Wyrsch