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Christen und Perkovac – Eine explosive Mischung

Roland Bucher über die Zukunftsaussichten des HC Kriens-Luzern mit dem neuen Führungsduo Nich Christen (CEO) Goran Perkovac (Trainer ab Sommer 2018).
Sport-Reporter Roli Bucher. (Bild: Boris Bürgisser / LZ)

Sport-Reporter Roli Bucher. (Bild: Boris Bürgisser / LZ)

Trainer Goran Perkovac, der Hardliner, und CEO Nick Christen, der Väterliche. Zwei Chefs – kommt das gut? Wie werden sich die beiden Alphatiere verstehen? Es ist eine explosive Mischung.

Sie werden sich verstehen müssen. Dieses Tandem, das eine glorreiche Zeit bei Borba Luzern (Meistertitel 1993) prägte, ist zum Erfolg verdammt. Christen hat in der Trainerfrage die Flucht nach vorne ergriffen, weil er spürt, dass Perkovac in unseren regionalen Breitengraden eine starke Lobby hat. Christen, bald schon ein Dutzend Jahre lang der Kriens-Stratege, aber noch ohne Gold auf der Brust, weiss, dass die Zukunft keine Schonfrist mehr erlaubt. Perkovac hat zugesagt, weil es womöglich seine letzte Chance ist, nochmals die Lorbeeren einer grossen Laufbahn als Spieler und Trainer aufblühen zu lassen. Eine Schicksalsgemeinschaft.

Christen und Perkovac: Sie werden ihr Territorium vertei­digen. Einer wird fordern, der andere abwinken. Aber sie werden sich zur Vernunftehe bekennen. Dem sportlichen Erfolg zuliebe. Das ist doch gut zu wissen für den HC Kriens.

Roland Bucher

sport@luzernerzeitung.ch

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