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Corinne Suter: «Jetzt will ich zuoberst aufs Podest»

Corinne Suter geniesst nach der WM in Åre ein paar entspannte Tage zu Hause in Schwyz. Den Gewinn der Silbermedaille in der Abfahrt und der Bronzemedaille im Super-G durfte die 24-Jährige zurück in der Heimat noch einmal feiern.
Interview: Christian Ballat

Hat sich Ihr Leben durch den Gewinn der zwei WM-Medaillen verändert?

Corinne Suter: Ich habe in diesen Tagen daheim erstmals die Möglichkeit, etwas zurückzulehnen und die vielen Fotos anzuschauen. Langsam wird mir bewusst, was ich erreicht habe. Eines ist gewiss: Ich bin immer noch genau die Gleiche wie vorher.

Warum ist Ihnen «der Knopf» genau an den Weltmeisterschaften aufgegangen?

Irgendwie musste alles so kommen, auch die beiden vierten Plätze in den Rennen vor der WM. Die verpassten Podestplätze haben mich zwar schon beschäftigt, auf der anderen Seite aber die Möglichkeit gegeben, in Åre ohne Druck an den Start zu gehen.

Wie haben Sie diese Woche zu Hause entspannt?

Wie immer: zuerst auspacken, dann ausschlafen, runterfahren und dann wieder den Trainingsrhythmus finden.

Empfang für die beiden Vizeweltmeister Corinne Suter (rechts) und Para-Skifahrer Thomas Pfyl in Schwyz. (Bild: Alexandra Wey/Keystone, Schwyz, 15. Februar 2019)

Empfang für die beiden Vizeweltmeister Corinne Suter (rechts) und Para-Skifahrer Thomas Pfyl in Schwyz. (Bild: Alexandra Wey/Keystone, Schwyz, 15. Februar 2019)

Haben Sie bei früheren Erfolgen ebenfalls schon Tränen vergossen?

Nein, nein. Jetzt war es besonders emotional. Schon als ich vier Jahre alt war, träumte ich von einer WM-Medaille. Im Fernsehen habe ich immer Lindsey Vonn bewundert und mir gewünscht, einmal so erfolgreich zu sein. Das war jetzt das Grösste, vor ihr platziert, Seite an Seite auf dem WM-Podest stehen zu dürfen.

Am liebsten sind Sie zu Hause und mit den Pferden unterwegs. Wie motivieren Sie sich, immer wieder Reisen zu den Skipisten, teilweise am anderen Ende der Welt, zu unternehmen?

Mit dem Ausgleich, den ich zu Hause erleben kann. Im Haus meiner Familie wird kaum übers Skifahren gesprochen, auch die Pferde können mit mir nicht darüber reden. Aber sie geben mir zu spüren, wenn ich gestresst bin. Sie spiegeln meine Gefühlslage, das ist faszinierend. Nach ein paar Tagen daheim freue ich mich dann jeweils auch wieder aufs Reisen, aufs Skifahren im Speziellen.

Von was werden Sie sich nie trennen?

Vom Skifahren. Das wäre für mich unvorstellbar, meine Freude am Skifahren ist zu gross.

Was bringen die WM-Silber- und -Bronzemedaillen ausser Medienrummel und Sponsorenverpflichtungen mit sich?

Eine extreme Zufriedenheit in mir selber.

Ihre Saisonziele haben Sie übertroffen. Wie motivieren Sie sich für den Rest der Weltcup-Saison?

Ich hatte nach dem WM-Super-G ein bisschen Angst, dass die Kraft weg ist. Ich habe trotzdem versucht, den Schwung in die Abfahrt mitzunehmen. Silber und Bronze habe ich, jetzt will ich im Weltcup zuoberst aufs Podest.

Auf welcher Piste feiern Sie Ihren ersten Weltcup-Sieg?

Ich hoffe, bei den nächsten Rennen in Crans-Montana. Ich werde motiviert am Start stehen, der Rang kommt dann von alleine.

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