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Cornel Bretscher und Jonah Müller glänzen zum Saisonauftakt

Am vergangenen Wochenende ging im deutschen Fulda der internationale Saisonauftakt im Wildwasserfahren über die Bühne. Bei frühlingshaftem Wetter und guten Wasserständen mass sich die Schweizer Delegation mit der starken Konkurrenz aus Deutschland, Belgien und den Niederlanden.
Der Buochser Jonah Müller startete mit zwei Siegen in die neue Saison. (Bild: PD (Fulda, 11. März 2018))

Der Buochser Jonah Müller startete mit zwei Siegen in die neue Saison. (Bild: PD (Fulda, 11. März 2018))

Aus Nidwalden traten Cornel Bretscher (Buochs), Benjamin und Jonah Müller (beide Buochs), Luis Clavadetscher (Ennetbürgen) und Janis Amstad (Beckenried) die Reise nach Deutschland an.

Eine starke Frühform bewies Cornel Bretscher. Der Buochser siegte in der U16-Kategorie über die klassische Distanz und im Sprint überlegen. Dabei konnte er auch den Rückstand auf die Fahrer der U18-Kategorie in ­beiden Rennen klein halten. Trotzdem zeigte er sich nach den Rennen nicht ganz zufrieden, wäre er doch gerne als schnellster Schweizer Nachwuchsfahrer nach Hause gereist. Von diesem Ziel trennten ihn allerdings auch nur wenige Zehntelsekunden. Der Solothurner U18-Fahrer Robin Häfeli entschied den internen Kampf für sich.

Luis Clavadetscher zeigt zwei starke Rennen

Gemeinsam mit Jonah Müller setzte sich Cornel Bretscher auch im Canadier-Zweier souverän durch. Die beiden realisierten sogar im Vergleich mit den Männern eine beachtliche Zeit.

In der gleichen Kategorie wie Cornel Bretscher gingen auch Luis Clavadetscher und Janis Amstad an den Start. Clavadetscher konnte seine Erfahrungen aus dem letzten Jahr nutzen und zeigte auf der technisch anspruchsvollen Strecke zwei starke Rennen, die er auf den Rängen 16 (Sprint) und 12 (Klassisch) beendete. Janis Amstad konnte seine Leistung nicht ganz abrufen. Er war zum ersten Mal in Deutschland am Start und bekundete ­etwas Mühe mit der kurvigen Strecke. Für den Beckenrieder resultierten die Ränge 21 (Sprint) und 18 (Klassisch).

Benjamin Müller bezahlt noch Lehrgeld

Lehrgeld bezahlen musste hingegen Benjamin Müller. Auf diese Saison hin von den Junioren in die Elite aufgestiegen, musste der Buochser Canadier-Einer-Spezialist grosse Rückstände auf die Weltklasse-Fahrer aus Deutschland in Kauf nehmen. Die eher flache Strecke auf der Fulda tat das Übrige, um dem Wildwasser-Talent ein besseres Resultat zu verunmöglichen. Gute Leistungen zeigte dagegen der jüngere der beiden Müller-Brüder. Jonah Müller bestätigte am Wochen­ende seine guten Trainingsleistungen und gewann ebenfalls beide Rennen. Im Rennen über die klassische Distanz liess er gar ­seinen älteren Bruder Benjamin hinter sich. Im Sprintrennen wagte der Canadier-Einer-Fahrer ­einen Abstecher ins Kajak, der mit dem guten fünften Platz ­belohnt wurde.

Für die Schweizer geht es nun Schlag auf Schlag weiter. Bereits am kommenden Samstag steht ein Sprintrennen in Hüningen (FRA) auf dem Programm, bevor es in die intensive Vorbereitungsphase für die Weltmeisterschaften auf der Muota Ende Mai geht.

Heinz Wyss

regionalsport@luzernerzeitung.ch

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