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Cup-Achtelfinal GC - FCL wird vom VAR unterstützt

Der Cup-Achtelfinal vom Mittwoch, 30. Oktober, zwischen dem Challenge-League-Verein Grasshoppers und dem FC Luzern wird mit der Unterstützung des Video Assistant Referee (VAR) von den Schiedsrichtern geleitet.
Daniel Wyrsch
Hellmut Krug, Projektleiter Schiedsrichterausbildung VAR (Urs Lindt/Freshfocus, Bern, 17. Oktober 2019)

Hellmut Krug, Projektleiter Schiedsrichterausbildung VAR (Urs Lindt/Freshfocus, Bern, 17. Oktober 2019)

Bekanntlich kommt der VAR in der Challenge League nicht zur Anwendung. Weil die Zürcher Grasshoppers aber im Letzigrund wie der höherklassige Stadtrivale FC Zürich spielen, ist das Stadion mit den nötigen technischen Hilfsmitteln ausgerüstet. Darum wird der Cup-Achtelfinal vom 30. Oktober (19.00 Uhr) zwischen GC und dem FC Luzern von den Schiedsrichtern mit der Video-Unterstützung geleitet.

Reto Häuselmann, der Gesamtprojektleiter VAR, hat diesen Entscheid des Schweizerischen Fussballverbandes (SFV) als Ausrichter des Cup-Wettbewerbs am Donnerstag in Bern bekanntgegeben.

Häberli nimmt die technische Hilfe, wie sie ist

Für FCL-Trainer Thomas Häberli ändert sich dadurch nichts: «Die neue Technik soll den Schiedsrichtern helfen, damit ihre Entscheide gerechter gefällt werden. Ich vertraue den Verantwortlichen, dass sie diese Aufgabe nach bestem Wissen und Gewissen erfüllen. Als Trainer kann ich auf den VAR keinen Einfluss nehmen.»

In den ersten zehn Runden der Meisterschaft in der Super League ist Luzern vom VAR nicht benachteiligt worden, sondern vier Entscheide mit Interventionen des Video-Schiedsrichters fielen zu Gunsten und nur einer zu Ungunsten der Innerschweizer aus.

Wurde der FCL im ersten Spiel vom VAR bevorteilt?

In der ersten Runde wurde im Match zwischen St. Gallen und Luzern (0:2) ein Elfmeter für die Ostschweizer vom Schiedsrichter zurückgenommen, weil der VAR intervenierte. Hellmut Krug, Projektleiter Schiedsricherausbildung, erklärte anlässlich einer ersten Bilanz nach zehn Runden in Bern, dass diese VAR-Intervention unangebracht war. Es ist tatsächlich im Graubereich, ob FCL-Innenverteidiger Lazar Cirkovic den St. Galler Angreifer Axel Bakayoko im Strafraum getroffen oder aber nicht berührt hatte.

Luzern-Coach Häberli findet allerdings in der Retrospektive: «Das war eine Schwalbe! »

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