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CURLING: Kobler und von Rotz sorgen für Hochstimmung

Im Team von Baden Regio gewinnen in Östersund Esther Kobler und Rosmarie von Rotz gegen Schweden WM-Bronze. Die Senioren von City Luzern hingegen scheiden im Viertelfinal gegen die USA aus.

Neben dem Berner Duo Michèle Jäggi und Sven Michel, das für die Schweiz WM-Gold im Mixed-Doppel gewann, zeichneten sich beim internationalen Saisonabschluss im schwedischen Östersund auch die beiden Schweizer Seniorenvertretungen aus. So auch die mit namhaften Zürchern verstärkten Schweizer Seniorenmeister vom CC Luzern City wie auch die Meisterinnen von Baden Regio. Bei den Aargauerinnen besetzten die beiden Innerschweizerinnen Esther Kobler (CC Luzern) und Rosmarie von Rotz (Engelberg Titlis) die Positionen 3 und 2. Die beiden Teams legten in den unter der Woche ausgetragenen Gruppenspielen ein hohes Können und eine verblüffende Leistungskonstanz an den Tag, was beiden den direkten Zugang in die Playoffs eintrug.

Für erste Schlagzeilen sorgte das Luzerner Quartett mit Skip Dieter Wüest, Jens Piesbergen, Martin Zürrer und Lead Marc Syfrig mit dem überraschenden 5:4-Zweitrundenerfolg über Kanada und den am Donnerstag erzielten 10:6-Sieg über das vom Ex-Europameister (1985) Johnny Jahr als Skip geführte deutsche Team. Mit sechs Siegen in ebenso vielen Einsätzen zählte Aussenseiter Schweiz überraschend zum engsten Kreis der Medaillenanwärter. Der eindeutige 53:18-Steinquotient brachte die Überlegenheit der Luzerner für jedermann zum Ausdruck. Sechs Siege in Folge garantierten auch den Schweizer Seniorinnen den direkten Einzug in die Playoff-Halbfinals. Daran konnte auch die im letzten Gruppenspiel gegen Dänemark kassierte 3:8-Niederlage nichts ändern.

Senioren im Pech, aber Glanzlicht der Seniorinnen

In der Schlussphase trennten sich die Wege der beiden Schweizer Vertretungen. Die Senioren bekundeten Mühe, das von den Amerikanern vorgelegte Diktat mitzugehen. Im vierten End trat noch Pech dazu, indem ein Skip-Stein Dreck (Pick) erwischte und den Amis wieder einen 2-Punkte-Vorsprung bescherte. Als im folgenden End der eigene letzte Stein erneut wirkungslos blieb, war die Niederlage gegen das Team von USA-Skip Jeff Wright, der wohl den Match seines Lebens spielte, nicht mehr zu vermeiden. «Game over» nannte Second Zürrer das abrupte Ausscheiden. «So schnell kann’s gehen», titelte Alternate Ernst Erb sein letztes WM-Protokoll aus Schweden.

Die Seniorinnen aber sorgten nach knapp verlorenem Halbfinal gegen die späteren Weltmeisterinnen aus Kanada im letzten Spiel doch noch für Hochstimmung. Sie behaupteten sich gegen die von der Weltklasse-Curlerin Anette Norberg geskipte schwedische Equipe. Der 5:3-Erfolg gegen die Olympiasiegerin von Turin 2006 und Vancouver 2010, die zweifache Weltmeisterin und sechsfache Europameisterin Norberg krönte die Karriere. Für Esther Kobler und Rosmarie von Rotz war WM-Bronze der verdiente späte Lohn für den in vielen Jahren auf regionaler und nationaler Ebene geleisteten Einsatz für den Curlingsport.

Frank Marti

regionalsport@luzernerzeitung.ch

Senioren-WM

Oestersund SWE. Curling-Weltmeisterschaften. Seniorinnen. Gruppe B. Resultate Baden Regio (Skip Dagmar Frei, Esther Kobler/Meggen, Rosmarie von Rotz/Engelberg, Lead Sylvia Schäpper, Alternate Susanne Affeltranger): s. Neuseeland (Matthews) 15:3, s. England (Dixon) 10:2, s. Irland (O’Kane) 12:7, s. Italien (Macchiati) 5:4, s. Schottland (Kesley) 5:4, s. Litauen (Kapostina) 8:5, u. Finnland (Virtaala) 3:8.

Schlussrangliste Gruppe B: 1. Schweiz und Schottland je 6 Siege. 3. Finnland 5. 4. England und Lettland je 4. 6. Irland 2. 7. Italien 1. 8. Neuseeland 0. – Halbfinals: Kanada (Anderson) s. Schweiz 7:5. – Gold-Game: Kanada s. USA (Smith) 5:4. – Bronze-Game: Schweiz s. Schweden (Norberg) 5:3.

Schlussrangliste (15 Nationen): 1. Kanada. 2. USA. 3. Schweiz. 4. Schweden. 5. Finnland und Schottland. 7. England. 8. Japan.

Senioren. Gruppe 2. Resultate Team Luzern City (Skip Dieter Wüest, Jens Piesbergen, Martin Zürrer, Lead Marc Syfrig, Alternate Ernst Erb): s. England (Brown) 11:1, s. Kanada (White) 5:4, s. Belgien (Verbueken) 11:2, s. Türkei (Catak) 10:2, s. Deutschland (Jahr) 10:6, s. Frankreich (Adam) 6:3.

Rangliste Gruppe B: 1. Schweiz 6 Siege. 2. Kanada 5. 3. Deutschland 4. 4. England 3. 5. Frankreich 2. 6. Türkei 1. 7. Belgien 0. – Viertelfinals: USA (Wright) s. Schweiz 7:3. – Gold Game: Kanada s. Schweden (Wranaa) 8:2. – Bronze Game: USA s. Schottland 7:2.

Schlussrangliste (28 Nationen): 1. Kanada. 2. Schweden. 3. USA. 4. Schottland. 5. Schweiz, Australien, Dänemark und Norwegen. 9. Finnland, Deutschland, Wales und Neuseeland. 13. Israel. 14. Irland. 15. Italien. 16. England. 17. Frankreich. 18. Lettland.

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