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CURLING: Lucien Lottenbach setzt Trophy-Rekordmarke

Überlegen gewinnt das Luzerner NLA-Team zum ersten Mal die Zentralschweizer Trophy. Im Final bezwingt Skip Lucien Lottenbach den fünffachen Trophy-Gewinner Daniel Lüthi (Zuger Bärg) mit dem letzten Stein 5:4.
Frank Marti
Das Team VLCC Luzern holt sich verdient die Trophy-Krone. Von links: Lucien Lottenbach, Marc Wagenseil, Anna Gut und Patrick Abächerli. (Bild: Roger Zbinden (Zug, 17. März 2018))

Das Team VLCC Luzern holt sich verdient die Trophy-Krone. Von links: Lucien Lottenbach, Marc Wagenseil, Anna Gut und Patrick Abächerli. (Bild: Roger Zbinden (Zug, 17. März 2018))

Souveräner geht’s nicht: Siegreich in allen Begegnungen der Round Robin und in der Finalrunde haben Skip Lucien Lottenbach, Marc Wagenseil, Patrick Abächerli, Lead Anna Gut mit Assistenz weiterer Ersatzleute die 31. Auflage des 1987 aus der Taufe gehobenen Zentralschweizer Saisonwettbewerbs für den VLCC Luzern gewonnen. Zahlenmässig erhärtet der nach elf Siegen eindeutige 109:36-Steinquotient die neue Rekordmarke, die in Zukunft nur schwer zu überbieten sein wird.

Dabei hing am vergangenen Samstag in der Zuger Herti-Curlinghalle der Sieg der Luzerner an einem dünnen Faden. Skip Lüthi führte vor dem letzten Durchgang mit 4:3 Steinen und hätte bei Punktegleichstand im Extra End den Vorteil des letzten Steins gehabt. Dazu kam es aber nicht. Weil Lüthis letzter Stein zu flott geriet, die vorgegebene Länge übertraf und den shot liegenden Luzerner Stein nicht wegbefördern konnte, entschied Lottenbachs letzter Hit in den 8-Fuss-Ring den Final doch noch in der regulären Spielzeit. Auch wenn das Verdikt nach den Kantersiegen in der Round Robin (12:3) und in Page-Modus-Playoffspiel (14:3) äusserst knapp ausfiel, ist der Sieg der Luzerner höchst verdient. Der erstmalige Gewinn der Trophy wie auch die vielen an den Schweizer Elitemeisterschaften erfochtenen Siege dürften dem Selbstbewusstsein des Teams, das in gleicher Besetzung weitermacht, förderlich sein.

Ober- und Unterklassige machen halbe-halbe

In den beiden Auf-/Abstiegsabteilungen hielten die Oberklassigen und Unterklassigen einander die Waage. Rigi Kaltbad und Luzern City, das – auch im Hinblick auf die Ende April in Schweden stattfindenden Senioren-Weltmeisterschaften – von Skip Martin Zürrer geführt wurden, konnten den 1.-Liga-Status wahren. Aus der 2. Liga stossen Luzern (Kobler) und die Junioren-WM-Bronzegewinner des CC Zug (Jan Hess) zur Elite empor.

Eine Stufe tiefer schafften Aarau (Rudin) und Sihlsee (Kälin) den Aufstieg in die 2. Liga, in der Blauweiss (Stöckli) und Küssnacht (Iten) verbleiben. Spielleiter Ernst Erb konnte eine erfreuliche Schlussbilanz ziehen. Die von vielen Seiten unterstützte Zentralschweizer Curling-Trophy hat nichts an Attraktivität verloren. Auch wenn die Suche nach einem Titelsponsor – dem neunten in der langen Geschichte – weitergeht.

Frank Marti

regionalsport@luzernerzeitung.ch

Zug. Abschluss der 31. Zentralschweizer Curling Trophy. 1. Liga: 1. VLCC Luzern (Lottenbach) 2 Spiele/4 Punkte. 2. Zuger Bärg Curler (Lüthi) 3/2. 3. Aarau (Bugnon) 2/2. 4. Luzern (Schanz) 3/2. – Halbfinals (Page-Modus): VLCC Luzern s. Zuger Bärg Curler 14:3. Luzern s. Aarau 5:4. – Final: VLCC Luzern s. Zuger Bärg Curler 5:4. – Spiel um Rang 3: Aarau s. Luzern 10:3.

Auf-/Abstiegspoule 1./2. Liga (Double-Knock-out-Modus/Ränge 1–4 für 1. Liga 2018/2019 qualifiziert): 1. Luzern (Kobler) 2 Spiele/4 Punkte. 2. Zug Junioren (Keiser) 2/4. 3. Rigi Kaltbad (Küttel) 3/4. 4. Luzern City (Gartenmann) 3/4. 5. Luzern Wasserturm (Jäggi) 3/2. 6. Küssnacht Nova (Stöckli) 3/2. 7. Luzern Blauweiss (/Meister) 2/0. 8. Aarau (Librecz) 2/0. – 2. Runde: Zug Junioren s. Luzern City 8:6. Luzern s. Küssnacht Nova 8:5. Rigi Kaltbad s. Aarau 9:5. Luzern Wasserturm s. Luzern Blauweiss 7:4. – 3. Runde, Finalspiele: Luzern City s. Luzern Wasserturm 8:4. Rigi Kaltbad s. Küssnacht Nova 6:2.

Auf-/Abstiegspoule 2./3. Liga (Double-Knock-out-Modus/Ränge 1–4 für 2. Liga 2018/2019 qualifiziert): 1. Luzern Blauweiss (Stöckli) 2 Spiele/4 Punkte. 2. Aarau (Rudin) 2/4. 3. Küssnacht (Iten) 3/4. 4. Sihlsee (Kälin) 3/4. 5. Luzern City (Müller) 3/2. 6. Luzern Pilatus (Blattner) 3/2. 7. Küssnacht (Zimmermann) 2/0. 8. Zuger Bärg Curler (Keiser) 2/0. – 2. Runde: Aarau s. Luzern City 6:5. Luzern Blauweiss s. Sihlsee 9:2. Luzern Pilatus s. Küssnacht (Zimmermann) 6:4. Küssnacht (Iten) s. Zuger Bärg Curler 8:4. – 3. Runde, Finalspiele: Küssnacht (Iten) s. Luzern City 5:1. Sihlsee s. Luzern Pilatus 8:6.

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