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Daniela Ryf und ihre vier Hawaii-Siege

Die Schweizer Ausnahmeathletin startet auch heuer als Favoritin beim Ironman. Ein Rückblick auf die vier bisherigen Triumphe.
Alessandro Crippa

2015

Triathletin Daniela Ryf spielt nach der verpassten Olympiaqualifikation im Jahr 2012 mit Rücktrittsgedanken. 2013 bestreitet sie dank Trainer Brett Sutton ihren ersten Halb-Ironman, ein Jahr später – vier Monate vor dem Rennen in Hawaii – folgt der erste komplette Ironman. 2015 geht sie bei ihrer zweiten Teilnahme auf der Insel bereits als Favoritin an den Start – und wird ihrer Rolle eindrücklich gerecht. Sie siegt mit sattem Vorsprung von 13 Minuten und bleibt zum ersten Mal unter der Marke von neun Stunden. Zehn Jahre nach Natascha Badmann kommt der Ironman-Titel zurück in die Schweiz.

2016

Auf den ersten Sieg folgt die beeindruckende Titelverteidigung. Daniela Ryf gelingt «der perfekte Tag» auf Hawaii. Nachdem sie den Rückstand beim Schwimmen in Grenzen halten kann, dreht sie auf dem Rad und auf der Laufstrecke auf. Als sie vom Rad steigt, hat sie bereits acht Minuten Vorsprung. Diesen vergrössert sie im Marathon. Ins Ziel läuft sie 23 Minuten vor der Konkurrenz. Mit der Siegerzeit von 8:46,46 Stunden stellt sie zudem einen neuen Streckenrekord auf. Beim Marathon absolviert sie den Kilometer im Schnitt in einer Zeit von 4:12 Minuten. Hinterher spricht die Solothurnerin vom «besten Rennen meines Lebens».

2017

Es gehtihr nicht gut vor dem Rennen. DanielaRyf überkommt das Gefühl von Fieber, sie klagt über Hitzewallungen. Zwischenzeitlich hat sie auf der Radstrecke über sechs Minuten Rückstand, holt diesen aber auf den letzten 40 Kilometern noch auf.All dienegativenGefühle sindamSchluss verflogen. Die Schweizerin läuft erneut überlegen zum Ironmansieg – mit neun Minuten Vorsprung. Im Ziel sinkt sie auf die Knie. Damit schafft sie als jüngste Athletin – sie ist da 30 Jahre alt – den Titelhattrick im härtesten Triathlonrennen der Welt. Es sei der am härtesten erkämpfte und deshalb auch der süsseste aller Siege gewesen, sagt Ryf nachdem Rennen.

2018

Wer kann diese Frau aufhalten? Wohl niemand. Beim Einschwimmen wird Daniela Ryf von einer Qualle gebissen, bestreitet den Part im Wasser mit starken Schmerzen. Aufgeben kommt aber nicht infrage. Zehn Minuten Rückstand sind es nach den 3,8 Kilometern im Wasser, das Rad verlässt Ryf dennoch als Führende. Danach folgt ein Triumphlauf, der seinesgleichen sucht. 8:26,18 ist ihre Siegerzeit. Den Streckenrekord senkt die Solothurnerin damit um unglaubliche 20 Minuten. Es sei der «verrückteste Sieg», den sie feiern durfte, sagt Ryf.

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