Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Schweizer Beachsoccer-Nationalteam steht dank Gala in den Halbfinals

Die Schweizer Beachsoccer-Nationalmannschaft fertigt Rumänien mit 10:0 ab und spielt nun um die Medaillen. Im Halbfinal wartet einer der grossen Turnierfavoriten.
Christian Ballat, Minsk
Der Schweizer Angelo Wüest (rotes Trikot), Schütze des ersten Tores, behauptet sich am Ball. (Bild: Christian Ballat (Minsk, 27. Juni 2019))

Der Schweizer Angelo Wüest (rotes Trikot), Schütze des ersten Tores, behauptet sich am Ball. (Bild: Christian Ballat (Minsk, 27. Juni 2019))

Wettkampfglück, Taktik und viele Tore: Die Schweizer Beachsoccer-Spieler haben am Turnier in Minsk bisher einen bärenstarken Auftritt hingelegt. Der Sieg gegen Turnierfavorit Portugal am ersten Tag durfte nicht erwartet werden. In Spiel 2 gegen Gastgeber Weissrussland holte die Schweiz einen frühen 4:0-Rückstand auf und zog mit 5:5 in die Verlängerung. Sie wollte diese überstehen, um ins Penaltyschiessen zu kommen. Dieses ging dann an die Gastgeber. Am Donnerstag folgte eine Gala: Die Schweizer fertigten Rumänien gleich mit 10:0 ab.

Nationaltrainer Angelo Schirinzi ist denn auch stolz auf sein Team. Im Gegensatz zu den anderen Spitzenmannschaften kann die Schweiz auf keine Profispieler zurückgreifen. «Wir haben pro Woche vier bis fünf Trainings­einheiten, jeder einzelne muss vorher oder nachher arbeiten», betont Schirinzi.» Dennoch gehört die Schweiz seit Jahren zu den Top Ten der Welt. An den European Games ist sie nun unter die besten vier vorgestossen. Der Trainer sagt: «Es gelingt uns immer wieder, einen der Grossen zu kitzeln und zu packen.» Das Team sei bereit, in Minsk eine Medaille zu gewinnen.

Spieler Ott fühlt sich wohl in seiner neuen Rolle

Auch für Noel Ott, der seit Jahren im Nationalteam dabei ist, verlief das Turnier bisher sehr gut. Er wurde in der Vergangenheit meist als Stürmer oder im Mittelfeld eingesetzt, doch kurz vor der Reise nach Minsk erhielt er eine neue Aufgabe: in der Defensive. Auch als Verteidiger zeigte er in allen drei Spielen seine Klasse und schoss jedes Mal immer mindestens ein Tor. «Ich fühle mich mit der neuen Aufgabe grundsätzlich wohl», sagt Ott, der seinen Einsatz immer in die Dienste des Teams stellt. «Gemeinsam haben wir den Einzug in den Halbfinal geschafft, gemeinsam gewinnen wir eine Medaille.»

Die Schweizer liessen im letzten Gruppenspiel gegen Rumänien kaum je Zweifel an ihrer Überlegenheit aufkommen. Nach rund vier Minuten brachte Angelo Wüest die Schweiz auf die Siegesstrasse. Der überragende Spieler im Team war Angreifer und Captain Dejan Stankovic, der vier Tore zum 10:0 beisteuerte.

Im Halbfinal wartet am Freitag (18.30 Uhr) mit Spanien einer der grossen Turnierfavoriten. «Wir müssen uns nicht verstecken. Nach den Portugiesen können wir auch die Spanier packen», gibt sich Trainer Schirinzi zuversichtlich. Im anderen Halbfinal treffen Portugal, das gestern Weissrussland mit 7:3 schlug, und die Ukraine aufeinander.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.