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Der NHL-Star beim Cup-Gegner des EVZ

Der EV Zug trifft am Dienstag (19.45) im Cup-Viertelfinal auswärts auf Kloten. Das Swiss-League-Team zählt unter anderem auf die Qualitäten von NHL-Star Jussi Jokinen.
Daniel Gerber
Klotens Jussi Jokinen hat über 1000 NHL-Partien bestritten – einige davon im Dress der Detroit Red Wings. (Bild: Getty (Boston, 26. September 2018))

Klotens Jussi Jokinen hat über 1000 NHL-Partien bestritten – einige davon im Dress der Detroit Red Wings. (Bild: Getty (Boston, 26. September 2018))

Wie im Cup-Achtelfinal kriegt es der EHC Kloten auch im Viertelfinal mit dem aktuellen Leader der National League zu tun. Damals war es Biel, heute ist es der EV Zug. Der attraktive Gegner kommt für die Zürcher gerade recht, denn Kloten ist in der Swiss League ins Schlingern gekommen: Gegen die Top-5-Teams holte das Team von André Rötheli noch keinen Zähler.

Die Klotener Bilanz soll nun NHL-Star Jussi Jokinen aufpolieren. Jokinen kam in 1005-NHL-Spielen auf 208 Tore und 387 Assists. Nach vier Spielen in der Swiss-League steht er bereits bei zehn Skorerpunkten. «Der Cup ist eine grosse Herausforderung. Weder in Finnland noch in Nordamerika habe ich je ein solches Spiel bestritten. Es ist mein erster Cup-Match», sagt Jokinen. «Wir haben ein Heimspiel gegen eines der besten National-League-Teams. Das wird sicher volles Haus geben. Wir wollen diese Partie gewinnen.» Den Cup finde er eine gute Sache. «Es ist eine Chance für die Unterklassigen.» In der Schweiz habe es für einen solchen Wettbewerb Platz bei 50 Qualifikationsrunden in der Meisterschaft, sagt Jokinen. In Nordamerika gebe es schlicht zu viele Qualifikationsrunden, um zusätzliche Bewerbe im Kalender unterzubringen.

Kläy: «Es wird Zeit für einen EVZ-Titel»

Letzte Saison stand Zug im Viertelfinal ebenfalls einem Swiss-League-Vertreter gegenüber, den Rapperswil-Jona Lakers – und schied aus. In diesem Jahr will man es gegen den Unterklassigen besser machen. EVZ-Sportchef Reto Kläy sagt: «Nach dem Aus in der Champions League haben wir eine Option weniger. Wir wollen nun diese Chance nutzen und weiterkommen.» Das Team sei topmotiviert. «Wir wollen an das gute Wochenende anknüpfen, auch wenn der Gegner aus einer anderen Liga kommt.» Er rechnet mit einem hoch motivierten Her­ausforderer. «Der Cup ist ein attraktives Format und mit dem nächsten Sieg ist man im Halb­final. Diesen Sieg wollen wir heimbringen.» Kloten holte den Titel 2017 – weshalb soll dies Zug 2019 gelingen? Kläy sagt: «Weil es Zeit ist, dass Zug wieder einen Titel gewinnt.» Beim EVZ fehlt Johann Morant, der erst am 8. Dezember zurückkehren dürfte, zudem ist der Einsatz von Raphael Diaz fraglich.

Lange wird der EHC Kloten nicht mehr auf die Qualitäten von Jussi Jokinen zählen können. Der 35-Jährige bleibt noch bis am 5. Dezember in der Schweiz, anschliessend reist er zurück nach Florida zu seiner Familie. Anfang 2019 will er sich dann einem europäischen Top-Team, das sich für die Playoffs verstärkt, anschliessen. Auf diesem Weg will sich der Finne noch einmal für die NHL empfehlen, nachdem er in diesem Herbst den Try-out der Detroit Red Wings nicht überstanden hat. Dass er überhaupt in Kloten landete, hängt damit zusammen, dass dieses Team im Gegensatz zu grösseren Adressen bereit war, ihn – seiner Bedingung folgend – «nur» bis Anfang Dezember zu verpflichten. Die Zürcher versprechen sich davon aufbauende Impulse.

Cup-Viertelfinals. Heute, 19.45: Kloten – Zug. Bern – Ambri. SCL Tigers – Genève-Servette. Davos – Rapperswil-Jona Lakers.

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