Federer vs. Nadal

«Das grösste Spiel der Geschichte»

Im Final der Australian Open stehen sich in Melbourne mit Roger Federer (35) und Rafael Nadal (30) zwei Ikonen der Sportgeschichte gegenüber. Zwei Rivalen, die mehr als nur ein Tennisball verbindet.

Simon Häring
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Die bisherigen Grand-Slam Duelle
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Federer steht zum vierten Mal in Folge im Final, für Nadal, der einen Monat zuvor zum dritten Mal in Folge die French Open gewinnt, zum ersten Mal mit einem Finalsieg gegen Federer, ist es eine Premiere. Mit einem 6:0, 7:6 (7:5), 6:7 (2:7), 6:3 verteidigt der Schweizer an der Church Road seinen vierten Titel in Folge und wehrt Nadals Angriff ein erstes Mal ab.
Nur die «Coupe des Mousquetaires» fehlt Federer in seiner Trophäensammlung noch. Zwei Wochen zuvor bezwingt er Nadal im Hamburg-Final erstmals auf Sand und beendet dessen Rekordserie von 81 Siegen in Folge auf dessen Lieblingsbelag. Doch in Roland Garros geht er im dritten Jahr in Folge gegen Nadal als Verlierer vom Platz – 3:6, 6:4, 3:6, 4:6.
Zwei Wochen darauf treffen sich Federer und Nadal erneut im Final, diesmal in Wimbledon. Mit seinem fünften Titel in Folge egalisiert Federer die Bestmarken von Björn Borg und Pete Sampras. Er setzt sich mit 7:6 (9:7), 4:6, 7:6 (6:3), 2:6, 6:2 durch und sagt danach ehrfürchtig: «Rafa wird immer besser. Ich nehme jeden Titel, den ich noch bekomme.»
Die Finalqualifikation Federers, geschwächt von den Nachwehen des Pfeifferschen Drüsenfiebers, ist eine Überraschung. Zum dritten Mal in Folge unterliegt er dort Rafael Nadal, der ihm bei seinem 6:1, 6:3, 6:0-Sieg in 1:48 Stunden nur vier Games überlässt. Bis heute ist es Federers brutalste Niederlage. «Er war besser, viel besser», sagt Nadal, der sich sogar entschuldigt.
Der 6:4, 6:4, 6:7 (5:7). 6:7 (6:8), 9:7-Erfolg geht als bestes Spiel in die Geschichte ein. Erst um 21.15 Uhr verwandelt Nadal den Matchball, beendet Federers Traum vom sechsten Sieg in Folge und gewinnt erstmals in London. Das 4:48-Stunden-Epos wird später verfilmt. Federer sagt heute, die Niederlage sei Folge des Paris-Debakels im Monat zuvor gewesen.
«Oh, Gott, das bringt mich um», versagt Federer nach der 7:5, 3:6, 7:6 (7:3), 2:6, 2:6-Niederlage bei der Siegerehrung die Stimme. Nadal legt ihm den Arm um die Schulter. Er hatte zwei Tage zuvor im Halbfinal gegen Landsmann Fernando Verdasco fünf Sätze, fünf Stunden und 53 Minuten benötigt. Nadal gewinnt als erster Spanier überhaupt in Melbourne.
Im Halbfinal bezwingt Roger Federer Novak Djokovic, der zu diesem Zeitpunkt 2011 noch unbesiegt ist und 42 Siege in Folge hatte feiern können. Im Final verliert Federer den Startsatz nach 5:2-Führung und das Spiel mit 5:7, 6:7 (3:7), 7:5, 1:6. Zum vierten Mal trennt ihn nur ein Finalerfolg gegen Nadal vom Titel bei den French Open. Für Nadal ist es der sechste Paris-Titel.

Die bisherigen Grand-Slam Duelle

Keystone

Irgendwann im Jahr 2016 greift Roger Federer zum Telefon und wählt die Nummer von Rafael Nadal. «Ich wusste, dass er eine Tennis-Akademie eröffnet, und ich habe mir überlegt, was ich mir an seiner Stelle wünschen würde. Und meine Antwort war, dass ich hoffen würde, dass mein grösster Rivale mich anrufen würde und sagt: ‹Hey, brauchst du meine Hilfe? Ich bin hier.› Und genau das habe ich getan. Ich habe Rafa gesagt: ‹Du hast mich für einen Tag: Kinderklinik, Medienarbeit, Eröffnung, was auch immer», erzählt er.

Am 19. Oktober 2016 fliegt Federer für die Eröffnung von Nadals Akademie nach Mallorca. «Es war extrem berührend, mit ihm dort zu sein und zu sehen, wie viel Herzblut alle in das Projekt stecken», sagt Federer der «New York Times». Dass sie im Final der Australian Open, drei Monate später, am anderen Ende der Welt im Final des Australian Open zum neunten Mal in einem Grand-Slam-Final gegenüberstehen würden, schien damals utopisch. Federer ist am linken Knie verletzt, Nadal am Handgelenk, beide rekonvaleszent. Ein Schaukampf platzt.

«Es ist ein grosses Privileg, dass wir jetzt im Final stehen und wie im Märchen», sagt Nadal, der die drei bisherigen Duelle in Melbourne gewonnen hat, vor acht Jahren im Final in fünf Sätzen. Es ist jener Tag, an dem Roger Federer vor Enttäuschung bei der Siegerehrung, jenem Moment, der Nadal gehört hätte, die Stimme versagt und Tränen über seine Wangen kullern. Nadal, längst nicht mehr nur Rivale, legt dem Schweizer den Arm auf die Schulter.

Es ist einer der zahlreichen Höhepunkte ihrer Rivalität, der wohl grössten in diesem Sport. Am 21. März 2005 erlebt sie in Key Biscayne, einer Insel vor Miami, ihre Geburtsstunde. Auf der einen Seite der Spanier Rafael Nadal, erst 17-jährig, aber schon die Nummer 31 der Welt.

Seine wilden, langen Haare bändigt er mit einem Stirnband. Statt Shorts trägt er Dreiviertelhosen. Seinen beeindruckenden Bizeps am linken Schlagarm trägt er in einem ärmellosen Shirt öffentlich zur Schau. Nadal führt mit 2:0 Sätzen gegen ihn: Roger Federer.

Verfolgen Sie hier den Traumfinal im Livestream oder Liveticker. Höhepunkt der Turniergeschichte

Der Baselbieter ist die Nummer 1 der Welt und gewinnt im gleichen Jahr Wimbledon und das US Open. Er wird bewundert für sein virtuoses Spiel, variabel, die Rückhand klassisch einhändig geschlagen, oft mit Slice. Seine Schläge zeichnen sich durch klinische Präzision aus. In entscheidenden Momenten scheint er eine Klasse besser zu sein als alle anderen. Federer, das ist der Prototyp eines Siegers. Und ganz anders als Nadal, der Linkshänder mit der beidhändigen Rückhand, ein Kämpfer, laut, brachial, leidenschaftlich.

Federer dreht die Partie, und obwohl er im Jahr zuvor an gleicher Stelle, gezeichnet von den Folgen eines Hitzeschlags, das erste Duell gegen Nadal verloren hatte, ist es die wahre Geburtsstunde dieser Rivalität. «Es ist die Kombination dieser verschiedenen Stile, die es so aussergewöhnlich macht. Auch Menschen ausserhalb des Tennis sprechen über unsere Duelle. Das ist gut für uns und gut für den Sport», sagt Nadal vor dem 35. Kräftemessen mit Federer, dem ersten in einem Grand-Slam-Final seit 2011 beim French Open.

Roger Federer

Alter: 35 Jahre
Trainer: Severin Lüthi, Ivan Ljubicic
Grand-Slam-Titel: 17
Karriere-Titel: 88
Wochen als Weltnummer 1: 302
Preisgeld: 98 830 825 US-Dollar

Rafael Nadal

Alter: 30 Jahre
Trainer: Toni Nadal, Carlos Moya
Grand-Slam-Titel: 14
Karriere-Titel: 69
Wochen als Weltnummer 1: 141
Preisgeld: 78 737 302 US-Dollar

«Die historische Bedeutung ist episch. Es ist mit Sicherheit das wichtigste Spiel in der Geschichte des Australian Open, vielleicht sogar in der gesamten Grand-Slam-Geschichte. Du musst verrückt sein, wenn du das nicht sehen willst», sagt Andy Roddick, einst selber Nummer 1 der Welt und viermal gegen Federer Finalverlierer bei einem Major-Turnier. Denn auf dem Spiel steht der wichtigste Rekord im Tennis: Federer führt mit 17 Titeln vor Nadal und Pete Sampras mit je 14. Ein Spiel mit entscheidendem Charakter.

Und trotzdem so anders als alle anderen zuvor. «Es ist schon so lange her. Was einmal war, zählt nicht mehr», sagt Nadal. Auch nicht, dass er sechs der acht Finals bei Major-Turnieren gewonnen habe. «Mir ist die Grösse bewusst, aber mir ist egal, wer auf der anderen Netzseite steht. Ich werde alles rauslassen, auch wenn ich danach fünf Monate nicht mehr gehen kann», sagt Federer, für den der Finaleinzug nach sechs Monaten Pause selber eine Überraschung ist. Eine, für die er sich bei seinem Antipoden hat inspirieren lassen.

Nadal als Vorbild für Federer

Vor vier Jahren steht Rafael Nadal mit Knorpel- und Meniskusschäden in beiden Knien vor der Sportinvalidität. Aber das Jahr 2013 wird sein bestes. Er gewinnt drei Major-Turniere und wird wieder die Nummer 1. Seither kämpft er immer wieder mit Verletzungen. «Im letzten Jahr in Paris, auf der Fahrt zurück ins Hotel musste ich weinen», sagt Nadal. «Wie er immer wieder zurückkommt, verdient grössten Respekt. Ich bin sein grösster Fan», sagt Federer.

Während er auch in den schwierigen letzten Monaten nie den Mut verliert, kämpft Nadal mit Selbstzweifeln, «auch dann, wenn ich gewinne», sagt der 30-Jährige. «Schmerzfrei?», stellt er vor dem Turnier eine Gegenfrage. «Ich bin nicht verletzt. Aber schmerzfrei, das ist schon lange her.» Nadal ist seines fragilen Körpers wegen mehr als einmal durch die Hölle gegangen und Federer hat ihn dabei nie vergessen. So wurden aus Rivalen Freunde.

Offener Zwist im Spielerrat

2010 ist Nadal Federers Gast im Zürcher Hallenstadion, als dieser mit dem «Match for Africa» Geld für seine Stiftung sammelt. Der Erlös einer Partie in der Folgewoche in Madrid wird Nadals wohltätigen Projekten zugeführt. Gemeinsam setzen sie sich im Spielerrat ein, Federer als Präsident, Nadal als sein Stellvertreter. Es ist auch der Ort, wo es zum einzigen offenen Zwist kommt.

Nadal plädiert für eine Straffung des aus seiner Sicht aufgeblasenen Kalenders und eine Weltrangliste, welche die Resultate aus zwei Jahren berücksichtigt. Zudem favorisiert er 2012 Richard Krajicek für den Posten des ATP-Geschäftsführers, während Federer den inzwischen verstorbenen Brad Drewett vorzieht. Nadal demissioniert. Ihre Freundschaft bleibt davon aber unberührt. Der gegenseitige Respekt ist spürbar.

Im Final messen sich mit Roger Federer und Rafael Nadal die höchstdekorierten Spieler der Geschichte. Sie vereinen 31 Grand-Slam-Titel, 443 Wochen an der Spitze der Weltrangliste, 157 Turniersiege, 3 Olympia-Goldmedaillen und 180 Millionen Dollar Preisgeld. Es sind zwei Ikonen der Sportgeschichte. Vielleicht ist es nicht der Schlussakt. Aber für den Moment ist es das, als was es Andy Roddick bezeichnet hat: das grösste Duell der Geschichte.

Das sind alle Turniersiege von Roger Federer:

94. Titel, Shanghai 2017 Rafael Nadal, 6:4, 6:3.
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93. Titel, Wimbledon 2017 Marin Cilic, 6:3, 6:1, 6:4
92. Titel, Halle 2017 Alexander Zverev, 6:1, 6:3
91. Titel, Miami 2017 Rafael Nadal, 6:3, 6:4
90. Titel, Indian Wells 2017 Stan Wawrinka, 6:4, 7:5.
89. Titel, Australian Open 2017 Rafael Nadal, 6:4, 3:6, 6:1, 3:6, 6:3.
88. Titel, Basel 2015 Rafael Nadal, 6:3, 5:7, 6:3.
87. Titel, Cincinnati 2015 Novak Djokovic, 7:6 (7:1), 6:3.
86. Titel, Halle 2015 Andreas Seppi, 7:6 (7:1), 6:4
85. Titel, Istanbul 2015 Pablo Cuevas, 6:3, 7:6 (13:11)
84. Titel, Dubai 2015 Novak Djokovic, 6:3, 7:5.
83. Titel, Brisbane 2015 Milos Raonic, 6:4, 7:6, 6:4. - Es war Federers 1000. ATP-Karriere-Sieg.
82. Titel, Basel 2014 David Goffin, 6:2, 6:2.
81. Titel, Schanghai 2014 Gilles Simon, 7:6 (8:6), 7:6 (7:2)
80. Titel, Cincinnati 2014 David Ferrer, 6:3, 1:6, 6:2.
79. Titel, Halle 2014 Alejandro Falla, 7:6, 7:6
78. Titel, Dubai 2014 Tomas Berdych, 3:6, 6:4, 6:3.
77. Titel, Halle 2013 Michail Juschni, 6:7 (5:7), 6:3, 6:4.
76. Titel, Cincinnati 2012 Novak Djokovic, 6:0, 7:6 (9:7)
75. Titel, Wimbledon 2012 Andy Murray 4:6, 7:5, 6:3, 6:4
74. Titel, Madrid 2012 Tomas Berdych 3:6, 7:5, 7:5.
73. Titel, Indian Wells 2012 John Isner, 7:6, 6:3.
72. Titel, Dubai 2012 Andy Murray, 7:5 6:4.
71. Titel, Rotterdam 2012 Juan Martin Del Potro, 6:1, 6:4.
Federer feiert 2011 an den ATP World Tour Finals in London den 70. Titel im 100. Final Jo-Wilfried Tsonga, 6:3, 6:7, 6:3
69. Titel in Paris-Bercy Jo-Wilfried Tsonga, 6:1, 7:6
68. Titel in Basel 2011 Kei Nishikori, 6:1, 6:3
67. Titel in Doha 2011 Nikolay Davydenko, 6:3, 6:4
66. Titel an den World Tour Finals in London 2010 Rafael Nadal, 6:3, 3:6, 6:1
65. Titel in Basel 2010 Novak Djokovic, 6:4, 3:6, 6:1
64. Titel in Stockholm 2010 Florian Mayer, 6:4, 6:3
63. Titel in Cincinnati 2010 Mardy Fish, 6:7, 7:6, 6:4
62. Titel: Federer gewinnt die Australian Open 2010 Andy Murray, 6:3, 6:4, 7:6
61. Titel in Cincinnati 2009 Novak Djokovic, 6:1, 7:5
60. Titel: Wimbledon 2010 Andy Roddick, 5:7, 7:6, 7:6, 3:6, 16:14
59. Titel: Ein emotionaler Titel! Federer gewinnt 2009 endlich die French Open in Paris Robin Söderling, 6:1, 7:6, 6:4
58. Final in Madrid 2009 Rafael Nadal, 6:4, 6:4
57. Final in Basel 2008 David Nalbandian, 6:3, 6:4
56. Titel: Federer gewinnt die US Open 2008 Andy Murray, 6:2, 7:5, 6:2
55. Titel in Halle 2008 Halle. Philipp Kohlschreiber, 6:3, 6:4
54. Titel in Estoril 2008 Nikolay Davydenk0, 7:6, 1:2 (w.o.)
53. Titel in Schanghai 2007 David Ferrer, 6:2, 6:3, 6:2
52. Titel in Basel 2007 Jarkko Nieminen, 6:3, 6:4
51. Titel: US Open-Sieg 2007 Novak Djokovic, 7:6, 7:6, 6:4
50. Titel in Cincinnati 2007 James Blake, 6:1, 6:4
49. Titel: Skpektakulärer Wimbledon-Triumph 2007 Rafael Nadal, 7:6, 4:6, 7:6, 2:6, 6:2
48. Titel in Hamburg 2007 Rafael Nadal, 2:6, 6:2, 6:0
47. Titel in Dubai 2007 Mikhail Juschni, 6:4, 6:3
46. Titel: Federers Sieg an den Australian Open 2007 Fernando Gonzalez, 7:6, 6:4, 6:4
45. Titel in Schanghai 2006 James Blake, 6:0, 6:3, 6:4
44. Titel in Basel 2006 Fernando Gonzalez, 6:3, 6:2, 7:6.
43. Titel in Madrid 2006 Fernando Gonzalez, 7:5, 6:1, 6:0
42. Titel in Tokio 2006 Tim Henman, 6:3, 6:3
41. Titel: Federer gewinnt 2006 auch die US Open Andy Roddick, 6:2, 4:6, 7:5, 6:1
40. Titel in Toronto 2006 Richard Gasquet, 2:6, 6:3, 6:2
39. Titel, Federer gewinnt 2006 Wimbledon Rafael Nadal, 6:0, 7:6, 6:7, 6:3
38. Titel in Hamburg 2006 Tomas Berdych, 6:0, 6:7, 6:2
37. Titel in Miami 2006 Ivan Ljubicic, 7:6, 7:6, 7:6
36. Titel in Indian Wells 2006 James Blake, 7:5, 6:3, 6:0
35. Titel: Ein emotionaler Titel: Federer gewinnt 2006 die Australian Open Marcos Baghdatis, 5:7, 7:5, 6:0, 6:2
34. Titel in Doha 2006 Gaël Monfils, 6:3, 7:5
33. Titel in Bangkok 2005 Andy Murray, 6:3, 7:5
32. Titel: Federer gewinnt 2005 die US Open Andre Agassi, 6:3, 2:6, 7:6, 6:1
31. Titel in Cincinnati 2005 Andy Roddick, 6:3, 7:5
Federer gewinnt Wimbledon 2005, sein 30. Titel Andy Roddick, 6:2, 7:6, 6:4
29. Titel in Halle 2005 Marat Safin, 6:4, 6:7, 6:4
28. Titel in Hamburg 2005 Richard Gasquet, 6:3, 7:5, 7:6
27. Titel in Miami 2005 Rafael Nadal, 2:6, 6:7, 7:6, 6:3, 6:1
26. Titel in Indian Wells 2005 Lleyton Hewitt, 6:2, 6:4, 6:4
25. Titel in Dubai 2005 Ivan Ljubicic, 6:1, 6:7, 6:3
24. Titel in Rotterdam 2005 Ivan Ljubicic, 5:7, 7:5, 7:6
23. Titel in Doha 2005 Ivan Ljubicic, 6:3, 6:1
22. Titel in Houston 2004 Lleyton Hewitt, 6:3, 6:2
21. Titel in Bangkok 2004 Andy Roddick, 6:4, 6:0
Federer gewinnt zum ersten Mal die US Open, sein insgesamt 20. Titel Lleyton Hewitt, 6:0, 7:6, 6:0
19. Titel in Toronto 2004 Andy Roddick, 7:5, 6:3
18. Titel in Gstaad 2004 Igor Andrejev, 6:2, 6:3, 5:7, 6:3
Der zweite Wimbledon-Titel 2004: Sein insgesamt 17. Titel Andy Roddick, 4:6, 7:5, 7:6, 6:4
16. Titel in Halle 2004 Mardy Fish, 6:0, 6:3
15. Titel in Hamburg 2004 Guillermo Coria, 4:6, 6:4, 6:2, 6:3
14. Titel in Indian Wells 2004 Tim Henman, 6:3, 6:3
13. Titel in Dubai 2004 Feliciano Lopez, 4:6, 6:1, 6:2
Der erste Autralian Open-Sieg: Jahr 2004, sein 12. Titel Marat Safin, 7:6, 6:4, 6:2
11. Titel in Houston 2003 Andre Agassi, 6:3, 6:0, 6:4
10. Titel in Wien 2003 Carlos Moya, 6:3, 6:3, 6:3
Federers erster Grand Slam-Sieg: Wimbledon 2003 Mark Philippoussis, 7:6, 6:2, 7:6
8. Titel in Halle 2003 Nicolas Kiefer, 6:1, 6:3
7. Titel in München 2003 Jarkko Nieminen, 6:1, 6:4
6. Titel in Dubai 2003 Jiri Novak, 6:1, 7:6
5. Titel in Marseille 2003 Jonas Bjorkman, 6:2, 7:6
4. Titel in Wien 2002 Jiri Novak, 6:4, 6:1, 3:6, 6:4
3. Titel in Hamburg 2002 Marat Safin, 6:1, 6:3, 6:4
2. Titel in Sydney 2002 Juan Ignacio Chela, 6:3, 6:3
Roger Federers erster Titel auf der ATP-Tour, Mailand 2001 Julien Boutter, 6:4, 6:7, 6:4

94. Titel, Shanghai 2017 Rafael Nadal, 6:4, 6:3.

Andy Wong