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Luzerner Duo am Turnfest: «Diese Enttäuschung macht uns nur noch stärker»

Jasmin Bucheli und Joy Märki vom BTV Luzern gehen mit Ambitionen in den Aerobic-Paar-Wettkampf. Ihre Vorführung glückt, doch bei der Siegerehrung müssen sie einen Dämpfer hinnehmen.
Theres Bühlmann
Trotz des guten Auftritts schafften es Joy Märki (links) und Jasmin Bucheli nicht auf das Podest. (Bild: Boris Bürgisser (Aarau, 14. Juni 2019))

Trotz des guten Auftritts schafften es Joy Märki (links) und Jasmin Bucheli nicht auf das Podest. (Bild: Boris Bürgisser (Aarau, 14. Juni 2019))

Unmittelbar nach dem Wettkampf war für die in Horw wohnhafte Jasmin Bucheli (36) und für Joy Märki (31) aus Dierikon beim Eidgenössischen Turnfest in Aarau die Welt noch in Ordnung. Sie starteten zwar nervös, «doch es war ein perfekter Wettkampf, wir sind vollkommen zufrieden», sagte Bucheli. Die Vorführung des BTV-Luzern-Duos, beide sind übrigens zweifache Mütter, zeichnete sich durch viel Eleganz, ausgefeilte Technik und Synchronität aus, gepaart mit grosser Körperspannung und Ausdruckskraft. Manch ein Zuschauer sah die Silbermedaillengewinnerinnen der Schweizer Meisterschaft 2014 als Anwärterinnen aufs das Podest. Obwohl beide vor vier Jahren ihren letzten Aerobic-Paar-Wettkampf bestritten und erst wieder seit Januar im gemeinsamen Training sind, haben sie nichts verlernt. Dies zeigten sie bereits im Mai, als sie beim Leuberg-Cup in Zuzwil und beim Regionalturnfest in ­Obfelden die Konkurrenz hinter sich liessen. Ambitionen waren also durchaus angebracht.

Doch bei der Siegerehrung setzte es einen Dämpfer ab für das Duo, das an sich hohe Ansprüche stellt. Das Wertungsgericht sah kleinere Abzüge in der Programmgestaltung und einen minimen Fehler in der Ausführung. Dies ergab die Endnote von 9,82 Punkten. Dann hiess es warten und bangen. Der Turnfestsieg war nicht mehr realistisch, doch reichte es für das Podest? Es reichte nicht. «Natürlich sind wir sehr enttäuscht», sagte die ehemalige Kunstturnerin Märki, die einst auch mit dem Cirque du Soleil unterwegs war. Den Sieg holte sich Lenzburg mit 9,93, gefolgt von Schindellegi (9,92) und Sommeri (9,87).

Trotz des Dämpfers visieren Märki und Bucheli bereits das nächste Ziel an: die nationalen Meisterschaften, die im Herbst stattfinden. «Natürlich machen wir weiter, diese Enttäuschung macht uns nur noch stärker», sagte Märki.

Dagmerseller Duo mit Freude und Power

Die 26-jährige Deborah Leu und die gleichaltrige Claudia Schnüriger vom TV Dagmersellen bestritten ebenfalls den Aerobic-Paar-Wettkampf. Sie hatten gerade mal zweieinhalb Monate Zeit, sich vorzubereiten. «Wir wollten einfach nur Spass haben», sagten sie.

Dies gelang ihnen, mit viel Freude und Engagement absolvierten sie ihre Übung, die bei ihren Fans gut ankam. Da und dort schlichen sich zwar Unebenheiten ein, doch dies tat ihrer Freude keinen Abbruch. «Jetzt hat es uns gepackt», sagte Leu. «Auf irgendeine Weise möchten wir in dieser Sportart weitermachen. Wir lassen alles offen.»

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