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DAS PROGRAMM: Sie zählt zu den Zuger Hoffnungen

Die Zuger Sprinterin Géraldine Frey hat das Potenzial, es einmal nach oben zu schaffen. Bald startet sie in Schweden und später an der SM in Zug.
Jon Decurtins
Die LKZ-Sprinterin Géraldine Frey hat sich intensiv auf die Wettkämpfe im Juli und im August vorbereitet. (Bild: PD)

Die LKZ-Sprinterin Géraldine Frey hat sich intensiv auf die Wettkämpfe im Juli und im August vorbereitet. (Bild: PD)

Jon Decurtins

red. Die Wettkämpfe an der Schweizer Leichtathletik-Meisterschaft finden am Freitag, dem 7. und am Samstag, dem 8. August auf der Leichtathletikanlage in der Herti in Zug statt. Den Start machen die Hammerwerfer am 7. August ab 14 Uhr. Die Sprinter schliessen den ersten Wettkampftag um 21.50 Uhr mit dem 100-Meter-Sprint ab. Am Samstag beginnen die Wettkämpfe um 16 mit den Hürden-Vorläufen und endet um 21.25 Uhr mit dem Finallauf über 110-Meter-Hürden der Männer. Mehr zum Anlass finden Sie auf www.hochwachtzug.ch und lkz.ch.

Géraldine Frey lacht in die Kamera. Als Startläuferin der 4x100-Meter-Staffel der Juniorinnen erfährt sie im Schweizer Fernsehen höchste Aufmerksamkeit. Die Athletissima, neben Weltklasse Zürich das bedeutendste Leichtathletikmeeting der Schweiz und am Donnerstag letzter Woche bei besten Bedingungen ausgetragen, wird zum bisherigen Höhepunkt der jungen Sprinterin. Die Zuger Mittelschülerin wusste schon in Lausanne, dass sie für die Junioren-Europameisterschaften in Schweden qualifiziert ist.

Umso grösser war der Druck an einem der weltbesten Meetings, an dem es darum ging, sich schadlos zu halten und den Staffelstab fehlerfrei ins Ziel zu bringen. Den Nachwuchsgirls gelang dies mit Bravour – und zusammen mit den Frauen, darunter auch die beste Schweizer Sprinterin Mujinga Kambundji, liefen die Juniorinnen nach vollbrachter Tat (45,99) die verdiente Ehrenrunde und genossen den Publikumszuspruch in vollen Zügen.

In Mannheim die Chance genutzt

Die Sprintstaffeln geniessen auch bei Swiss Athletics hohe Priorität. Davon profitiert jetzt auch Géraldine Frey, die Sprinterin des LK Zug, die erst im zweiten Jahr auf hohem Niveau trainiert. Viel hätte in dieser Saison nicht gefehlt – und die 18-Jährige wäre an den Europameisterschaften, die am Wochenende im schwedischen Eskilstuna beginnen, auch über 100 Meter an den Start gegangen. Denn Ende Juni war die Zuger Nachwuchshoffnung an der Junioren-Gala in Mannheim angetreten und hatte mit 12,07 Sekunden über 100 Meter die EM-Limite lediglich um sieben Hundertstelsekunden verpasst. «Die Bedingungen waren perfekt, sodass ich die Gunst der Stunde nutzte und meine Bestzeit um 13 Hundertstelsekunden nach unten drückte», sagt Frey, die damit die Staffelqualifikation besiegelte.

Mit 12,07 Sekunden wäre die Kantonsschülerin aus Unterägeri für den B-Final qualifiziert gewesen, doch der Nationaltrainer entschied, Géraldine Frey für die Staffel zu schonen und auf einen weiteren Einzelstart zu verzichten. Die Sprinterin akzeptierte das Verdikt – und konzentrierte sich vollends auf den Team-Event, der es nun mit sich bringt, dass sie in Schweden wie schon in Lausanne als Startläuferin die Schweizer Farben vertreten wird.

Mit der Qualifikation für die Junioren-EM tritt Frey, die von der ehemaligen Spitzenmehrkämpferin Petra Zimmermann und vom früheren Sprinter Cyrill Arnet trainiert wird, in die Fussstapfen von Tobias Furer. Der Hürden-Schweizer-Meister, der derzeit an der Universiade in Südkorea weilt, nahm als letzter Zuger Leichtathlet an internationalen Nachwuchswettkämpfen teil.

Furer und Frey auch in Zug dabei

Abgesehen vom gleichen Verein haben Furer und Frey auch noch weitere Gemeinsamkeiten. Beide sind sie am 7. und 8. August (Freitagabend und Samstag) an den Schweizer Meisterschaften in Zug zu sehen. Im Heimstadion Allmend, das speziell für die Titelwettkämpfe auf Vordermann gebracht worden ist, haben sie sich viel vorgenommen. Furer, der im vergangenen Jahr auch an der EM in Zürich dabei war, will seinen Meistertitel über 110 Meter Hürden verteidigen. Und Géraldine Frey, dannzumal EM-erprobt, will die arrivierten Sprinterinnen vor heimischem Publikum das Fürchten lehren. Ob es ihr gar gelingt, in den Final vorzustossen? «Géraldine Frey ist derzeit alles zuzutrauen», sagt Petra Zimmermann, die frühere Schweizer Juniorenmeisterin im Siebenkampf.

Und doch wäre es vermessen, von der 18-jährigen Frey zu erwarten, dass sie als Nummer 15 der Schweiz im Final der besten sechs stehen wird. «Vielleicht hilft der Heimvorteil», meint Zimmermann lachend. Sie weiss selber haargenau, dass besondere Motivationsschübe manchmal Berge versetzen können.

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