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Das Sportliche: Der FCL lässt GC beim 4:0 keine Chance

Vor den unschönen Szenen wurde in der Swisspor-Arena am Sonntag auch noch Fussball gespielt. Luzern führte gegen GC 4:0. Für Thomas Häberli ist der sportliche Erfolg eminent wichtig. Dementsprechend freute sich der FCL-Coach nach dem abgebrochenen Spiel. Die grösste Barrage-Gefahr ist abgewendet.
Daniel Wyrsch
FCL-Trainer Thomas Häberli (rechts) und Ersatzspieler Claudio Lustenberger jubeln nach dem Tor zum 3:0 gegen GC. (Bild: Martin Meienberger/Freshfocus, Luzern, 12. Mai 2019)

FCL-Trainer Thomas Häberli (rechts) und Ersatzspieler Claudio Lustenberger jubeln nach dem Tor zum 3:0 gegen GC. (Bild: Martin Meienberger/Freshfocus, Luzern, 12. Mai 2019)

Luzern-Trainer Thomas Häberli kommentierte den sportlichen Teil der in der 68. Minute abgebrochenen Partie so: «Wir mussten diesen Match unbedingt gewinnen, nun bin ich glücklich, dass wir gesiegt haben.» 4:0 lautete das Resultat, als die Partie abgebrochen wurde. Wie das Ergebnis gewertet wird, entscheidet die Disziplinarkommission der Swiss Football League. Zumindest wie beim von GC-Ultras provozierten Abbruch der Partie vom 16. März in Sion gibt es einen Forfaitentscheid. Sion führte damals 2:0, das Spiel wurde 3:0 Forfait gewertet. Gemäss Reglement ist jedoch auch ein 4:0-Sieg Luzerns möglich.

Häberli und seine Spieler erfüllen ihre Aufgabe

Häberli und seine Spieler haben ihren Job zu 100 Prozent erfüllt, Absteiger Grasshoppers keine Chance gelassen. Zudem musste GC ab der 45. Minute mit einem Spieler weniger auskommen, nachdem Marko Basic aufgrund eines Notbremsefouls vom Platz gestellt wurde.

Der FC Luzern zeigte dabei die feinere Klinge als der Rekordmeister und begann stark: Eleke (2.) und Vargas (4.) scheitern mit ihren Schüssen aber an GC-Goalie Lindner. In der 25. Minute kommen die Hoppers zu einem Freistoss, Sigurjonsson schiesst den Ball in die Mauer – und Schneuwly lanciert den Konter über Demhasaj und Vargas, Voca schiesst und trifft in die Füsse von Eleke, der flach zum 1:0 einschiesst. Nur drei Minuten später schiesst Vargas von der Strafraumecke, der Aufsetzer überwindet Lindner und der Ball landet in der hinteren Torecke zum 2:0.

Szenen, die nicht zum Fussball gehören sollten: GC-Fans stürmen von den Rängen. (Bild: KEYSTONE/Alexandra Wey, Luzern, 12. Mai 2019)Szenen, die nicht zum Fussball gehören sollten: GC-Fans stürmen von den Rängen. (Bild: KEYSTONE/Alexandra Wey, Luzern, 12. Mai 2019)
Doch es wurde auch Fussball gespielt – und da war der FC Luzern heute für GC zu stark. Hier bejubeln Idriz Voca, Blessing Eleke und Ruben Vargas das Tor zum 1:0. (Bild: Martin Meienberger/freshfocus, Luzern, 12. Mai 2019)Doch es wurde auch Fussball gespielt – und da war der FC Luzern heute für GC zu stark. Hier bejubeln Idriz Voca, Blessing Eleke und Ruben Vargas das Tor zum 1:0. (Bild: Martin Meienberger/freshfocus, Luzern, 12. Mai 2019)
Luzerns Ruben Vargas (links) im Laufduell mit Cedric Zesiger. (Bild: KEYSTONE/Ennio Leanza, Luzern, 12. Mai 2019)Luzerns Ruben Vargas (links) im Laufduell mit Cedric Zesiger. (Bild: KEYSTONE/Ennio Leanza, Luzern, 12. Mai 2019)
Später freute sich Vargas über seinen Treffer zum 2:0. (Bild: KEYSTONE/Ennio Leanza, Luzern, 12. Mai 2019)Später freute sich Vargas über seinen Treffer zum 2:0. (Bild: KEYSTONE/Ennio Leanza, Luzern, 12. Mai 2019)
Euclides Cabral schirmt den Ball gegen Luzerns Otar Kakabadze ab. (Bild: Martin Meienberger/freshfocus, Luzern, 12. Mai 2019)Euclides Cabral schirmt den Ball gegen Luzerns Otar Kakabadze ab. (Bild: Martin Meienberger/freshfocus, Luzern, 12. Mai 2019)
Yoric Ravet zeigt sich konsterniert. (Bild: KEYSTONE/Ennio Leanza, Luzern, 12. Mai 2019)Yoric Ravet zeigt sich konsterniert. (Bild: KEYSTONE/Ennio Leanza, Luzern, 12. Mai 2019)
In der 68. Minute begann dann das unrühmliche Ende des Rekordmeisters, als ein Teil ihrer Anhänger von den Rängen stürmten. (Bild: KEYSTONE/Alexandra Wey, Luzern, 12. Mai 2019)In der 68. Minute begann dann das unrühmliche Ende des Rekordmeisters, als ein Teil ihrer Anhänger von den Rängen stürmten. (Bild: KEYSTONE/Alexandra Wey, Luzern, 12. Mai 2019)
Polizisten reagierten und sicherten das Spielfeld. (Bild: KEYSTONE/Ennio Leanza, Luzern, 12. Mai 2019)Polizisten reagierten und sicherten das Spielfeld. (Bild: KEYSTONE/Ennio Leanza, Luzern, 12. Mai 2019)
Der GC-Torhüter Heinz Lindner versuchte, die Fans zu beruhigen – jedoch ohne Erfolg. (Bild: KEYSTONE/Alexandra Wey, Luzern, 12. Mai 2019)Der GC-Torhüter Heinz Lindner versuchte, die Fans zu beruhigen – jedoch ohne Erfolg. (Bild: KEYSTONE/Alexandra Wey, Luzern, 12. Mai 2019)
Gepanzerte Polizisten auf dem Grün der Swissporarena. (Bild: KEYSTONE/Ennio Leanza, Luzern, 12. Mai 2019)Gepanzerte Polizisten auf dem Grün der Swissporarena. (Bild: KEYSTONE/Ennio Leanza, Luzern, 12. Mai 2019)
GC-Trainer Uli Forte muss zusehen, wie GC-Anhänger den Abstiegs seiner Equipe besiegelten. (Bild: KEYSTONE/Ennio Leanza, Luzern, 12. Mai 2019)GC-Trainer Uli Forte muss zusehen, wie GC-Anhänger den Abstiegs seiner Equipe besiegelten. (Bild: KEYSTONE/Ennio Leanza, Luzern, 12. Mai 2019)
Schiedsrichter Alessandro Dudic entschied sich schliesslich, das Spiel abzubrechen. (Bild: Martin Meienberger/freshfocus, Luzern, 12. Mai 2019)Schiedsrichter Alessandro Dudic entschied sich schliesslich, das Spiel abzubrechen. (Bild: Martin Meienberger/freshfocus, Luzern, 12. Mai 2019)
Die Sicherheitskräfte stellten sich vor dem Gästesektor auf. (Bild: KEYSTONE/Alexandra Wey, Luzern, 12. Mai 2019)Die Sicherheitskräfte stellten sich vor dem Gästesektor auf. (Bild: KEYSTONE/Alexandra Wey, Luzern, 12. Mai 2019)
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FCL-Torreigen, ein verschossener Elfmeter und stürmende GC-Fans

In der Nachspielzeit erobert Demhasaj den Ball von Basic, der den Luzerner umreisst. Basic sieht als hinterster Grasshopper die rote Karte, mit dem fälligen Foulpenalty scheitert Demhasaj an Lindner. Die Chance auf das 3:0 ist vergeben.

GC muss nach dem Platzverweis von Basic mit zehn Spielern die zweiten 45 Minuten bestreiten. In der 63. Minute macht Eleke den Doppelpack perfekt, schiesst das 3:0. In der 66. Minute markiert Voca mit einem abgefälschten Schuss das 4:0, worauf sich die GC-Ultras frustriert zeigen und von den Rängen stürmen. Die Gefahr, noch in die Barrage zu geraten, dürfte mit 43 Punkten gebannt sein.

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