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David Zibung steht vor seinem 500. FCL-Spiel

Am Sonntag gegen Sion (16 Uhr) könnte David Zibung seine Jubiläumspartie für den FC Luzern bestreiten. Der polarisierende Goalie hat seit seinem Debüt 2003 so einiges erlebt – genug hat er aber noch lange nicht.
Raphael Gutzwiller
David Zibung beim Leibchentausch mit Goalie Davide Taini, damals beim FC Zürich. (Bild: Werner Schelbert (12. Mai 2005))David Zibung beim Leibchentausch mit Goalie Davide Taini, damals beim FC Zürich. (Bild: Werner Schelbert (12. Mai 2005))
David Zibung, damals noch bei der U21 des FCL, gibt Anweisungen an seine Voderleute beim Spiel gegen den FC Tuggen. (Bild: Beat Blättler (11. Oktober 2003))David Zibung, damals noch bei der U21 des FCL, gibt Anweisungen an seine Voderleute beim Spiel gegen den FC Tuggen. (Bild: Beat Blättler (11. Oktober 2003))
David Zibung (Mitte) hält im Elfmeterschiessen und verhilft dem FC Luzern gegen den Concordia Basel in der 2. Runde des Schweizer Cups 2005 zum Sieg. (Bild: Remo Inderbitzin (Luzern, 22. Oktober 2005))David Zibung (Mitte) hält im Elfmeterschiessen und verhilft dem FC Luzern gegen den Concordia Basel in der 2. Runde des Schweizer Cups 2005 zum Sieg. (Bild: Remo Inderbitzin (Luzern, 22. Oktober 2005))
David Zibung (rechts) und Torschütze Jean-Michel Tchouga nach dem Sieg gegen den YF Juventus im Zürcher Utogrund am 3. Mai 2006. (Bild: Michael Buholzer (Zürich, 3. Mai 2006))David Zibung (rechts) und Torschütze Jean-Michel Tchouga nach dem Sieg gegen den YF Juventus im Zürcher Utogrund am 3. Mai 2006. (Bild: Michael Buholzer (Zürich, 3. Mai 2006))
David Zibung macht Stimmung: beim Aufstiegsspiel gegen Lugano am 7. Mai 2006 wird ordentlich gefeiert. (Bild: Eveline Bachmann (Luzern, 7. Mai 2006))David Zibung macht Stimmung: beim Aufstiegsspiel gegen Lugano am 7. Mai 2006 wird ordentlich gefeiert. (Bild: Eveline Bachmann (Luzern, 7. Mai 2006))
Was für eine Parade! David Zibung beweist sein Können beim 3:1 gegen die BSC Young Boys. (Bild: Beat Blättler (Luzern, 22. Oktober 2006))Was für eine Parade! David Zibung beweist sein Können beim 3:1 gegen die BSC Young Boys. (Bild: Beat Blättler (Luzern, 22. Oktober 2006))
Hart erkämpft: David Zibung (in weiss) und der FC Luzern gewinnen gegen den FC Sion mit 2:0. (Bild: Philipp Schmidli (Luzern, 11. Februar 2007))Hart erkämpft: David Zibung (in weiss) und der FC Luzern gewinnen gegen den FC Sion mit 2:0. (Bild: Philipp Schmidli (Luzern, 11. Februar 2007))
Zibung hält beim Spiel gegen Sion einen Penalty. Seine Mitspieler feiern ihn dafür. (Bild: Philipp Schmidli (Luzern, 11. Februar 2007)) Zibung hält beim Spiel gegen Sion einen Penalty. Seine Mitspieler feiern ihn dafür. (Bild: Philipp Schmidli (Luzern, 11. Februar 2007))
Berns Kamil Zayatte (in gelb) setzt zum Torschuss an – doch David Zibung ist zuerst am Ball. FCL Torhüter David Zibung ist vor Berns Kamil Zayatte am Ball. Die Begegnung endet 1:1. (Bild: Philipp Schmidli (Luzern, 11. März 2007))Berns Kamil Zayatte (in gelb) setzt zum Torschuss an – doch David Zibung ist zuerst am Ball. FCL Torhüter David Zibung ist vor Berns Kamil Zayatte am Ball. Die Begegnung endet 1:1. (Bild: Philipp Schmidli (Luzern, 11. März 2007))
David Zibung (rechts), Roland Schwegler (mitte) und Alain Wiss (links) bedanken sich bei den Fans nach Spielende. Der FC Luzern besiegte am Samstag, 29. März 2008 den FC Basel 1:0 auf der Allmend Luzern (Bild: Philipp Schmidli (Luzern, 29. März 2008))David Zibung (rechts), Roland Schwegler (mitte) und Alain Wiss (links) bedanken sich bei den Fans nach Spielende. Der FC Luzern besiegte am Samstag, 29. März 2008 den FC Basel 1:0 auf der Allmend Luzern (Bild: Philipp Schmidli (Luzern, 29. März 2008))
David Zibung pariert einen Vaduzer Torschuss. Trotzdem muss sich der FC Luzern bei diesem Spiel gegen den Aufsteiger FC Vaduz am 20. Juli 2008 mit 1:2 geschlagen geben. (Bild: Philipp Schmidli (20. Juli 2008))David Zibung pariert einen Vaduzer Torschuss. Trotzdem muss sich der FC Luzern bei diesem Spiel gegen den Aufsteiger FC Vaduz am 20. Juli 2008 mit 1:2 geschlagen geben. (Bild: Philipp Schmidli (20. Juli 2008))
Luzerns Gerardo Seoane, Jean-Michel Tchouga und David Zibung (von links) freuen sich nach dem Spiel gegen den FC Aarau über den Sieg. (Bild: Philipp Schmidli (Luzern, 8. November 2008))Luzerns Gerardo Seoane, Jean-Michel Tchouga und David Zibung (von links) freuen sich nach dem Spiel gegen den FC Aarau über den Sieg. (Bild: Philipp Schmidli (Luzern, 8. November 2008))
Freude herrscht: Jean-Michel Tschouga (mit Fahne), David Zibung und der FC Luzern freuen sich über den Sieg gegen den FC Basel und bedanken sich beim Publikum. (Bild: Roger Zbinden (Luzern, 14. Dezember 2008)Freude herrscht: Jean-Michel Tschouga (mit Fahne), David Zibung und der FC Luzern freuen sich über den Sieg gegen den FC Basel und bedanken sich beim Publikum. (Bild: Roger Zbinden (Luzern, 14. Dezember 2008)
David Zibung fliegt am Ball vorbei, und Eren Derdiyok (rechts) ist bereit für den Kopfball. Trotzdem gewinnt der FCL diese Partie gegen den FC Basel mit 5:1! (Bild: Philipp Schmidli, 14. Dezember 2008)David Zibung fliegt am Ball vorbei, und Eren Derdiyok (rechts) ist bereit für den Kopfball. Trotzdem gewinnt der FCL diese Partie gegen den FC Basel mit 5:1! (Bild: Philipp Schmidli, 14. Dezember 2008)
Luzerns David Zibung (links) und Boubacar Diarra (rechts) tanzen zum Sieg gegen die AC Bellinzona. (Bild: Philipp Schmidli, Luzern, 22. März 2009)Luzerns David Zibung (links) und Boubacar Diarra (rechts) tanzen zum Sieg gegen die AC Bellinzona. (Bild: Philipp Schmidli, Luzern, 22. März 2009)
Die Luzerner feiern ihren Sieg gegen den FC Aarau. Im Bild: Boubacar Diarra, Nelson Ferreira, Joetex Frimpong, David Zibung und Adekunle Luqmon (von links). (Bild: Philipp Schmidli, Luzern, 2. Mai 2009)Die Luzerner feiern ihren Sieg gegen den FC Aarau. Im Bild: Boubacar Diarra, Nelson Ferreira, Joetex Frimpong, David Zibung und Adekunle Luqmon (von links). (Bild: Philipp Schmidli, Luzern, 2. Mai 2009)
Ein Zuschauer provoziert nach Spielende Aaraus Torhüter Ivan Benito. Luzerns David Zibung wirft den Zuschauer vom Feld auf der Luzerner Allmend. (Bild: Philipp Schmidli, Luzern, 2. Mai 2009)Ein Zuschauer provoziert nach Spielende Aaraus Torhüter Ivan Benito. Luzerns David Zibung wirft den Zuschauer vom Feld auf der Luzerner Allmend. (Bild: Philipp Schmidli, Luzern, 2. Mai 2009)
Luzerns David Zibung gegen die AC Bellinzona. (Bild: Philipp Schmidli (Bellinzona, 19. Juli 2009))Luzerns David Zibung gegen die AC Bellinzona. (Bild: Philipp Schmidli (Bellinzona, 19. Juli 2009))
Luzerns David Zibung hält einen Schuss von Sions Tariq Chihab (nicht auf dem Bild).(Bild: Philipp Schmidli, Sion, 22. Juli 2009)Luzerns David Zibung hält einen Schuss von Sions Tariq Chihab (nicht auf dem Bild).(Bild: Philipp Schmidli, Sion, 22. Juli 2009)
Luzerns Cristian Ianu, David Zibung, Hakan Yakin und Joetex Frimpong (von rechts) bejubeln den Sieg gegen den FC St. Gallen. (Bild: Philipp Schmidli (Emmen, 29. August 2009)Luzerns Cristian Ianu, David Zibung, Hakan Yakin und Joetex Frimpong (von rechts) bejubeln den Sieg gegen den FC St. Gallen. (Bild: Philipp Schmidli (Emmen, 29. August 2009)
Funktionäre schlichten die Meinungsdifferenz zwischen Bellinzonas Gürkan Sermeter (links) und Luzerns David Zibung (rechts). (Bild: Philipp Schmidli (Emmen, 27. September 2009))Funktionäre schlichten die Meinungsdifferenz zwischen Bellinzonas Gürkan Sermeter (links) und Luzerns David Zibung (rechts). (Bild: Philipp Schmidli (Emmen, 27. September 2009))
Hält er den Ball? (Bild: Philipp Schmidli (Sion, 20. März 2010))Hält er den Ball? (Bild: Philipp Schmidli (Sion, 20. März 2010))
Luzerns David Zibung (rechts) und Daniel Gygax danken den Fans. (Bild: Philipp Schmidli (Emmen, 18. Juli 2010))Luzerns David Zibung (rechts) und Daniel Gygax danken den Fans. (Bild: Philipp Schmidli (Emmen, 18. Juli 2010))
David Zibung nach dem Spiel bei den Fans. (Bild: Philipp Schmidli (Emmen, 23. April 2011))David Zibung nach dem Spiel bei den Fans. (Bild: Philipp Schmidli (Emmen, 23. April 2011))
Gute Laune bei David Zibung (links) und Tomislav Puljic nach dem Spiel. (Bild: Philipp Schmidli (Emmen, 23. April 2011))Gute Laune bei David Zibung (links) und Tomislav Puljic nach dem Spiel. (Bild: Philipp Schmidli (Emmen, 23. April 2011))
Zweikampf: Brice Owona gegen David Zibung. (Bild: Urs Jaudas, 14.05.2011)Zweikampf: Brice Owona gegen David Zibung. (Bild: Urs Jaudas, 14.05.2011)
Luzerns Nelson Ferreira, David Zibung, Adrian Winter und Jahmir Hyka (von links) bejubeln den Sieg. (Bild: Philipp Schmidli, Luzern, 20. August 2011)Luzerns Nelson Ferreira, David Zibung, Adrian Winter und Jahmir Hyka (von links) bejubeln den Sieg. (Bild: Philipp Schmidli, Luzern, 20. August 2011)
Die Mannschaft bejubelt den Sieg gegen den FC Zürich. (Bild: Philipp Schmidli, Luzern, 10. September 2011)Die Mannschaft bejubelt den Sieg gegen den FC Zürich. (Bild: Philipp Schmidli, Luzern, 10. September 2011)
Medienchef Rene Baumann (links) hält David Zibung zurück, der von einem Zuschauer verbal angegriffen wurde. (Bild: Philipp Schmidli (Luzern, 19. August 2012))Medienchef Rene Baumann (links) hält David Zibung zurück, der von einem Zuschauer verbal angegriffen wurde. (Bild: Philipp Schmidli (Luzern, 19. August 2012))
Luzerns Maskottchen, Daniel Gygax, David Zibung, Adrian Winter und Sally Sarr feiern den 2:1 Sieg gegen KRC Genk, Belgien. (Bild: Philipp Schmidli (Luzern, 23. August 2012))Luzerns Maskottchen, Daniel Gygax, David Zibung, Adrian Winter und Sally Sarr feiern den 2:1 Sieg gegen KRC Genk, Belgien. (Bild: Philipp Schmidli (Luzern, 23. August 2012))
Zibung zeigt was er kann beim Spiel gegen Genk. (Bild: Philipp Schmidli (Luzern, 23. August 2012))Zibung zeigt was er kann beim Spiel gegen Genk. (Bild: Philipp Schmidli (Luzern, 23. August 2012))
Ab und zu erhielt auch er die rote Karte, wie hier im Spiel gegen den FC Zürich. (Bild: Philipp Schmidli (Luzern, 17. Februar 2013))Ab und zu erhielt auch er die rote Karte, wie hier im Spiel gegen den FC Zürich. (Bild: Philipp Schmidli (Luzern, 17. Februar 2013))
Luzerns David Zibung (mitte) gegen Lausannes Ohad Kadusi. (Bild: Philipp Schmidli (Luzern, 14. Juli 2013))Luzerns David Zibung (mitte) gegen Lausannes Ohad Kadusi. (Bild: Philipp Schmidli (Luzern, 14. Juli 2013))
Luzerns Jérôme Thiesson (mitte) und David Zibung (rechts) bejubeln das 1:1 gegen den FC Basel. (Bild: Philipp Schmidli (Luzern, 24. August 2013))Luzerns Jérôme Thiesson (mitte) und David Zibung (rechts) bejubeln das 1:1 gegen den FC Basel. (Bild: Philipp Schmidli (Luzern, 24. August 2013))
Luzerns David Zibung bekommt einen Schlag ins Gesicht von GCs Izet Hajrovic. (Bild: Philipp Schmidli (Luzern, 25. September 2013))Luzerns David Zibung bekommt einen Schlag ins Gesicht von GCs Izet Hajrovic. (Bild: Philipp Schmidli (Luzern, 25. September 2013))
Luzerns David Zibung muss nach einem Zusammenstoss blutend das Spielfeld verlassen. (Bild: Philipp Schmidli, Luzern, 25. September 2013)Luzerns David Zibung muss nach einem Zusammenstoss blutend das Spielfeld verlassen. (Bild: Philipp Schmidli, Luzern, 25. September 2013)
Gute Stimmung bei Jahmir Hyka, Dimitar Rangelov, David Zibung, Dario Lezcano und Yassin Mikari (von links) nach dem Spiel gegen Lausanne Sport. (Bild: Philipp Schmidli, Luzern, 4. Dezember 2013)Gute Stimmung bei Jahmir Hyka, Dimitar Rangelov, David Zibung, Dario Lezcano und Yassin Mikari (von links) nach dem Spiel gegen Lausanne Sport. (Bild: Philipp Schmidli, Luzern, 4. Dezember 2013)
Luzerns David Zibung (links) pariert einen Ball im Fussball Cup Halbfinale zwischen dem FC Basel und dem FC Luzern im St. Jakobspark Basel. (Bild: Philipp Schmidli, Basel, 26. März 2014)Luzerns David Zibung (links) pariert einen Ball im Fussball Cup Halbfinale zwischen dem FC Basel und dem FC Luzern im St. Jakobspark Basel. (Bild: Philipp Schmidli, Basel, 26. März 2014)
Schiedsrichter Nikolaj Hänni zeigt Luzerns David Zibung die Rote Karte. (Bild: Philipp Schmidli, Luzern, 6. April 2014)Schiedsrichter Nikolaj Hänni zeigt Luzerns David Zibung die Rote Karte. (Bild: Philipp Schmidli, Luzern, 6. April 2014)
Luzerns David Zibung hält einen Schuss von Vaduz Pascal Schuerpf (R) im Super League Spiel zwischen dem FC Luzern und dem FC Vaduz in der Swissporarena Luzern. (Bild: Philipp Schmidli, Luzern, 14. März 2015)Luzerns David Zibung hält einen Schuss von Vaduz Pascal Schuerpf (R) im Super League Spiel zwischen dem FC Luzern und dem FC Vaduz in der Swissporarena Luzern. (Bild: Philipp Schmidli, Luzern, 14. März 2015)
Luzerns David Zibung (R) und Alain Wiss (L) gegen Zürichs Amine Chermiti (M) in der Super League Partie zwischen dem FC Luzern und dem FC Zürich im Stadion Letzigrund. (Bild: Philipp Schmidli, Zürich, 4. April 2015)Luzerns David Zibung (R) und Alain Wiss (L) gegen Zürichs Amine Chermiti (M) in der Super League Partie zwischen dem FC Luzern und dem FC Zürich im Stadion Letzigrund. (Bild: Philipp Schmidli, Zürich, 4. April 2015)
Luzerns David Zibung (L) spricht mit Borussia Dortmunds Roman Buerki vor dem Freundschaftsspiel. (Bild: Philipp Schmidli, Luzern, 21. Juli 2015)Luzerns David Zibung (L) spricht mit Borussia Dortmunds Roman Buerki vor dem Freundschaftsspiel. (Bild: Philipp Schmidli, Luzern, 21. Juli 2015)
Luzerns David Zibung hält einen Torschuss im Super League Spiel zwischen dem FC Luzern und dem FC Lugano. (Bild: Philipp Schmidli, Luzern, 12. März 2016)Luzerns David Zibung hält einen Torschuss im Super League Spiel zwischen dem FC Luzern und dem FC Lugano. (Bild: Philipp Schmidli, Luzern, 12. März 2016)
David Zibung sieht wegen Reklamieren die gelbe Karte. (Bild: Dominik Wunderli, Luzern, 11. Mai 2016)David Zibung sieht wegen Reklamieren die gelbe Karte. (Bild: Dominik Wunderli, Luzern, 11. Mai 2016)
Das Gesicht, das er dabei macht ist herrlich. (Bild: Dominik Wunderli, Luzern, 11. Mai 2016)Das Gesicht, das er dabei macht ist herrlich. (Bild: Dominik Wunderli, Luzern, 11. Mai 2016)
David Zibung fängt den Ball im Strafraum, waehrend dem Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Thun und dem FC Luzern, am Samstag, 26. November 2016, in Thun. (Peter Schneider/Keystone (Thun, 26. November 2016))David Zibung fängt den Ball im Strafraum, waehrend dem Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Thun und dem FC Luzern, am Samstag, 26. November 2016, in Thun. (Peter Schneider/Keystone (Thun, 26. November 2016))
Endlich ein Penaltyschiessen gewonnen: David Zibung wird nach dem Sieg im Cup-Sechzehntelfinal gegen Servette von seinen Mitspielern Stefan Goofy Wolf (links) und Ruben Vargas beglücktwünscht. (Salvatore Di Nolfi/Keystone (Genf, 15. September 2018))Endlich ein Penaltyschiessen gewonnen: David Zibung wird nach dem Sieg im Cup-Sechzehntelfinal gegen Servette von seinen Mitspielern Stefan Goofy Wolf (links) und Ruben Vargas beglücktwünscht. (Salvatore Di Nolfi/Keystone (Genf, 15. September 2018))
Glücklicher David Zibung zusammen mit seinen Mitspielern Christian Schwegler, Mirko Salvi, Marvin Schulz und Silvan Sidler (von links). (Martin Meienberger/Freshfocus (Genf, 15. September 2018))Glücklicher David Zibung zusammen mit seinen Mitspielern Christian Schwegler, Mirko Salvi, Marvin Schulz und Silvan Sidler (von links). (Martin Meienberger/Freshfocus (Genf, 15. September 2018))
Voller Einsatz: David Zibung prallt im Spiel gegen St. Gallen mit Stürmer Blessing Eleke zusammen. (KEYSTONE/Urs Flüeler/Keystone (Luzern, 16. Dezember 2018))Voller Einsatz: David Zibung prallt im Spiel gegen St. Gallen mit Stürmer Blessing Eleke zusammen. (KEYSTONE/Urs Flüeler/Keystone (Luzern, 16. Dezember 2018))
Grosser Sieg mit Zibung im Tor: Der FCL siegt gegen Schweizer Meister YB mit 3:2. (Peter Schneider/Keystone (Bern, 6. Oktober 2018))Grosser Sieg mit Zibung im Tor: Der FCL siegt gegen Schweizer Meister YB mit 3:2. (Peter Schneider/Keystone (Bern, 6. Oktober 2018))
50 Bilder

50 Bilder für 500 Spiele: Klicken Sie sich durch die Karriere von David Zibung

29. August 2003, Luzern gegen Bulle, 4200 Zuschauer auf der Allmend verfolgen das Challenge-League-Spiel. Der Luzerner Stammgoalie Andreas Hilfiker beklagt in der Halbzeitpause Schmerzen. «Es geht nicht mehr», sagt er zu Trainer Urs Schönenberger. Der erst 19-jährige Ersatzgoalie David Zibung wird nach der Pause fast ohne Einwärmen eingewechselt. Auch dank seinen Paraden siegt der FCL gegen Bulle mit 3:1. Im Spielbericht unserer Zeitung heisst es: «Der für den verletzten Hilfiker zur Pause eingewechselte Zibung korrigierte den zweiten Gegentreffer mehr als einmal.»

Damals konnte noch niemand ahnen, dass jener Jungspund aus Hergiswil, der eben erst eine Maurerlehre abgeschlossen hatte, den FC Luzern prägen wird wie kein anderer Spieler seiner Generation. Zibung führte Luzern 2006 in die Super League zurück, war danach als Captain mitbeteiligt, dass sich der Meister von 1989 in der höchsten Liga etablieren konnte. Zibung erreichte als Stammgoalie dreimal den Cupfinal, auch mit ihm tauchte der FCL immerhin in Qualifikationsspielen wieder auf der europäischen Landkarte auf. Und wenn David Zibung am Sonntag für das Spiel gegen Sion den Vorzug gegenüber seinen derzeitigen Konkurrenten Loïc Jacot und Mirko Salvi erhält, absolviert er bereits sein 500. Spiel für seinen Herzensverein.

Ein Mann mit Konstanz

Rekordspieler des FCL ist der mittlerweile 35-jährige Zibung schon lange. Etwas, was ihn sichtlich stolz macht. «Es ist sicherlich eine Auszeichnung, so viele Spiele für den FCL gespielt zu haben. Dies zeugt auch von Konstanz über einen langen Zeitraum.» Tatsächlich spielt der FCL-Goalie seit 16 Jahren in etwa so, wie man es von ihm erwartet. Selten ist er der grosse Matchwinner, aber ebenfalls nur selten der Hauptschuldige einer Niederlage. Selber sagt der Hergiswiler von sich: «Ich bin nie der Goalie gewesen, der Schüsse aus dem Lattenkreuz holt oder der von seiner Explosivität lebt. Dafür habe ich zu einem grossen Teil von meiner Persönlichkeit und der guten Organisation gelebt.»

Die Rekordspieler FC Luzern

Spiele Beim FCL
David Zibung 499 seit 03
Claudio Lustenberger 402 seit 06
Herbert Baumann 332 84-98
Thomas Wyss 232 94-01
Peter Gmür 226 87-98
Alain Wiss 222 07-15
René van Eck 221 90-98
Urs Birrer 218 83-93
Hanspeter Burri 214 79-94
Heinz Moser 210 86-92/ 96-99
Hans Peter Kaufmann 205 75-91
Michel Renggli 197 08-14
Tomislav Puljic 196 10-17
Jahmir Hyka 182 11-17
Stefan Wolf 174 90-97

Vielleicht ist es diese Eigenschaft als eher durchschnittlicher Torhüter in der Super League, die David Zibung zum umstrittensten Luzerner Profi der letzten Jahre machte, vielleicht ist es auch seine direkte und ehrliche Art. Er scheut sich auch nicht davor, ehrlich seine Meinung zu sagen. «Als Torhüter ist man manchmal der Depp, manchmal der Held», so Zibung. Bei niemandem trifft das so gut zu wie bei ihm. Bei vielen FCL-Fans ist Zibung entweder Legende oder Fliegenfänger, dazwischen gibt es wenig. Dazu sagt Zibung:

«Ich nehme das nicht so wahr, auch wenn es vielleicht stimmt. Ich bin mit mir im Reinen, weil ich weiss, dass ich immer alles für den FCL gegeben habe.»

Der Abstoss direkt ins Seitenaus gilt in der Innerschweizer Fussballszene gemeinhin als «der Zibung». Etwas, was den Namensgeber nicht stört. «Die Leute können sagen, was sie wollen. Sie können es nicht beurteilen, wenn sie nicht wissen, wie die Vorgaben aussehen. Wenn der Trainer sagt, der Abstoss soll nicht in die Mitte kommen, sondern zum Spieler bei der Outlinie, dann ist die Chance natürlich gross, dass der Ball auch mal ins Aus geht.»

Negativ auffällig wurde Zibung trotz aller Kritik, die auf ihn einprasselte, in seiner Karriere nur einmal. Als er von einigen Luzerner Zuschauern im März 2010 im Gersag beschimpft wurde, streckte Zibung ihnen den Mittelfinger entgegen. «Ein grosser Fehler, den ich natürlich sehr bereue», sagt er heute dazu.

Meistertrainer Friedel Rausch setzte sich für Zibung ein

Der FC Luzern ohne Zibung? Das scheint fast unvorstellbar. Im Frühling 2004 musste sich aber sogar der Meistertrainer Friedel Rausch persönlich für Zibung einsetzen. Auch dank seinem prominenten Fürsprecher wurde Zibung FCL-Stammgoalie. «Friedel habe ich viel zu verdanken», sagt Zibung über den im November 2017 verstorbenen Rausch. Zibung blieb jahrelang Stammtorhüter, auch wenn es immer wieder Konkurrenz gab. Paolo Collaviti, Lorenzo Bucchi und Swen König kämpften um den Platz im FCL-Goal, Zibung behielt immer die Nase vorne. Bis der talentierte Jonas Omlin im März 2017 zur Nummer 1 befördert wurde. Zibung unterstützte als Ersatzgoalie den talentierten Obwaldner, der heute bei Basel spielt. Nachdem Omlin-Ersatz Mirko Salvi nicht immer überzeugte, kehrte Zibung im letzten Herbst ins FCL-Tor zurück, auch morgen gegen Sion dürfte er zwischen den Pfosten stehen.

Überschwängliche Freude: Zibung (rechts) feiert mit Trainer René Van Eck den Aufstieg in die Super League. (Bild: Sigi Tischler/Keystone (Luzern, 7. Mai 2006))

Überschwängliche Freude: Zibung (rechts) feiert mit Trainer René Van Eck den Aufstieg in die Super League. (Bild: Sigi Tischler/Keystone (Luzern, 7. Mai 2006))

Seit mehr als 18 Jahren steht der Hergiswiler beim FCL als Profi unter Vertrag. Dass er so lange treu sein würde, war ihm früher aber alles andere als klar. Im ersten Porträt über Zibung 2004 in unserer Zeitung meinte der damals neue Stammgoalie des FCL, dass sein Ziel die EM 2008 sei. «Ob ich es schaffe, ist eine andere Frage. Aber ich habe den Ehrgeiz, als Goalie etwas zu erreichen.»

Den Ehrgeiz behielt Zibung, mit einer Nationalmannschaftskarriere klappte es dennoch nie. Auch nicht mit einem Transfer ins Ausland. Dabei wurde sein Wechsel im April 2008 zu Borussia Dortmund von deutschen Medien bereits als fix vermeldet. «Es hätten zwei andere Transfer klappen müssen, damit mein Wechsel zu Dortmund zum Thema geworden wäre», sagt Zibung heute dazu. Nach den gescheiterten Verhandlungen meinte Zibung in unserer Zeitung:

«Natürlich ist es nicht mein Ziel, die ganze Karriere in der Schweiz zu verbringen.»

Nun ist es doch genau so gekommen. Zibung blieb nicht nur in der Schweiz, sondern stets beim FC Luzern. Dennoch habe er nicht das Gefühl, etwas verpasst zu haben. «Ich durfte meinem Weg gehen, und mit diesem bin ich mehr als zufrieden, auch ohne Auslandtransfer. Es macht mich stolz, so lange Teil dieses Vereins zu sein.» Angebote habe es einige gegeben, aber keines, das wirklich gepasst habe. «Für mich war es nie eine Option, als Ersatzgoalie in die Bundesliga zu wechseln. Meine Ambitionen waren immer, so gut zu werden, dass ich als Nummer 1 wechseln kann.»

Dazu kam es zwar nie, dafür erlebte Zibung eine Veränderung beim FC Luzern mit. Als er Stammgoalie wurde, spielten die Innerschweizer in der Challenge League, die Gegner hiessen Meyrin, Baulmes oder Baden. Seit dem Aufstieg 2006 hat sich der FCL nach und nach in der Super League etabliert, alles ist professioneller geworden. «Es hat sich enorm viel getan. Dort, wo heute die Hochhäuser stehen, waren früher Trainingsplätze. Die Veränderungen sind aber positiv, der FCL ist familiär geblieben.»

5:0-Heimsieg in der Barrage ist Zibungs grosses Highlight

Als grosses Highlight seiner Karriere nennt er das Barragespiel 2009. Mit einem wunderschönen 5:0-Heimsieg gegen den FC Lugano sicherte sich der FCL im letzten Spiel auf der Allmend den Ligaerhalt. In einem hochemotionalen Spiel hielt Zibung sogar einen Penalty. «Das war unglaublich», erinnert er sich.

Zibung grosses Highlight: Der 5:0-Sieg gegen den FC Lugano in der Barrage 2009. (Bild: Philipp Schmidli (Luzern, 13. Juni 2009)

Zibung grosses Highlight: Der 5:0-Sieg gegen den FC Lugano in der Barrage 2009. (Bild: Philipp Schmidli (Luzern, 13. Juni 2009)

Dem Routinier gefällt es beim FCL so gut, dass er kürzlich seinen Vertrag um eine weitere Saison bis im Sommer 2020 verlängerte. «Fussballspielen macht mir einfach Spass. Etwas im Team erreichen zu können, das gefällt mir sehr.»

Trotz seiner ewigen Zeit im FCL-­Goal will Zibung nicht als Legende bezeichnet werden. «Ihr könnt mich dann Legende nennen, wenn wir einen Pokal holen und ich Teil des Teams bin», sagt Zibung und lacht. Der Titel bleibt sein grosses Ziel, geholt hat er nämlich noch keinen einzigen. Dreimal stand Zibung im Cupfinal, der FCL verlor stets. «Einen Pokal mit dem FCL zu gewinnen wäre ein Traum.» Nun steht aber wohl vorerst Zibungs Jubiläumsspiel an, frühestens im Sommer 2020 soll seine Karriere zu Ende gehen. «Ich bin einfach glücklich so lange Teil des FC Luzern sein zu dürfen. Aber auch ich bin ersetzbar.»

Die Zahlen zu Zibungs Karriere

  • 1 Tor erzielt. Am 22. Mai 2004 traf Zibung in der 91. Minute per Elfmeter gegen La Chaux-de-Fonds zum 4:1.
  • 692 Gegentore hat Zibung kassiert. 99 in der Challenge League, 540 in der Super League, 40 im Schweizer Cup und 13 auf europäischer Stufe.
  • 499 Pflichtpartien absolvierte Zibung. 375 in der Super League, 77 in der Challenge League, dazu kommen 39 Cup-Spiele und 8 Europacup-Spiele.
  • 131 Partien blieb Zibung als FCL-Goalie ohne Gegentor: 95 in der Super League, 20 in der Challenge League, dazu kommen 16 Cup-Spiele.

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