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Der EM-Ball

Name soll Programm sein
adidas AG shareholders' meeting (Bild: PD)

adidas AG shareholders' meeting (Bild: PD)

Früher waren die Dinge im Fussball noch einfach. Ein Syndesmoseband hielt man für ein Fitnessgerät, die Viererkette für Schmuck, Elektrolyte für Ausserirdische – und der Ball war ganz klassisch aus Leder. Wenn es regnete, saugte er sich mit Wasser voll und wurde so schwer, dass jeder Kopfball ein Himmelfahrtskommando war. Der Name des Balls war: Ball.

Die Wissenschaft und moderne Marketingexperten haben dafür gesorgt, dass sich das geändert hat. Zu jedem grossen Turnier wird ein neues Spielgerät entwickelt. Bei der EM in Frankreich soll der Name Programm sein: Beau Jeu, schönes Spiel. 18 Monate hat die Entwicklung in Anspruch genommen, an der auch Real-Madrid-Spieler Gareth Bale mitwirkte. Sein Urteil, an dem auch die Marketingabteilung des Herstellers Adidas Freude haben dürfte: «Ich habe den Beau Jeu im Training getestet. Mit weiten Schüssen, Pässen und am Fuss bei hohem Tempo. Er ist brillant. Ich kann den Start des Turniers kaum erwarten.»

Auch optisch weiss der Ball zu überzeugen – hauptsächlich in den französischen Nationalfarben weiss, rot und blau. Die überwiegende Farbe ist weiss. Blau wird genutzt, um Akzente zu setzen. In Rot ­werden die einzelnen Ziffern der Jahreszahl 2016 aufgedruckt.

Kleines Detail am Rande: Innerhalb der Ziffern sind die Buchstaben E(2) U(0) R(1) O(6) ausgespart. Nicht, dass ein Spieler noch vergisst, wo er sich gerade befindet.

Benjamin Klett

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