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Der EVZ verliert gegen Bern trotz starker Leistung

Der EV Zug verliert gegen den SC Bern nach einem Gegentor zwei Sekunden vor Schluss 3:4. Es ist die achte Niederlage in Serie gegen den neuen Leader.
Sascha Fey
Trotz Gala-Vorstellung von Lino Martschini steht der EVZ am Ende mit leeren Händen da. (Bild: Alexandra Wey/Keystone (Zug, 23. November 2018))

Trotz Gala-Vorstellung von Lino Martschini steht der EVZ am Ende mit leeren Händen da. (Bild: Alexandra Wey/Keystone (Zug, 23. November 2018))

Kurz nach Spielhälfte war der Bann endlich gebrochen. Nach 195:39 Minuten ohne Treffer gegen SCB-Goalie Leonardo Genoni, der ab der kommenden Saison für die Zuger tätig ist, gelang Lino Martschini mit einem herrlichen Schuss von der blauen Linie der Ausgleich zum 1:1. Das Tor war überfällig, hatten doch die Zuger zuvor zahlreich gute Chancen vergeben.

Martschini zeichnete in der Folge auch für das 2:2 (43.) und 3:2 (51.) verantwortlich. Zunächst traf der Topskorer der Zentralschweizer per Penalty, in dem er Genoni zwischen den Schonern erwischte. Zuvor war der neue Schwede Dennis Everberg von Gaëtan Haas regelwidrig gestoppt worden, notabene während die Zuger einen Mann weniger auf dem Eis hatten. Das 3:2 schoss Martschini in doppelter Überzahl. Dem Flügelstürmer gelangen zum vierten Mal in der NLA drei Tore in einer Partie, womit er sein Saisontotal auf elf Treffer schraubte.

Das war für ihn am Ende aber nur ein schwacher Trost, kassierte doch der EVZ noch zwei Gegentore. «Das nützt mir und der Mannschaft nicht», sagte Martschini zu seinen drei Treffern. «Wir haben sehr vieles richtig gemacht und viel investiert. Die Enttäuschung ist gross, was ein gutes Zeichen ist. Wir erwarten mehr von uns.»

Etwas viel Pech für die Zuger

Das entscheidende 3:4 kassierten die Zuger auf fahrlässige Weise. Es ist unverständlich, dass Marc Arcobello zwei Sekunden vor Schluss dermassen frei zum Abschluss kommen kann. Das sah auch EVZ-Verteidiger Santeri Alatalo so: «Einer guten Mannschaft darf das nicht passieren. Wir müssen in dieser Situation besser stehen. Wir hätten mehr verdient.»

Tatsächlich hatten die Zuger auch Pech. In der 54. Minute scheiterte Garrett Roe am Pfosten. Und das 2:1 für die Berner hätte wegen eines Icings der Gäste nicht zählen dürfen. Allerdings hätte der Zuger Verteidiger Dominik Schlumpf noch die Möglichkeit gehabt, die Situation zu bereinigen. Martschini sah darin aber keinen Grund für die Niederlage. Solche Entscheide könne es geben und sie hätten ja im letzten Drittel eine Reaktion gezeigt. Im Startdrittel hatte das Heimteam dem Spiel klar den Stempel aufgedrückt. Dennoch lag es nach 20 Minuten durch ein Tor von Tristan Scherwey 59,7 Sekunden vor der ersten Pause 0:1 hinten. In der 18. Minute war das vermeintliche 1:0 der Zuger durch Miro Zryd nach einer Coaches Challenge von Kari Jalonen wegen Offsides aberkannt worden, was ein richtiger Entscheid war.

Den Sprung an die Tabellenspitze verpassten die Zuger. Dennoch können sie viel Positives mitnehmen. Alatalo hob unter anderem den Kampfgeist hervor. «Wir müssen so weitermachen wie heute, dann kommt es gut».

Zug – Bern 3:4 (0:1, 1:1, 2:2) 7145 Zuschauer. – SR Lemelin/Hebeisen, Kovacs/Schlegel. – Tore: 20. (19:01) Scherwey (Sciaroni) 0:1. 31. Martschini 1:1. 36. Moser (Ebbett) 1:2. 43. Martschini (Ausschluss Klingberg!) 2:2 (Penalty). 51. Martschini (Everberg/Ausschlüsse Almquist, Krueger) 3:2. 58. Andersson (Arcobello/Ausschluss Thiry) 3:3. 60. (59:58) Arcobello 3:4. Strafen: 4-mal 2 Minuten gegen Zug, 5-mal 2 Minuten gegen Bern. Zug: Stephan; Schlumpf, Stadler; Thiry, Alatalo; Zryd, Zgraggen; Klingberg, Roe, Everberg; Martschini, McIntyre, Suri; Lammer, Senteler, Simion; Schnyder, Albrecht, Zehnder; Leuenberger. Bern: Genoni; Burren, Almquist; Krueger, Blum; Andersson, Beat Gerber; Kamerzin; Rüfenacht, Arcobello, Moser; Boychuk, Ebbett, Kämpf; Sciaroni, Haas, Scherwey; Berger, Heim, Bieber; Grassi.

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