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Der FC Wil gewinnt gegen Aarau und grüsst von Platz zwei

Dank einer defensiv einwandfreien Leistung bezwingt Wil den nächsten Aufstiegsanwärter. Der FC Aarau schlittert so in eine Krise und klebt weiter am Tabellenende fest. Ganz anders die Ostschweiz.
Gianluca Lombardi
Torschütze Nikki Havenaar bejubelt das 1:0. (Bild_ Gianluca Lombardi)

Torschütze Nikki Havenaar bejubelt das 1:0. (Bild_ Gianluca Lombardi)

Der Start in die Partie zwischen Wil und den Gästen aus Aarau verlief äusserst verhalten. In der ersten Viertelstunde gab es keine nennenswerten Abschlüsse zu verzeichnen. Die erste Halbchance gehörte den Wilern, der ­Abschluss von Silvio ging dann aber doch deutlich am Tor vorbei. Auch die nächste Torchance ­gehörte den Hausherren, diese sorgte zugleich für die Führung. Nach einer Ecke von rechts setzte sich Nikki Havenaar in der Mitte durch und beförderte den Ball per Kopf ins Tor.

Die Reaktion der Aarauer fiel bescheiden aus. Zum vierten Mal lag man diese Saison in Rückstand. Zwar liessen die Gäste den Ball gut durch die eigenen Reihen laufen, taten sich aber vor allem in der gegnerischen Platzhälfte schwer. So verzeichneten die Aargauer zwar ein deutliches Plus an Abschlüssen, diese erfolgten aber oft aus der Distanz und wurden kaum gefährlich. Knapp eine ­halbe Stunde war gespielt, als die Gäste dann doch zu einer guten Tormöglichkeit kamen. Wils Abwehrspieler Fuad Rahimi klärte aber kurz vor der Torlinie. Vor ­allem die vielen Abschlüsse aus grosser Distanz schienen zu dieser Zeit sinnbildlich für die Aarauer Situation zu stehen.

Silvano Schäppi entscheidet das Spiel

Im zweiten Durchgang bot sich den Zuschauern ein ähnliches Bild. Die Aarauer verzeichneten viel Ballbesitz, kamen aber nur selten zu gefährlichen Abschlüssen. Ganz anders die Akteure von Wils Trainer Konrad Fünfstück. Hinten stand die Mannschaft solide und versuchte, immer wieder über schnelle Konter vor das Tor zu kommen. Nach einer Stunde fand eine Flanke von Michael Goncalves den Kopf von Silvano Schäppi. Dieser erhöhte auf 2:0 und brachte damit den FC Aarau völlig aus dem Konzept.

In der Folge verpufften die Angriffsversuche der Gäste oft bereits früh im Aufbauspiel, fortan bestimmten Fehlpässe und verlorene Zweikämpfe die Bemühungen der Aarauer. Diese hätten sich nicht beklagen dürfen, wenn die Wiler gar auf 3:0 erhöht hätten. Stürmer Silvio vergab aber aus bester Position und scheiterte an Neuzugang Djordje Nikolic.

Als Nächstes wartet Uzwil im Cup

«Ich denke, wir haben verdient gewonnen. Wir waren taktisch gut eingestellt, hatten einen Plan und waren eng am Mann», so ein sichtlich zufriedener Trainer Fünfstück nach dem Spiel. Es ­waren die gleichen positiven Eigenschaften, welche schon vor ­Wochenfrist gegen Servette zum Erfolg geführt zu hatten. Der FC Wil ist derzeit in einer guten ­Verfassung. Es gilt, diese Form zu konservieren.

Die Meisterschaft ruht nun für zwei Wochen, und die erste Runde des Schweizer Cups steht an. Der FC Wil trifft im Regionalderby auswärts auf den FC Uzwil. Auch die kommenden zwei ­Partien in der Challenge League finden auf fremdem Terrain statt. Dort warten sowohl der Aufsteiger SC Kriens als auch der FC Chiasso auf die Ostschweizer.

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