Der FCL hat seinen Trainingsstart um 14 Tage auf den 25. Mai verschoben

Die Spieler des FC Luzern müssen sich noch einmal zwei Wochen gedulden, bevor sie erstmals seit Mitte März mit der Mannschaft trainieren können. Am 25. Mai beginnt der Betrieb in der Swisspor-Arena wieder. 

Daniel Wyrsch
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Die Luzerner Profis Pascal Schürpf (vorne links) und Stefan Knezevic (vorne Mitte) während der Vorbereitung im vergangenen Sommer.

Die Luzerner Profis Pascal Schürpf (vorne links) und Stefan Knezevic (vorne Mitte) während der Vorbereitung im vergangenen Sommer. 

Bild: Martin Meienberger/Freshfocus (Luzern, 17. Juni 2019)

Statt übermorgen Montag wird der FC Luzern 14 Tage später am 25. Mai wieder trainieren. Nur zwei Tage später, am 27. Mai, wird der Bundesrat entscheiden, ob die Meisterschaft in den beiden obersten Schweizer Ligen am 19. bis 21. Juni überhaupt wieder aufgenommen werden kann. 

Für Trainer Fabio Celestini und seine Mannschaft würden also knapp vier Wochen Zeit bleiben, sich auf die restlichen 13 Spieltage der Super League und möglichen drei Runden im Cup vorzubereiten. Der FCL ist im K.o.-Wettbewerb für die Viertelfinals zu Hause gegen die Young Boys qualifiziert. 

Bundesgelder bleiben Diskussionspunkt

Bekanntlich wird in dieser Corona-Saison nicht mehr Fussball vor Zuschauern gespielt. Die fehlenden Einnahmen aus dem Ticketing sind weiterhin ein grosses Thema, denn den Vereinen fehlen substanzielle Mittel, um den Profibetrieb aufrecht zu erhalten. Noch immer erhoffen sich die Klubs finanzielle Unterstützung des Bundes. 

Weil das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) am Donnerstag entschieden hat, die Kurzarbeit für Trainer und Spieler per Trainingsbeginn einzustellen, nehmen Vereine wie der FCL und SC Kriens (Challenge League) den Betrieb erst Ende Mai wieder auf. So erhalten sie länger Gelder via Kurzarbeit. Beim SCK gehen die Lichter im Stadion Kleinfeld am 28. Mai wieder an. Das entschied der Club am Freitag.

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