Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Der HC Kriens-Luzern muss improvisieren

Kriens gastiert am Mittwoch bei Wacker Thun (19.30), und die Zielvorgabe ist klar: Saisonsieg Nummer sechs.
Roland Bucher
Goran Perkovac, Trainer des HC Kriens-Luzern. (Bild: Philipp Schmidli, Kriens, 4. September 2018)

Goran Perkovac, Trainer des HC Kriens-Luzern. (Bild: Philipp Schmidli, Kriens, 4. September 2018)

Die Krienser NLA-Handballer haben in dieser jungen Saison bisher eigentlich fast alles richtig gemacht. Fünf Siege platzieren das Team von Trainer Goran Perkovac auf Rang zwei, der Tempohandball bereitet Spass, die Fans klopfen sich auf die Schultern: wir sind wieder wer!

Was der HCK nicht in einer oft entscheidenden Art und Weise beeinflussen kann, das sind die medizinischen Hürden, die sich in den Weg stellen. Sein Pech: mit Jerney Papez, dem Aufbauer, und Severin Ramseier, dem auch in der Nationalmannschaft gefragten Flügel, fallen gleich zwei Linkshänder mit Bänderverletzungen im Fuss mindestens zwei Wochen – wenn nicht länger – aus. «Unser Kader ist schmal und jetzt noch dünner geworden», sagt Perkovac pragmatisch, «doch wir nehmen diese Herausforderung an.» Bedeutet in der handballerischen Kernsprache des kroatischen Olympiasiegers: «Wir wollen in Thun punkten. Basta. Das traue in meiner Equipe zu. Sie hat Fortschritte gemacht, muss sich auch gegen einen sehr guten und vor allem äusserst heimstarken Widersacher wie Thun nicht fürchten»

Vertrauen in die junge Garde

Perkovacs Zuversicht trägt Initialen. Jene von Moritz Oertli beispielsweise, dem Sohn von HCK-Manager Nick Christen: das erst 19-jährige Talent wird im Rückraum wichtige Aufgaben übernehmen, für Papez die Lücke stopfen und Captain Hofstetter entlasten. «Wir müssen improvisieren», erklärt Perkovac die Ausgangslage, «doch ich habe absolutes Vertrauen in die Notnägel.»

Nicht zuletzt auch in Amman Idrizi (21), den Jungspund, der für Ramseier auf der rechten Flanke wichtige Impulse erwirken soll. Idrizi bewies mit vier schön herausgespielten Treffern beim hohen Sieg gegen Bern, dass er das Rüstzeug besitzt, sich in der NLA zu behaupten: «Er muss noch viel lernen», betont Perkovac, «aber er ist auf einem guten Weg.»

Zuletzt viel Selbstvertrauen geholt

So dass der Trainer, obwohl mit Tim Rellstab ein weiterer Rookie mehrere Wochen ausfällt, zu sagen wagt: «Wacker Thun ist ein sehr gefährlicher Gegner. Aber wir haben uns viel Selbstvertrauen geholt.» Genug, behauptet er, um auch diese Aufgabe zu bewältigen.

NLA Männer

Mittwoch, 19.30: Wacker Thun – Kriens-Luzern. Pfadi Winterthur – GC Amicitia Zürich. – 19.45: BSV Bern – RTV Basel. – 20.00: Suhr Aarau – Endingen.

  1. Winterthur 6 5 1 0 180:160 11
  2. Kriens-Luzern 6 5 0 1 179:153 10
  3. Schaffhausen 6 4 0 2 192:157 8
  4. St. Otmar 6 4 0 2 181:174 8
  5. Wacker Thun 6 3 0 3 165:160 6
  6. Suhr Aarau 5 2 1 2 115:120 5
  7. BSV Bern 6 1 2 3 163:167 4
  8. GC Amicitia 6 1 1 4 128:157 3
  9. Endingen 5 0 2 3 124:140 2
  10. RTV Basel 6 0 1 5 148:187 1

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.