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Kommentar

Der Hoffnungsträger heisst Heusler

Trotz heftiger Kritik bleibt Peter Gilliéron bis im Mai 2019 Präsident des Schweizerischen Fussballverbands. Aber er kündigte umfassende Reformen an. Eine zentrale Rolle in diesem Prozess bekommt der frühere FC-Basel-Präsident Bernhard Heusler.
Christian Brägger

Es mutet skurril an, wenn sich die Protagonisten des Schweizer Fussballverbands (SFV) erst 52 Tage nach dem WM-Achtelfinal-Out der Öffentlichkeit stellen. Mehr noch: Bei diesen Nachwehen, welche die Auf- und Fehltritte der Schweizer in Russland und nach der Heimkehr hinterlassen haben, ist eine solche lange Pause ein «No-Go».

Sportredaktor Christian Brägger.

Sportredaktor Christian Brägger.

Immerhin legten Peter Gilliéron (Präsident), Claudio Sulser (Nationalteam-Delegierter) und Vladimir Petkovic (Nationaltrainer), die nach dem Turnier unter Beschuss geraten sind, gestern einen guten Auftritt hin – wohl auch deshalb, weil sie derzeit nichts zu befürchten haben. Erst im Mai 2019 wird es für den als konservativ geltenden Gilliéron nach der fünften Amtszeit nicht mehr weitergehen. Das ist gut so, eine Veränderung an der Verbandsspitze ist nach zehn Jahren dringend nötig. Petkovic bleibt vorerst unangetastet, ihm wird man aber genauer auf die Finger schauen. Diese Chance hat er verdient. Am ehesten in Bedrängnis ist Sulser, dessen Führungsschwäche in den vergangenen Monaten für alle sichtbar wurde. Gut möglich, dass er einem vollamtlichen Nationalteam-Sportchef weichen muss – wenn Bernhard Heusler zu diesem Schluss kommen sollte. Der Ex-FCB-Präsident wird Verband und Nationalteam genau durchleuchten.

Heusler wird Mängel finden und Massnahmen vorschlagen. Der SFV-Zentralvorstand muss dann dem bekundeten Reformwillen Folge leisten. Heusler ist die perfekte Wahl für die Reform, obwohl er selber Mitglied des Zentralvorstands ist. Keiner kennt die angestaubten Strukturen besser als der Basler. Vor allem weiss niemand besser, was es braucht, um erfolgreich zu sein.

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