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Der Ligaerhalt für Fortitudo Gossau ist wieder realistisch

Mit dem 26:25- Sieg gegen GC Amicitia Zürich bringt sich Fortitudo Gossau nach dem zweiten Nationalliga A-Playout-Spiel wieder zurück in den Kampf um den Ligaerhalt.
Fritz Bischoff
Nils Ham von Fortitudo Gossau in Aktion. (Bild: Michel Canonica)

Nils Ham von Fortitudo Gossau in Aktion. (Bild: Michel Canonica)

Am 30. April 2008 ist Fortitudo Gossau dank eines 30:25 in der letzten Partie der NLB-Finalrunde bei Stäfa unter Trainer Predrag Borkovic erstmals in seiner Vereinsgeschichte in die Nationalliga A aufgestiegen und hat sich seither beharrlich in der höchsten Liga gehalten. In der vergangenen Meisterschaft gelang sogar erstmals die Qualifikation für den Playoff-Viertelfinal.

Nicht nur diesem Umstand geschuldet haben sich die Gossauer zu den «Unabsteigbaren» gemacht, gelang ihnen der Ligaerhalt doch nicht selten in extremis. Auf solch Wunderbares darf Fortitudo seit Donnerstagabend auch wieder hoffen, denn nach dem 26:25-Sieg im zweiten Playout-Vergleich mit GC Amicitia stehen die Zeichen bei einer 1:1-Bilanz in der Best-of-Five-Serie wieder eher auf Ligaerhalt denn auf Abstieg. Nach der elften Saison in Folge in der Nationalliga A scheint der Gang in die Nationalliga B einmal mehr abwendbar.

Zu alten Stärken zurückgefunden

Obwohl die unter dem in der ersten Saisonhälfte verantwortlichen Trainer Markus Klemencic eingehandelten Schwächen und Defizite von seinem Nachfolger Oliver Roth im neuen Jahr nicht einfach weggewischt werden konnten, hat das Team am Donnerstagabend zu alten Stärken und Tugenden zurückgefunden. Captain Gabriel Würth, der als einziger Spieler des aktuellen Teams bereits beim Aufstieg vor elf Jahren dabei war:

«Nachdem die erste Saisonhälfte in verschiedener Beziehung nicht optimal verlief, haben wir jüngst sicherlich wieder Fortschritte gemacht. Dieser Sieg gegen die Zürcher hat seinen Grund in Geduld, Kampf und der Umsetzung der Vorgaben unseres Trainers.»

Schwächephase abgefangen

Wenig hätte jedoch im zweiten Playout-Spiel gefehlt, und mit der Freude nach der Schlusssirene wäre nichts gewesen, denn GC Amicitia hatte nach dem 26:25 in der letzten Minute noch die Möglichkeit für einen Angriff und damit zum möglichen Ausgleich. Doch daraus wurde nichts, die Gossauer, die ohne die verletzten Samuel Weingartner und Dano Waldburger auskommen mussten, konnten zum Siegestanz ansetzen.

Im Mittelpunkt stand dabei Torhüter Ronan Le Peillet. Er zeigte eine herausragende Leistung und schien die gegnerischen Würfe nicht selten zu erahnen. «Die Leistung unseres Torhüters war extrem wichtig, doch ebenso wichtig war unsere gesamte Defensivarbeit», stellte Gabriel Würth fest. Sein Team war über die gesamte Spielzeit das bessere und schien die Lehren aus der Niederlage im ersten Spiel in Zürich gezogen zu haben.

Die Gossauer lagen in der 1. Halbzeit mehrheitlich vorne und führten zur Pause 14:11. Zu Beginn des zweiten Durchganges zogen sie wie schon im ersten Playout-Spiel wieder eine Schwächephase ein. Doch am Donnerstag fingen sie sich nach dem 16:18-Rückstand wieder auf und gingen Mitte der 2. Halbzeit gar 20:18 in Führung. Diese Besserstellung gab das Heimteam nicht mehr ab und lag in der 53. Minute gar mit vier Treffern (25:21) vorne. «Auch in der Schlussphase liessen wir den Ball gut zirkulieren und gingen keine unnötigen Risiken ein, so dass wir jetzt wieder auf einem guten Weg zum Ligaerhalt sind», blickte Gabriel Würth schon auf die kommenden Partien voraus.

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