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Das Radballturnier ist ein Olma-Geheimtipp

Heute findet im Athletik-Zentrum das 72. Olma-Radballturnier statt. Mit dabei sind neben dem Weltmeister drei Schweizer Teams. Altdorf, Pfungen und St.Gallen starten unter unterschiedlichen Vorzeichen.
Philipp Wolf
Matias Klarer und Adrian Osterwalder (in Grün) bestreiten heute ihr letztes Olma-Radballturnier. (Bild: Urs Bucher)

Matias Klarer und Adrian Osterwalder (in Grün) bestreiten heute ihr letztes Olma-Radballturnier. (Bild: Urs Bucher)

An der Olma gibt es heute Weltmeister zu sehen. Die deutschen Cousins Bernd und Gerhard Mlady sind derzeit die besten ihres Fachs und führen das Teilnehmerfeld des 72. Olma Radballturniers an. Pressechef Silvan Rohner sagt: «Vom Teilnehmerfeld und Publikumsaufkommen her ist es definitiv eines der besten Turniere in der Schweiz.» Die Zuschauerzahl hängt stark davon ab, wie viele Olma-Besucher den Weg ans Turnier finden. «Da könnten noch mehr vorbeischauen», sagt Rohner.

Zwar ist der Radballanlass in der Olma-Broschüre aufgeführt und wird finanziell von den Organisatoren unterstützt. Durch die räumliche Trennung von Spielort und Festgelände besteht zwischen Weltcup-Event und Volksfest lediglich eine lose Bindung. Das Radballturnier ist mehr Geheimtipp als Fixpunkt des ersten Olma-Samstags. Wer dennoch im Athletik-Zentrum vorbei schaut, bekomme Spitzenradball zu sehen, so Rohner. Mit Blick auf die teilnehmenden Teams benennt er das Weltmeisterteam aus der deutschen Ortschaft Stein und die Schweizer Mannschaft aus Altdorf als Favoriten.

Mit Ambitionen und Fragezeichen

Das St. Galler Team, das von einer Wildcard profitiert, bestreitet sogleich sein letztes Olma-Turnier. Sowohl Matias Klarer als auch Adrian Osterwalder beenden ihre Karriere. Im Falle des Heimteams, sagt Rohner, wäre bereits der neunte von zehn Plätzen ein erfreuliches Resultat. Als einzige NLB-Mannschaft geht sie ohne Ambitionen in den Weltcup-Anlass.

Während Rohner der Altdorfer Equipe, die sich auf dem Weg zum Schweizer-Meister-Titel befindet, den Turniersieg zutraut, sieht er Pfungen lediglich im erweiterten Kreis der Favoriten. Wenig überraschend sieht eben dieses Team, bestehend aus Severin und Benjamin Waibel, die Ausgangslage anders. Nach dem Gewinn der EM-Silbermedaille im Sommer wäre den Brüdern durchaus ein Coup an der Olma zuzutrauen. Wäre. Denn Severin Waibel laboriert derzeit an einem Bandscheibenvorfall. Benjamin Waibel selbst erlitt erst diesen Sommer dieselbe Verletzung. Das erschwerte die Vorbereitung auf die Herbstsaison.

Am Turnier im Athletik-Zentrum «steht und fällt es mit dem Rücken meines Bruders» sagt Benjamin Waibel. Hält der Rücken, so erwarten die beiden, ihre Vorrundengruppe zu gewinnen und rechnen sich gute Chancen aus, den Final zu erreichen. Trotz der Sorgen um die Tagesform blicken die Pfungener dem Olma-Turnier mit Vorfreude entgegen. «Uns liegt der Boden in der Halle und für uns ist St. Gallen bei weitem der Weltcupanlass, der am einfachsten zu erreichen ist», sagt Benjamin Waibel. Zudem sei die Stimmung in St. Gallen jeweils sehr gut.

Hoffnung auf Publikum des Olma-Umzugs

Dem pflichtet Rohner bei, doch wünscht er sich, dass noch mehr Besucher des Olma-Umzugs den Weg ins Athletik-Zentrum finden. Schliesslich führt der Festzug nahe an der Halle vorbei. Vor allem am Abend wäre ein grösseres Publikum möglich. «Da stehen so viele Leute vor den Hallen herum. Wenn da nur ein paar hundert von ihnen zum Radball kämen», sagt Rohner.

Das Radballturnier am Rande der Olma sei schliesslich prädestiniert dazu, den Sport einem breiteren Publikum näherzubringen, so Rohner. Trotzdem wird wohl auch heute das Gros der Zuschauer aus Radballanhängern und Clubmitgliedern bestehen. Diese lassen sich die Gelegenheit nicht entgehen, Weltmeister live zu sehen.

Radball bis spätabends

Das 72. Olma Radballturnier im Athletik-Zentrum beginnt um 12.30 Uhr. Der Eintritt ist frei. Den gesamten Nachmittag hindurch bestreiten die zehn teilnehmenden Mannschaften in zwei Gruppen à fünf Equipen die Vorrunde. Nach 19.30 Uhr folgen die Platzierungsspiele und die Halbfinals. Dazwischen gibt es eine Kunstrad-Showeinlage der Vereine aus Uzwil und Amriswil. Kurz vor 22 Uhr wird schliesslich im Final der Sieger des Weltcup-Anlasses bestimmt. (pw)

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