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SC Kriens: Der Topskorer soll bleiben

Der SC Kriens hat nach seinem Aufstieg in die Challenge League und einer kurzen Pause das Training wieder aufgenommen. Die wichtigsten, aktuellsten Fragen zum SCK und die Antworten dazu.
Turi Bucher
Kriens-Topstürmer Saleh Chihadeh im Training, beobachtet von Trainer Bruno Berner. (Bild: Philipp Schmidli (Emmenbrücke, 19. Juni 2018))

Kriens-Topstürmer Saleh Chihadeh im Training, beobachtet von Trainer Bruno Berner. (Bild: Philipp Schmidli (Emmenbrücke, 19. Juni 2018))

Wie hoch wird für den SC Kriens das Budget in der Challenge League sein?

Die Krienser werden die von der Swiss Football League ausgeschütteten rund 700 000 Franken an TV-Geldern für die 1. Mannschaft verwenden. Dazu kommt dasselbe Budget aus dem vergangenen Jahr in der Promotion League. «Macht zusammen ein Budget von 1,3 Millionen Franken», rechnet SCK-Präsident Werner Baumgartner vor.


Welche Topspieler hat der SC Kriens für die Saison in der zweithöchsten Liga engagiert?

Ein richtiger «Königstransfer» fehlt. «Wir wollten vor allem den Kern der Mannschaft, der so erfolgreich gespielt hat, zusammenhalten», erklärt SCK-Sportchef Bruno Galliker. «Wir glauben, dass wir bereits Routine im Team haben, deshalb haben wir junge, hungrige Spieler geholt.» Auffällig: Einen neuen Stürmer kann Kriens nicht präsentieren.

Zuzüge: Simon Enzler (Torhüter, 20/FC Luzern), Jan Elvedi (Verteidiger, 21/Wohlen), Olivier Kleiner (Verteidiger, 22/Wohlen), Dario Kurmann (Verteidiger, 19/FC Kickers Luzern), Dario Ulrich (Mittelfeld, 20/FC Luzern), Marco Rüedi (Mittelfeld, 20/FC Luzern); Nikola Marunic (Assistenztrainer).


Bleibt der 20-fache Torschütze Saleh Chihadeh jetzt, oder geht er doch zum FC Sion?

Chihadeh trainiert mit Kriens. Vertraglich seien noch letzte Details offen, die seien aber nicht finanzieller Natur, wie Sportchef Galliker sagt. «Mündlich ist alles geregelt, für mich gilt jetzt: Ein Wort ist ein Wort. Ich hoffe, dass ich diese Woche alles klarmachen kann.» Zuletzt war der aus Naters stammende und hinter Djibril Cissé zweibeste Torschütze der Promotion League konkret beim und mit dem FC Sion im Gespräch.


Welche Spieler haben den SC Kriens verlassen?

Der auffälligste Abgang ist jener von Enis Ramadani. Kriens wollte den kreativen Offensivmann nicht weiter verpflichten, setzt auf andere Mittelfeldspieler.

Abgänge: Enis Ramadani, Goran Stojanov, Bojan Malbasic, Nahuel Allou (alle Mittelfeld).


Wie funktioniert eigentlich die Zusammenarbeit mit dem FC Luzern?

«Ich bin zufrieden», sagt Galliker. «Dass wir keine Spieler erhalten, die sich zuletzt beim FCL durchgesetzt haben, ist ja klar.» Besonders brisant: Der Transfer von FCL-Goalie Simon Enzler, der Challenge-League-Erfahrung holen soll. Ihm steht aber Sebastian Osigwe, der eine hervorragende Saison hinter sich hat, vor der Nase. «Osigwe startet als Nummer eins», sagt Trainer Bruno Berner.


Wann kann der SC Kriens endlich in seinem neuen Stadion spielen?

Präsident Werner Baumgartner schaut schon ein wenig verdrossen drein, wenn er diese Frage beantworten muss. Weil: Er kann sie nicht beantworten. Die Infrastruktur in der Haupttribüne soll termingerecht am 6. August parat sein. Aber wann endlich auf dem nigelnagelneuen Kleinfeld-Kunstrasen Challenge-League-Fussball gespielt wird, können Baumgartner sowie Bauherr noch nicht definitiv beantworten.


Wo spielt Kriens seine «Heimspiele» also vorerst?

Das Startspiel in die Challenge-League-Saison trägt der SC Kriens sowieso auswärts in Lausanne (Freitag, 20. Juli, 20.00) beim Super-League-Absteiger aus. Die «Heimspiele» 2 (Rapperswil-Jona) und 5 (Wil) finden in der Luzerner Swisspor-Arena statt. Die Partien 3 (Aarau) und 4 (Winterthur) finden auswärts statt. Laut Präsident Baumgartner soll am 22. September (Chiasso) endlich die Kleinfeld-Premiere stattfinden. Sportlich ein Ärgernis für Trainer Berner? «Nein, überhaupt nicht», sagt der Coach, «wir brauchen einen Platz mit zwei Toren, das genügt. Es ist eine Ehre für uns, in der Swisspor-Arena spielen zu können. Wichtig ist nicht das Stadion, wichtig ist, dass wir hungrig antreten.»


Welche Testspiele absolvieren die Krienser vor dem Saisonstart?

Fix terminiert sind bisher sechs Tests.

Testspiele: Kriens – Linth 04 (28. Juni). Kriens – Goldau (30. Juni). Kriens – Aarau (4. Juli). Schaffhausen – Kriens (6. Juli). Schötz – Kriens (10. Juli). Solothurn – Kriens (13. Juli).


Hätte Aufstiegstrainer Bruno Berner Kriens in Richtung FC Luzern verlassen, wenn er die Uefa-Pro-Trainerlizenz schon im Sack hätte?

«Hätte, wäre, wenn – solche spekulativen Fragen beantworte ich nicht», sagt Coach Berner.


Wie lautet das sportliche Ziel des SC Kriens?

Trainer Berner erklärt: «Wir wollen eine Bereicherung für die Challenge League sein. Und damit meine ich nicht, dass sich unsere Gegner in den Spielen gegen uns mit Punkten bereichern! Wir haben in der Promotion League erlebt: Siegen macht Spass. Gewisse Gegner werden nun ein anderes Kaliber haben als Gegner in der letzten Saison. Und andere Gegner werden das Niveau haben, welches wir aus den Spitzenkämpfen der Aufstiegssaison kennen.»


Wer wird Weltmeister?

Trainer Bruno Berner: «Brasilien ist fähig, sich zu steigern. Ich sehe die Brasilianer mindestens im Final.»

Offensivspieler Nico Siegrist: «Ich bin mütterlicherseits halber Italiener, da gibt’s diesmal leider nichts mitzufiebern. Als Schweizer hoffe ich deshalb auf die Schweiz. Frankreich ist für mich ein grosser Titelfavorit – die Franzosen haben offensiv sehr grosses Potenzial und sind defensiv stabil.»

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