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DEUTSCHE BUNDESLIGA: BVB-«Maskenmann» droht ein Nachspiel

Pierre-Emerick Aubameyang feiert seinen Treffer beim 1:1 im Derby gegen Schalke wieder einmal mit einer Maske. Der Jubel des Gabuners könnte nun ein Nachspiel haben.
Thomas Lipinski und Thomas Nowag (sid)
Aubameyang zelebriert sein Tor mit Maske und Teamkollege Shinji Kagawa. (Bild: Friedemann Vogel/EPA (Gelsenkirchen, 1. April 2017))

Aubameyang zelebriert sein Tor mit Maske und Teamkollege Shinji Kagawa. (Bild: Friedemann Vogel/EPA (Gelsenkirchen, 1. April 2017))

Thomas Lipinski und Thomas Nowag (SID)

Mit seinem 24. Saisontreffer hatte Pierre-Emerick Aubameyang den BVB in Führung gebracht (53.). Danach zog der 27-Jährige eine schwarz-rote Maske über. Zuvor hatte er schon zweimal als «Batman» Derbysiege gefeiert. Mit seinem Maskenjubel hat sich der Gabuner nun möglicherweise Ärger eingehandelt.

Die Maske war Werbung für seinen Sponsor Nike – einen Konkurrenten des BVB-Ausrüsters Puma. «Darüber werden wir noch mal reden. Dann wird es ­etwas schwieriger für ihn», sagte BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke. Aubameyang hatte die Maskerade jüngst in einem Nike-Werbespot getragen, in dem er als «The Masked Finisher» auftrat – als «maskierter Torjäger». Watzke zeigte sich davon durchaus genervt. Schliesslich war Aubameyang bereits beim Ligaspiel gegen Bayer Leverkusen (6:2) Anfang März auffällig geworden: Er hatte sich das berühmte «Swoosh»-Logo des amerikanischen Sportartikel-Giganten ins Haar rasieren und rot einfärben lassen.

Schalke-Trainer auf die Tribüne geschickt

Schalke musste gestern auf den verletzten Aussenverteidiger Sead Kolasinac verzichten, deshalb kam Coke zu seinem Saisondebüt. Der Spanier, im vergangenen Sommer für 4 Millionen Euro verpflichtet, hatte sich vor dem Bundesligastart eine Kreuzbandverletzung zugezogen.

20 Minuten lang lebte das Spiel von der Derby-Atmosphäre auf den Rängen, auf dem Platz geschah wenig Aufregendes, beide Teams wollten keine Fehler ­machen. Als die Schalker Abwehr zum ersten Mal unsortiert war, hätte Ousmane Dembélé bei­nahe die Dortmunder Führung erzielt, doch Torwart Ralf Fährmann passte auf (22.). Ein Freistoss von Daniel Caligiuri, der am langen Pfosten vorbeistrich (26.), war die erste nennenswerte Chance für die Gastgeber.

Auf der Gegenseite verfehlte Dembélé mit einem Schlenzer knapp das Ziel (30.). Der 19-jährige Franzose war in der ersten Hälfte der auffälligste Spieler, Torjäger Pierre-Emerick Aubameyang kam dagegen lange überhaupt nicht zum Zug. Seinen ersten Torschuss gab der Torjäger aus Gabun erst in der 34. Minute ab. Der BVB wurde dominanter, Schalke hatte schon im Aufbau grosse Probleme. In der zweiten Halbzeit steuerte Dortmund scheinbar einem Sieg entgegen, bis Thilo Kehrer (77.) zum Ausgleich für die Königsblauen traf. In der Nachspielzeit forderten die Schalker vehement Handelfmeter, Coach Markus Weinzierl wurde gar auf die Tribüne geschickt.

Schalke – Dortmund 1:1 (0:0)

62 271 Zuschauer. – Tore: 53. Aubame­yang 0:1. 77. Kehrer 1:1. – Bemerkungen: Schalke ohne Embolo (verletzt). Dortmund mit Bürki.

Schalke: Fährmann; Coke (70. Schöpf), Höwedes, Nastasic, Kehrer; Stambouli (70. Meyer), Bentaleb; Caligiuri, Goretzka, Choupo-Moting; Burgstaller (85. Huntelaar).

Dortmund: Bürki; Piszczek, Sokratis, Bartra; Weigl, Castro, Passlack (73. Guerreiro), Schmelzer (79. Mor); Kagawa (87. Pulisic), Dembélé; Aubameyang.

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