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Die aufregenden Tage von EVZ-Stürmer Lino Martschini

Flügel Lino Martschini lässt sich beim Sieg gegen Bern als Doppeltorschütze feiern – und wird demnächst Vater.
Sven Aregger
Lino Martschini feiert mit seinen Teamkollegen den Treffer zum 2:0. Bild: Daniela Frutiger/Freshfocus (Zug, 28. Sepember 2019)

Lino Martschini feiert mit seinen Teamkollegen den Treffer zum 2:0. Bild: Daniela Frutiger/Freshfocus (Zug, 28. Sepember 2019)

Der EV Zug erinnerte im Spiel gegen den SC Bern wieder an jene Mannschaft, die in der vergangenen Saison die Hockey-Schweiz verzückt hatte. Ein EV Zug mit unwiderstehlichem Offensivdrang und einer Verteidigung, die diesen Namen verdient. Ein konzentrierter, kämpferischer und spritziger EV Zug. «Es ist schön, wenn wir das Stadion rocken können», freute sich Lino Martschini nach dem 5:2-Heimsieg. «Wir haben vor dem Spiel viel diskutiert, was nicht gut gelaufen ist. Aber wir können nicht immer nur reden, wir müssen es auf dem Eis auch zeigen.»

Der wirbelige Flügel machte es vor, er steuerte zwei Tore bei. Den Treffer zum 2:0 realisierte er mit einem ausgefuchsten Penalty, jenen zum 4:0 mit einem satten Handgelenkschuss.

Ehefrau Cynthia ist hochschwanger

Martschini sagte: «Offensiv haben wir uns viele Scheiben zurückgekämpft. Das hatten wir in den vorherigen Spielen vermissen lassen. Ich hatte nie das Gefühl, dass wir den Match gegen Bern verlieren können.» Und womöglich brauchte es diesen Sieg in einem hitzigen Spiel mit Playoff-Charakter, um den Knopf zu lösen. Der Stürmer aus Luzern sprach denn auch von einem «Schritt, der uns Selbstvertrauen gibt».

Lino Martschinis Frau Cynthia fieberte auf der Tribüne mit. Selbstverständlich war das nicht, die Kanadierin ist hochschwanger. Das Kind – ein Mädchen – wird in diesen Tagen erwartet. Deshalb hatte ein EVZ-Physiotherapeut am Samstag während des Spiels immer ein Telefon in Griffnähe, um Lino Martschini zu informieren, sollten bei Cyn­thia plötzlich die Wehen einsetzen. «Es ist eine aufregende Zeit für uns, die Vorfreude ist riesig», sagte der Zuger Goalgetter und verriet, dass das Kinderzimmer eingerichtet und der Name ausgewählt seien. «Alles ist bereit.» Der 26-jährige Martschini, der zum ersten Mal Vater wird, ist ein Familienmensch. «Ich hatte schon immer den Wunsch, eigenen Nachwuchs zu haben.»

Vielleicht sind die Martschinis bereits am Dienstag, wenn das nächste Zuger Heimspiel gegen Genf ansteht, zu dritt. Und wenn nicht, wird der Stürmer wie gewohnt seine Dienste auf dem Eis verrichten, während ein EVZ-Betreuer auf einen Anruf gefasst ist. Lino Martschini jedenfalls kann es kaum erwarten: «Ich wäre froh, wenn ich mit meiner Frau bald ins Spital gehen könnte.»

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