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Kommentar

Die Rad-Bronzemedaille von Stefan Küng ist eine historische Überraschung

Warum Bronze Hoffnung auf das nächste Jahr macht: Unser Kommentar zur WM-Medaille von Stefan Küng.
Raphael Gutzwiller
Raphael Gutzwiller

Raphael Gutzwiller

Stefan Küng holt sich an der Rad-WM Bronze. Es ist die Krönung einer bärenstarken Leistung. Lediglich im Schlussspurt kann er mit seinen Konkurrenten nicht ganz mithalten. Über die Renndistanz von 261 Kilometer ist es eine beeindruckende Vorstellung, die der 25-jährige Thurgauer abliefert.

Die Bronzemedaille ist für Küng viel mehr als ein Trostpreis. Sein Erfolg kommt überraschend, hat er doch in seiner Paradedisziplin Zeitfahren am Mittwoch enttäuscht.

Der Erfolg ist historisch für die Schweiz. 20 Jahre ist die letzte WM-Medaille beim Elite-Strassenrennen her. Damals holte Markus Zberg Silber. Seit dem Rücktritt von Fabian Cancellara 2016 klafft eine Lücke zur Weltspitze. Küng konnte sie nun erstmals an einem Grossanlass schliessen. Und die Tatsache, dass sich Routinier Michael Albasini (22.) und Talent Marc Hirschi (27.) in den Top 30 platzieren konnten, macht Hoffnung.

Hoffnung für das wichtige nächste Jahr. Die Olympischen Spiele und die Heim-WM in der Romandie stehen an. Auch dann darf man in erster Linie auf Stefan Küng hoffen.

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