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Die Dernière gegen Sion auf dem FCL-«Acker»

Am Sonntag spielt der FCL zum letzten Mal auf dem alten Geläuf der Swisspor-Arena. Danach wird der Rasen ausgewechselt.
Daniel Wyrsch
Der Gräserbestand in der Swisspor-Arena sorgte für Negativschlagzeilen. (Bild: Roger Grütter (18. September 2018))

Der Gräserbestand in der Swisspor-Arena sorgte für Negativschlagzeilen. (Bild: Roger Grütter (18. September 2018))

Nur noch einmal müssen die Profis des FC Luzern auf dem ungeliebten alten und stark ramponierten Spielfeld in der Swisspor-Arena antreten. Die Dernière des als «Acker» und «Kuhweide» verspotteten siebenjährigen Geläufs findet morgen gegen den FC Sion statt.

Bereits tags darauf beginnen die Erneuerungsarbeiten des Rasens. Aus diesem Anlass ist am Montag eine Art Spatenstich vorgesehen. Hierzu sind die generösen Rasensponsoren eingeladen. Rund 300 000 Franken kostet die neue Unterlage. Für das Nations-League-Heimspiel der Schweizer Nationalmannschaft am 18. November gegen den WM-Dritten Belgien wird der Rasen bereits eingespielt sein. Schon am 10. Oktober verlegt ein deutscher Spezialist den Rollrasen im FCL-Stadion, zehn Tage später können die Schützlinge von Trainer René Weiler das erste Heimspiel gegen den FC Thun auf dem neuen Feld bestreiten.

Der Rasen war das ganze Jahr im Frühlings-Modus

Christian Moroge, der Präsident der Sportplatzkommission des Schweizerischen Fussballverbandes (SFV), erklärt die bevorstehende Sanierung des Rasens: «Die anstehende Grasnarbe wird bis in eine Tiefe von drei bis vier Zentimetern abgeschält, mit neuem Lavater-Rasentragschicht-Gemisch aufgefüllt, planiert und anschliessend der neue Rollrasen verlegt.» Am Aufbau des Spielfeldes ändert sich nichts.

Dieser Aufbau war auch nicht der Anlass für die schweizweite Kritik. Für Negativschlagzeilen sorgte der Gräserbestand in der Swisspor-Arena. Moroge: «Es waren grosse Bestände von über 50 Prozent an Poa supina, etwas Poa annua und weniges an Poa trivialis sichtbar.» Das heisst für Leute ohne einschlägiges Wissen zu Fussball-Naturrasen: Luzerns Hauptplatz hat sich während der ganzen Saison so präsentiert, wie er sich normalerweise im Frühjahr bei Vegetationsbeginn zeigt. «Gleichzeit war die Durchwurzelungstiefe mit drei bis fünf Zentimeter relativ gering. Auffallend war ebenso, dass sich die Fremdgräser homogen über den ganzen Platz verteilten.» Zu diesen Zuständen kam es, weil der Rasen seit der Stadion-Eröffnung im Juli 2011 nie ersetzt worden ist.

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