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Nach dem Sieg von Fortitudo Gossau gegen Kriens-Luzern: Die Hoffnung lebt weiter

Nach dem Sieg gegen Kriens-Luzern darf Fortitudo Gossau weiter auf das Playoff hoffen. Die Gossauer gewinnen 26:23 (13:12).
Sarina Bischoff
Die Gossauer um Lucius Graf hatten für einmal keine Schwächephasen. (Bild: Ralph Ribi)

Die Gossauer um Lucius Graf hatten für einmal keine Schwächephasen. (Bild: Ralph Ribi)

Im Spiel gegen den deutlichen Tabellenführer der NLA-Abstiegsrunde siegte Fortitudo Gossau doch eher überraschend gegen die bereits fürs Playoff qualifizierten Krienser 26:23. Die Gossauer zeigten von Beginn weg, dass sie noch an die Qualifikation für das Playoff glauben, und führten während fast der ganzen Spieldauer.

Lediglich zu Beginn mussten sie Kriens-Luzern zweimal den Ausgleich zugestehen. «Nach der Niederlage von vergangener Woche gegen GC Amicitia hatten wir klar mehr Druck, und auch der Letzte merkte, dass es nun um alles geht», sagte Captain Gabriel Würth zur typischen Gossauer ­Situation zum Saisonende.

Starke Leistung der Gossauer Abwehr

Die St. Galler konnten dieses ­Resultat insbesondere dank einer starken Leistung in der Abwehr erzielen. In dieser arbeiteten sie aggressiv und meinst kompakt. Dazu konnten sie sich vor allem am Anfang auf einen starken Torhüter verlassen. Ronan Le Peillet hielt in den ersten zehn Minuten sieben Abschlüsse des Gegners und hatte so grossen Anteil am erfolgreichen Start. Jedoch konnten seine Mannschaftskollegen im Angriff zu wenig davon profitieren, unterliefen ihnen doch immer wieder einfache Fehler. So vermochten die Gossauer die Führung nie auf mehr als drei Tore auszubauen, und das Spiel gestaltete sich ausgeglichen und ohne Spektakel.

Nach dem Seitenwechsel ging es ähnlich ausgeglichen ­weiter. Gossau agierte aus einer soliden Abwehr heraus, nutzte im Angriff die Chancen, und Kriens-Luzern kam weiter nicht richtig auf Touren. Dabei pendelte sich der Vorsprung der Fürstenländer bei einem bis drei Toren ein.

Auffallend war, dass sich bei den St. Gallern zu keinem Zeitpunkt die sonst fast schon obligate Schwächephase einstellte. Sie zogen ihr Spiel durch, kämpften und kamen nicht ins Zittern. «Wir haben das Resultat in der zweiten Halbzeit ruhig runter­gespielt und einen starken Willen gezeigt», resümierte Würth.

Mit diesem Sieg und dem gleichzeitigen 28:25-Sieg von GC Amicitia gegen Basel trennt die drei Mannschaften nun nur noch ein Punkt. Zum Einzug ins Playoff müssen die St. Galler im letzten Spiel am Donnerstag gegen Basel gewinnen und auf Schützenhilfe von Kriens-Luzern hoffen, das gegen die Zürcher spielt.

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