Biathlon

In Realp beginnt am Wochenende die nationale Rennserie

Beim Leonteq-Cup können die Biathleten voraussichtlich von optimalen Bedingungen profitieren.

Urs Hanhart
Drucken
Teilen
Schauplatz des Leonteq-Cups: die Biathlonanlage in Realp.

Schauplatz des Leonteq-Cups: die Biathlonanlage in Realp.

Urs Hanhart

Ursprünglich hätte der Leonteq-Cup Anfang Dezember mit Wettkämpfen in Realp gestartet werden sollen. Wegen der Coronapandemie mussten die Rennen jedoch abgesagt werden. Am Wochenende nun wird die nationale Rennserie zur Erleichterung vieler Athleten endlich ihren Auftakt erleben. Die Langlaufgruppe Lausen und der Ski- und Sportclub Riehen führen im Biathlonzentrum in Realp zwei Wettkämpfe durch. Am Samstag wird ein Sprint ausgetragen und tags darauf folgt dann noch ein verkürzter Einzelwettkampf.

Im Urner Oberland liegt sehr viel Schnee, weshalb die Sportler bei den Startveranstaltungen voraussichtlich von optimalen Bedingungen profitieren können. Laut den Wetterprognosen soll es in Realp zwar sehr kalt werden, aber nur wenig Wind geben, was vor allem den schwächeren Schützen zugutekommen dürfte. Die auf einer Höhe von rund 1500 Meter gelegene Anlage gilt aber wegen der dünnen Luft auch so als sehr anspruchsvoll.

Strenges Schutzkonzept

Im Vergleich zu «normalen» Zeiten gibt es verschiedene coronabedingte Einschränkungen. Es gilt ein strenges Schutzkonzept. So werden nur Athleten zugelassen, die bei der Internationalen Biathlon-Union geführt sind. Nachmeldungen sind nicht möglich. Genau gleich wie im Welt- und Alpencup sind auch beim Leonteq-Cup keine Zuschauer zugelassen. Zutritt zum Wettkampfgelände gibt es nur mit vorheriger Akkreditierung, wobei auch die Anzahl der Betreuer beschränkt ist. Wegen Covid-19 ist die Challenger-Kategorie gestrichen worden. Im Programm figurieren die Kategorien Jugend 1 und 2, Juniorinnen und Junioren sowie Frauen und Männer. Am Samstag erfolgt der erste Start um 14.30 Uhr, am Sonntag um 10 Uhr.