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Erfolgstrainer Erdin verlängert beim Handball-Rekordmeister LC Brühl

Als Handballtrainer der Männer von Fortitudo Gossau verlor er in der NLA meistens. Seit Rolf Erdin das Frauenteam des LC Brühl übernahm, gab es lauter Siege. Deshalb steht einer Vertragsverlängerung nichts im Weg.
Daniel Good
Rolf Erdin: seit Oktober Trainer des LC Brühl. (Bild: Urs Bucher)

Rolf Erdin: seit Oktober Trainer des LC Brühl. (Bild: Urs Bucher)

Brühl ist Rekordmeister und steht mit bloss einem Verlustpunkt an der Spitze der NLA-Tabelle der Frauen. Die Ansprüche sind hoch in den Reihen des 30-fachen Schweizer Meisters. Schon nach zwei Runden und zwei Siegen trennte sich Brühl von Trainer Martin Gerstenecker. Der Österreicher fordere sie zu wenig, fanden die Spielerinnen.

Mindestens noch eine weitere Saison bei Brühl

Als Nachfolger Gersteneckers wurde – mit einem Vertrag bis Ende Saison 2018/19 – Rolf Erdin, der Schweizer Handballtrainer des Jahres, installiert. Erdin, ein früherer Captain St. Otmars, leistete während sechs Jahren gute Arbeit mit Gossau. Trotz vieler Niederlagen hielt er die Männer von Fortitudo stets in der NLA.

Auch mit Brühl ist Erdin erfolgreich, obschon viele Schlüsselspielerinnen verletzt sind. Seit der 41-Jährige im Amt ist, gewann Brühl alle Partien. Das ist ein neues Gefühl für den Trainer. Deshalb verlängerte Erdin den Vertrag mit Brühl bis zum Ende der kommenden Saison.

Neue Reize mit den Frauen

Erdin lässt hart trainieren. Zunächst versuchte er, das Abwehrverhalten seines neuen Teams zu verbessern. «Auch Frauen können in der Defensive hart einsteigen. Das ist eine Frage des Willens. Die Siege sind aber das Produkt aller Beteiligten, vom Goalie über das Team bis zum Trainerstab. Es passt. Alle geben sich Mühe», sagt Erdin, der zuvor während fast zehn Jahren Männerteams trainierte.

Schon in dieser Woche macht sich Erdin mit dem Stab Gedanken, wie es in der kommenden Saison weitergeht. Handballerinnen haben meistens Einjahresverträge, einen Beruf oder stecken in der Ausbildung. Über neue Titel spricht Erdin nicht. «Wir nehmen es von Spiel zu Spiel.»

Viele Chancen

Aber die Perspektiven, die eine Spitzenequipe bietet, haben es auch Erdin angetan. Ein Cupfinal, eine Meisterfeier oder Spiele im Europacup – das sind Reize, die er vom Männerhandball nicht kennt. Da hätte er noch 100 Jahre Trainer in Gossau sein können.

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