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Nico Gross: «Die Rangers? Erst war ich erstaunt»

Sven Aregger
War im Entwicklungscamp der New York Rangers: Nico Gross. Bild: Bill Wippert/ Getty)

War im Entwicklungscamp der New York Rangers: Nico Gross. Bild: Bill Wippert/ Getty)

Verteidiger Nico Gross ist im NHL-Eishockey-Draft in der vierten Runde vom vierfachen Stanley-Cup-Sieger New York Rangers gewählt worden. Der 18-jährige Bündner, der vom EV Zug an die kanadische Juniorenmannschaft Oshawa Generals ausgeliehen ist und dort voraussichtlich eine weitere Saison bestreitet, konnte diese Woche an einem Nachwuchstrainingslager der Rangers teilnehmen.

Nico Gross, wie haben Sie den NHL Draft erlebt?

Ich habe ihn zu Hause in Pontresina auf dem Laptop verfolgt. Als ich von den Rangers gezogen wurde, war ich zunächst erstaunt. Denn mit ihren Scouts hatte ich mich im Vorfeld kaum ausgetauscht. Aber natürlich freute ich mich. Es macht mich stolz, dass ich das Interesse einer solchen Traditionsorganisation geweckt habe. Fünf Minuten nach meinem Draft rief mich einer der Coaches an. Er lud mich in das sogenannte Entwicklungscamp ein. Bereits am nächsten Tag stieg ich in den Flieger nach New York.

In der US-Metropole erhielten Sie die Möglichkeit, Werbung in eigener Sache zu machen. Haben Sie diese Chance genutzt?

Ich glaube schon. Insgesamt waren 35 Talente im Camp. Die Konkurrenz ist gross, aber das ist bei allen NHL-Franchises so. Dreimal haben wir in internen Partien gegeneinander gespielt. Dabei lief es mir ziemlich gut, und auch die Coaches waren zufrieden. Es ging primär aber erst einmal darum, die Organisation kennen zu lernen.

Was hat Sie am meisten beeindruckt?

Die Professionalität. Allein neben dem Eis kümmern sich acht bis zehn Coaches um die Spieler. Sie vermittelten uns vor und nach den Eistrainings spezifische Übungen, die auf die individuellen Bedürfnisse zugeschnitten waren. Zudem konnten wir das Rangers-Stadion, den legendären Madison Square Garden mitten in Manhattan, besichtigen – auch die Garderoben. Gigantisch!

Tobias Geisser, Ihr Kollege im U20-Nationalteam, ist 2017 ebenfalls in der vierten Runde gedraftet worden. Nun erhielt er einen Einstiegsvertrag von den Washington Capitals. Macht das Ihnen Mut?

Auf jeden Fall. Die Entwicklung von Tobias zeigt mir, dass vieles möglich ist, wenn man daran glaubt und hart arbeitet. Auch für das Schweizer Hockey ist es gut, wenn junge Spieler über den NHL Draft den Sprung nach Nordamerika schaffen.

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