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Die Young Boys fertigen den FCZ ab wie gehabt: 4:0

Im Achtelfinal setzen sich die Berner im Stade de Suisse vor 13 500 Zuschauern nach überlegener zweiter Halbzeit gegen ihren Cup-Angstgegner souverän durch.
Markus Brütsch
Wütend schlägt FCZ-Goalie Yanik Brecher nach dem 0:3 den Ball noch einmal ins Netz (Bild: key).

Wütend schlägt FCZ-Goalie Yanik Brecher nach dem 0:3 den Ball noch einmal ins Netz (Bild: key).

Die Young Boys haben ihren Fluch in Cupspielen gegen den FC Zürich endlich besiegt. In der Meisterschaft seit 2014 in 17 Partien gegen die Zürcher ungeschlagen, hatten sie im K.o.-Wettbewerb zuletzt drei Mal in Folge eine Niederlage erlitten; mit dem Final 2018 als negativem Höhepunkt.

Im gestrigen Achtelfinal jedoch setzten sie das ungeschriebene Gesetz ausser Kraft und besiegten den Cupspezialisten (zehn Titel in elf Finals) mit 4:0. Sie stehen damit Anfang März im Viertelfinal und erfahren heute Abend nach Abschluss der Cuprunde, wen sie zum Gegner haben. Dass sie nach zwei gewonnenen Meistertiteln nun nach dem ersten Cupsieg seit 1987 lechzen, ist verständlich.

National seit 15
Pflichtspielen ungeschlagen

Die Berner bereiteten ihrem Trainer Gerado Seoane mit diesem Sieg ein schönes Geschenk zum 41. Geburtstag. Trotz sieben verletzten Stammspielern überstanden sie auch das 15. nationale Pflichtspiel der Saison ohne Niederlage. Den Vorteil nützend, dass das Heimrecht regelkonform abgetauscht worden war, weil das unterklassige GC ebenfalls ein Heimspiel zugelost bekommen hatte. «In der ersten Halbzeit haben wir einige Chancen zugelassen und es hätte anders laufen können», sagte Seoane, «aber danach sah es weniger wild aus, weil wir mit mehr Disziplin gespielt haben.»

Beim FCZ sah der nach seinem sonntäglichen Ausraster gesperrte Trainer Ludovic von der Tribüne aus, wie sein Team in der ersten Halbzeit mutig die Offensive suchte; beschwingt vom 3:2-Sieg über Leader Basel. Doch er musste auch mitansehen, wie Kramer aus fünf Metern an Goalie von Ballmoos scheiterte und Marchesano das leere Tor verfehlte. Und vor allem, wie sich der 18-jährige Aufbauer Sohm einen Fauxpas der bittersten Sorte leistete, als er, aus YB-Sicht, mit einem perfekt getimten Rückpass Ngamaleu die frühe Führung ermöglichte.

Hatten die von Assistenztrainer Alfons Gäste gecoachten Gäste darauf noch eine Antwort parat gehabt und waren YB gleichwertig gewesen, bedeutete Fassnachts Kopfball zum 2:0 – die Zürcher Innenverteidiger Nathan und Omeragic sahen schlecht aus – nach einem Corner die Vorentscheidung.

Denn nach der Pause spielte fast nur noch YB. Der Däne Sörensen traf zum 3:0 und in der Nachspielzeit sorgte dann Nsame mit dem vierten Tor dafür, dass der FCZ sein Lieblingsresultat erhielt: 0:4. In der Liga haben die Zürcher gegen YB schon zwei Mal sowie egen Basel und Lugano ebenfalls mit diesem Ergebnis verloren.

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