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Nach dem Nati-Flop gegen Dänemark: Die zehn spektakulärsten Aufholjagden im Fussball – auch der FCSG schaffte in der Meistersaison das unmöglich Scheinende

Das 3:3 der Schweizer Nationalmannschaft gegen Dänemark ist nicht das erste Mal, dass ein Team einen eindeutigen Vorsprung verspielt. Auch andere Spiele gingen dank spektakulärer Aufholjagden in die Geschichte ein.
Laura Widmer
Links: GC-Spieler Michai Tararache im Zweikampf mit St.Gallens Jairo. Rechts: Liverpools Steven Gerrard mit der Grätsche gegen Milans Kaka. (Bilder: Keystone)

Links: GC-Spieler Michai Tararache im Zweikampf mit St.Gallens Jairo. Rechts: Liverpools Steven Gerrard mit der Grätsche gegen Milans Kaka. (Bilder: Keystone)

4:4 von St.Gallen gegen GC in der Meistersaison

Der St. Galler Charles Amoah verliert im Zweikampf mit GC's Marian Zeman seinen rechten Schuh. (Bild: Steffen Schmidt/Keystone)

Der St. Galler Charles Amoah verliert im Zweikampf mit GC's Marian Zeman seinen rechten Schuh. (Bild: Steffen Schmidt/Keystone)

Bereits nach einer Viertelstunde liegt St.Gallen gegen GC mit 3:0 in Rückstand. Hakan Yakin, Stéphane Chapuisat und Bernt Haas treffen für den Zürcher Club. Doch dann trifft Charles Amoah zum 1:3. Es ist das Signal zur Aufholjagd. Ionel Gane verkürzt und mit dem Pausenpfiff gleicht Jairo zum 3:3 aus. In der zweiten Halbzeit fallen lange keine Tore, erst in der 90. Minute trifft Ricardo Cabanas zum 4:3. Damit scheint die Partie beendet. Doch Charles Amoah, will das Verdikt nicht akzeptieren. Mit dem letzten Angriff der Partie trifft er zum Ausgleich. Er wird in dieser Saison Torschützenkönig – und St.Gallen wird Schweizer Meister.

6:5-Sieg von GC über den FCZ im Cup

Der 6:5-Sieg nach Verlängerung von GC über den Stadtrivalen FC Zürich am 3. März 2004 geht als eines der verrücktesten Schweizer Cupspiele in die Geschichte ein. Der FCZ führte im Hardturm bis zur 83. Minute mit 5:2, ehe Eduardo mit zwei Toren und Petric den Rekordmeister noch in die Verlängerung retteten. Dort schoss Richard Nuñez das entscheidende Tor.

TSG Hoffenheim holt beim BVB 3:3

Borussia Dortmund spielt furiose 70 Minuten gegen die TSG Hoffenheim und führt völlig verdient mit 3:0. Dann drehen die Gäste aus Sinsheim auf und gleichen innerhalb von 12 Minuten aus. Aus Sicht des BVB ein unnötiger Punktverlust im Kampf um die aktuelle Meisterschaft.

4:4 von Deutschland gegen Schweden in der WM-Quali

In der 56. Minute liegt Deutschland bereits mit 4:0 vorne. Zweimal Klose und je einmal Mertesacker und Özil schossen die Tore für die deutsche Mannschaft. Kurz danach verkürzt Ibrahimovic für die Schweden. Danach geht's bergab für die deutsche Mannschaft: nach Toren von Lustig und Elmander trifft Rasmus Elm nach einem Kopfball von Ibrahimovic noch in der Nachspielzeit zum Ausgleich.

3:3 zwischen Liverpool und der AC Mailand im Final der Champions League

Liverpool liegt im Champions-League-Final gegen die AC Mailand früh zurück. Mailand geht durch ein Tor von Paolo Maldini in Führung und erhöht den Vorsprung bis zur Pause auf 3:0. Doch nach Wiederanpfiff beginnen die «sechs Minuten des Wahnsinns», in denen Kapitän Steven Gerard, Vladimir Smicer und Xabi Alonso den Ausgleich erzwingen. Beide Teams verpassen jedoch die Entscheidung in der regulären Spielzeit und müssen ins Elfmeterschiessen. Andriy Shevchenko verschiesst den entscheidenden Elfmeter – und Liverpool gewinnt in Istanbul die Champions League.

4:4 im Revierderby zwischen dem BVB und Schalke

Nach 25. Minuten scheint das Revierderby bereits entschieden - Borussia Dortmund führte zu diesem Zeitpunkt verdient mit 4:0 durch Tore von Aubameyang, Götze, Guerreiro und einem Schalker Eigentor. Doch dann startet Schalke eine Aufholjagd und Dortmund bricht nach dem ersten Gegentor durch Brugstaller in der 61. Minute ein. Nach Toren von Harit und Caligiuri trifft Naldo erst in der Nachspielzeit zum Ausgleich – und Schalke spricht danach von einem Sieg.

4:4 der Schweiz gegen den Aussenseiter Island

Island führt im WM-Qualispiel nach drei Minuten, doch die Schweiz erholt sich schnell von diesem Rückstand. Noch vor der Pause dreht sie das Spiel und liegt nach zwei Toren von Lichtsteiner und einem Tor von Schär in Führung. In der 51. Minute versenkte Dzemaili einen Penalty zum 4:1. Doch dann knickt die Schweiz ein. Sigthorsson sorgte Sekunden nach dem vierten Schweizer Tor für den zweiten isländischen Treffer, 12 Minuten später trifft Gudmundsson zum 4:3. Dieser trifft in der Nachspielzeit erneut und rettet Island mit seinem dritten Tor einen Punkt.

3:3 im Turiner Stadtderby zwischen Juventus und Torino

Ein traumatisches Turiner Stadtderby für alle Juve-Fans: Die Bianconeri liegen zur Pause mit 3:0 in Führung, dann beginnt die Aufholjagd der Granata: Cristiano Lucarelli, Marco Ferrante und Riccardo Maspero gleichen die Partie aus. Den grössten Aufreger gibt's in der 87. Minute: Juve-Verteidiger Tudor wird im Strafrum zu Fall gebracht, der Schiedsrichter zeigt auf den Elfemeterpunkt. Während die Diskussionen um den Penalty-Entscheid andauern, macht sich Maspero am Punkt zu schaffen. Mit mehreren Fusstritten gräbt er ein regelrechtes Loch in den Penalty-Punkt - mit Erfolg. Der eingewechselte Juve-Stürmer Marcelo Salas schiesst den Penalty weit über das Tor, das Turiner Stadtderby endet unentschieden. (ghi)

5:7 des FC Reading gegen Arsenal im Ligapokal

Nach 37 Minuten ist die Partie des englischen Ligapokals eigentlich schon entschieden, Reading führte gegen Arsenal mit 4:0. Ein Eigentor geht dabei auf die Kappe von Koscielny. Kurz vor der Pause schiesst Theo Walcott den Anschlusstreffer zum 4:1. Doch in der zweiten Halbzeit drehten die «Gunners» auf: Nach Toren von Olivier Giroud (64.), Laurent Koscielny kurz vor Schluss (89.) und wieder Walcott in allerletzter Sekunde einer sehr langen Nachspielzeit. In der Verlängerung geht das Toreschiessen weiter. Durch einen Treffer Marouane Chamakh (103.) geht Arsenal erstmals in Führung, bevor Reading vier Minuten vor Schluss noch einmal ausgleichen kann. Die Entscheidung folgt erst in der Nachspielzeit der Verlängerung: Theo Walcott (120.+1) seinen Dreierpack perfekt, dann setzt Chamakh (120. +3) mit einem Heber den Schlusspunkt.

6:1-Rückspielsieg von Barcelona gegen Paris St.Germain

Nicht direkt vergleichbar aber doch historisch: Der 6:1 Sieg im Rückspiel der Champions League geht als «Wunder vom Camp Nou» in die Fussballgeschichte ein. Noch nie hat vorher ein Team nach einem 0:4 im Hinspiel der Champions League noch die nächste Runde erreicht.

Das Spiel Schweiz – Dänemark zum Nachlesen:

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