Ski alpin
Die ZSSV-Meister sind erkoren

Luana Fleischli und Nick Rickenbach dominieren den Slalom, Delia Lang und Mika Marty siegen im Riesenslalom.

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Der Nidwaldner Mika Marty (15) wird im Riesenslalom seiner Favoritenrolle gerecht.

Der Nidwaldner Mika Marty (15) wird im Riesenslalom seiner Favoritenrolle gerecht.

Bild: Alex Kündig (Stoos, 28. März 2021)

An den Zentralschweizer Meisterschaften der Jugendfahrer kämpften die U12- bis U16-Fahrer um den begehrten Titel ZSSV-Meister. Der Skiclub Stoos war infolge einer Regennacht stark gefordert, um auf dem Stoos zwei faire Slalomläufe durchzuführen. Der anfängliche Schneeregen und die trübe Sicht machten es für die rund 150 Fahrer nicht einfach, die 43Tore korrekt zu passieren. So kam es zu zahlreichen Ausfällen. Im zweiten Lauf besserte sich die Sicht, der Run auf den Titel war lanciert.

Bereits in Durchgang eins hatte Luana Fleischli, Oberwil-Zug, nicht nur ihre U14-Kategorie dominiert, sondern gleich das gesamte Damenfeld. Im zweiten Lauf fuhr sie wiederum Bestzeit und hatte einen Vorsprung von drei Sekunden auf Delia Lang, Büren-Oberdorf. Ladina Christen, Beckenried-Klewenalp, wurde Dritte in der Meisterschaft.

Die drei schnellsten U16-Knaben standen auch auf dem Meisterschaftspodest. Nick Rickenbach fuhr zweimal Laufbestzeit und gewann vor Sean Weber, beide vom SC Schwyz. Dritter wurde Mischa Zemp, Hasle. In der Kategorie U14 gewann Matteo Letter, St.Jost-Oberägeri. Bei den U12 waren Lara Strüby, Schwyz, und Noa Hochstrasser, Unterägeri, die Schnellsten.

Zwei Nidwaldnern gelingt Reaktion im Riesenslalom

Am zweiten Tag wurden die Karten neu gemischt. Das Wetter zeigte sich von der guten Seite. Delia Lang sicherte sich den Riesenslalomtitel vor Carina Schürpf, Hochstuckli-Sattel, und Timea Lang, Engelberg. Bei den Knaben setzte sich Favorit Mika Marty vor Jungtalent Andre Christen und Nick Rickenbach durch. Nachdem Marty am Vortag im ersten Lauf ausgeschieden war und Christen nach zweitbester Zeit im zweiten Lauf disqualifiziert wurde, zeigten sich die beiden Nidwaldner nun zufrieden. «Schön, dass wir es nach vorne schafften», freute sich Christen, der im zweiten Lauf der Schnellste war. «Mika und Nick gehören national zu den Besten. Dass ich mich als Jüngerer zwischen sie schieben konnte, ist natürlich toll für mich.»

Die weiteren Kategoriensieger waren bei den U14 Alina Meier, Unterägeri, und Noah Gisler, Gotthard Andermatt. Bei den U12 siegte Lina Erne, Engelberg und Nino Berlinger, Beckenried-Klewenalp. Slalomsiegerin Luana Fleischli schied im Riesenslalom aus. Wie so oft im Sport waren Freud und Leid nahe beisammen. (mac)

Resultate: swiss-ski-kwo.ch