Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

DOPING: 15 Russen bleiben «draussen»

Das Internationale Olympische Komitee ist hart geblieben. 13 Sportlern und zwei Betreuern aus Russland wurde die Ein­ladung zu den Winterspielen in Pyeongchang verweigert, wie das IOC mitteilte. Die unabhängige Prüfungskommission unter dem Vorsitz der früheren franzö­sischen Sportministerin Valérie Fourneyron lehnte trotz Aufhebung der lebenslangen Olympia-Sperren der Russen durch den Internationalen Sportgerichtshof CAS in allen 15 Fällen eine Teilnahme an den Wettkämpfen in Südkorea ab.

Der CAS hatte die IOC-Sanktionen gegen insgesamt 28 rus­sische Athleten aufgehoben, da die Beweise für ein individuelles Dopingvergehen nicht ausreichend gewesen seien. Auf der Liste der 15 Bittsteller für Pyeongchang standen auch Langlauf-Olympiasieger Alexander Legkow und Skeleton-Olympiasieger Alexander Tretjakow.

Dem Entscheid liege eine einstimmige Empfehlung des Fourneyron-Gremiums zugrunde. Die Kommission hatte 169 russische Athleten aus einer Liste von ursprünglich 500 Sportlern zu den Spielen in Südkorea eingeladen. Diese Sportler werden unter neutraler Flagge und ohne Hymne als «Olympische Athleten aus Russland» (OAR) starten.

Die Kommission hatte die 15 Russen nach den gleichen Kriterien bewertet wie zuvor die 169 zugelassenen Athleten des Landes. Sie habe aber auch noch zusätzliche Beweise zur Beurteilung verwendet, die die Integrität dieser Athleten in Frage gestellt hätten. Zu den zusätz­lichen Informationen gehörten auch Fakten von geheimen Daten mit Testergebnissen von 2012 bis 2015, die aus dem ­Moskauer Doping-Analyselabor stammen und die der Welt-Anti-Doping-Agentur zugespielt worden waren.

Die unabhängige Prüfungskommission wird am Ende der Winterspiele eine Empfehlung für eine mögliche Aufhebung der Suspendierung des russischen NOK geben. Der Entscheid über die Wiederaufnahme und die Teilnahme Russlands an der Abschlussfeier am 25. Februar mit eigener Hymne und Fahne trifft das IOC-Exekutivkomitee.(sda)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.