Langlauf
Drei Innerschweizer Top-Ten-Plätze zum Abschluss des Continentalcups

Lea Fischer, Cyril Fähndrich und Janik Riebli sorgen im Engadin für erfreuliche Resultate aus Zentralschweizer Sicht.

Roland Bösch
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Die Engelbergerin Lea Fischer schaffte es im Sprint auf den fünften Rang.

Die Engelbergerin Lea Fischer schaffte es im Sprint auf den fünften Rang.

Bild: Loris Kaufmann

Parallel zu den Weltcup-Rennen im Engadin fand am Wochenende in Pokljuka das Continentalcup-Final mit drei Rennen statt. Die Innerschweizer Ausbeute kann sich mit drei Top-Ten-Platzierungen sehen lassen. Die Engelbergerin Lea Fischer schaffte es im Sprint auf den fünften Schlussrang. Die bald 23-Jährige freute sich: «Im Sprint hat es endlich wieder einmal in den Final gereicht. Es hat richtig Spass gemacht.» Die positiven Gefühle nahm Fischer in das Rennen im klassischen Stil mit. «Ich konnte gegen Schluss immer mehr aufdrehen und mir so den zwölften Rang sichern.» Das Verfolgungsrennen in der freien Technik beendete sie auf Rang 18.

Der Obwaldner B-Kaderathlet Janik Riebli arbeitete sich im Sprint in den Finallauf vor und wurde hinter drei Franzosen Vierter. «Angesichts meiner müden Beine darf ich von einem gewonnen vierten Platz sprechen», stellte er fest. Bei den Distanzrennen machte er sich an die Aufarbeitung von Schwächen. Er wurde 33. und 35 und meinte: «Ansätze sind da, ich muss einfach noch besser werden.» An dieser Stelle zu erwähne ist Janiks vier Jahre jüngerer Bruder Ramon Riebli, der im Sprint der U20 in den Halbfinal einzog und sich in der Endabrechnung auf Platz 17 klassierte.

Cyril Fähndrich findet nochmals seine Form

Für die dritte Top-Ten-Platzierung sorgte beim Klassischrennen über 15 Kilometer Cyril Fähndrich. Der Eigenthaler wurde hervorragender Sechster. «Nach einigen verkorksten Distanzrennen bin ich froh, noch einmal die Form gefunden zu haben. Im Sprint holte sich Fähndrich den 18. Rang. In der Verfolgung landete er auf Rang 17 und war damit sechs Ränge besser klassiert als Avelino Näpflin. Der Beckenrieder belegte die Ränge 36 im Sprint und 31 im Klassischrennen.